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 «Clean Girl» – Mit Flüssigseifen gegen Frühheirat

«Clean Girl»: Mädchen und junge, alleinerziehende Mütter erlernen das Handwerk der Seifenproduktion. Der Verkauf der produzierten Flüssigseife generiert Einkommen für die Teilnehmerinnen und macht sie zumindest teilweise finanziell unabhängig. Damit sind sie in der Lage, Schulgelder eigenständig zu begleichen und sind weniger verletzlich, früh und gegen ihren Willen verheiratet zu werden.

Aktuell

  • WAP hat die Rohmaterialien für die Flüssigseifenproduktion zur Verfügung gestellt, sodass das Training der 15 Teilnehmerinnen durch Mr. Misheck Murewa, Ausbilder bei T.K. Chemicals Pvt. Ltd, beginnen konnte.
  • Die ersten hundert Flaschen Flüssigseife wurden hergestellt, abgefüllt und verkauft. Der Erlös wurde unter den Teilnehmerinnen aufgeteilt.
  • Die 15 Mädchen und jungen Frauen produzieren und verkaufen nun eigenständig Flüssigseife – für den Beginn in ihre Selbstständigkeit erhielten sie von WAP ein Starter-Kit mit allen nötigen Materialien.

Mit finanzieller Unabhängigkeit in eine selbstbestimmte Zukunft

In Simbabwes verarmten Vorstädten gibt es kaum Zugang zu WASH (Wasser, Sanitäranlagen, Hygiene). Im krisengeschüttelten Land steigt die Zahl der Teenager-Mütter. Frühheirat ist in Simbabwe zwar gesetzlich verboten, dennoch ist diese Praxis landesweit nach wie vor verbreitet und auch in den Townships um Harare ein bestehendes Problem. Die Betroffenen haben kaum ökonomische Überlebensmöglichkeiten und sind in der Folge besonders verletzlich gegenüber ausbeuterischen Verhältnissen, z.B. innerhalb der Sexarbeit. Ihre Kinder wachsen in bitterer Armut auf. Diese Teenagermütter sowie von Frühheirat betroffene oder gefährdete Mädchen sind die Zielgruppe dieses Projektes. Im Fokus stehen vor allem Armutsreduktion sowie das Verhindern von Kinderehen und Teenagerschwangerschaften.

Das Projekt organisiert kleine Gruppen von verletzlichen Mädchen und Frauen und begleitet ihre wöchentlichen Treffen. An diesen Treffen wird Flüssigseife produziert, der Verkauf organisiert und gegenseitige Hilfestellung in sozialen und ökonomischen Fragen geleistet. Die Treffen sind ein geschützter Raum für die Teilnehmerinnen. Durch ihre Präsenz in der Gemeinschaft werden die Teilnehmerinnen selbst zu Botschafterinnen gegen Kinderheirat und Ansprechpartnerinnen für Gleichalterige. Die Teilnehmerinnen werden von WAP 12 Monate lang begleitet – das Ziel ist, dass sie anschliessend selbstständig Seife herstellen und vermarkten können.

WAP Gründerin Constance Mugari und ihr Mann sind mit vollem Einsatz für den Schutz der jungen Frauen da. Sie sind überzeugt: «Die Armut bringt die Mädchen in Gefahr. Weil sie kein Geld zur Verfügung haben, werden sie von der Schule genommen, früh schwanger, verheiratet und manchmal gar in die Sexarbeit getrieben.» Constance Mugari, ihr Ehemann sowie ein kleines Team von Ambassadors haben sich zum Ziel gesetzt, in den Bereichen Kinderheirat, Teenagerschwangerschaften sowie Zugang zu Bildung positiven Wandel anzutreiben. WAP kämpft seit 2012 mit Kompetenz und Engagement für den Schutz und die Rechte junger, benachteiligter und marginalisierter Mädchen und Frauen und bestärkt sie dadurch auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft.

WAP arbeitet in 6 Townships von Harare, wo die Armutsrate hoch ist – vor allem seit dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie.

fepa PartnerorganisationWAP (Women Advocacy Project)
OrtHarare, Simbabwe
ZielgruppeMädchen und junge, alleinerziehende Mütter, die gefährdet sind, frühverheiratet zu werden
fepa Beitrag 2021-226’000

Mit Ihrer Spenden zugunsten dieses Projektes…

unterstützen Sie Mädchen und junge, alleinerziehende Mütter dabei, finanzielle Unabhängikeit zu erlangen, um ihre Schulgelder eigenständig zu begleichen. Damit sind sie weniger verletzlich dafür, jung und gegen ihren Willen verheiratet zu werden. Mit den Worten unserer Partner:innen: „Give us books, not husbands“!

Spenden für ein selbstbestimmtes Leben

Weiterführende Informationen

Finanzielle Unterstützung

  • Gemeinde Baar

Verantwortungsvolle Kommunikation / responsible communication on international cooperation

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Verantwortungsvolle Kommunikation / responsible communication on international cooperation

fepa geht voran

Unter dem Dach von Alliance Sud entstand 2020 ein Manifest Schweizer Hilfswerke für eine «verantwortungsvolle Kommunikation der internationalen Zusammenarbeit». Auch fepa beschäftigt sich mit der Frage wie wir unserer Verantwortung in der Kommunikation nachkommen, wie sie das Manifest formuliert: «Verantwortung für die Menschen, die dank der Zusammenarbeit ihre Lebensgrundlagen verbessern, und für jene, die sich solidarisch zeigen.» Unsere Kommunikation soll zu einem besseren Verständnis, mehr Solidarität sowie zur «Dekolonisierung der Hilfe» beitragen.

Am 9. September diskutierten rund 40 Afrika-ExpertInnen im Rahmen des ersten «Critical Reflection Day» am Zentrum für Afrikastudien Basel Ausschnitte aus den Mitteilungsblättern von fepa.

Die Diskussion zeigte, dass die Kommunikation über die Zusammenarbeit komplex ist und Missverständnisse produzieren kann. Sie schärfte unser Verständnis für koloniale Repräsentationstraditionen und dass die Kommunikation über «Hilfe» letztlich davon abhängt, wie diese Hilfsstrukturen ausgeprägt sind: Jede Ungleichheit in der Partnerbeziehung führt auch zu Problemen in der Kommunikation. Wir können und dürfen diese Ungleichheiten nicht übertünchen. «Verantwortungsvolle Kommunikation» bedarf darum auch «verantwortungsvoller Partnerschaft» auf Augenhöhe. Unsere Reflektion des Feedbacks finden Sie weiter unten.

Darum arbeitet die Geschäftsstelle gegenwärtig an folgenden Aufgaben:

  • Als engagierte, flexible und mutige Organisation gehen wir experimentell voran und testen neue, dekolonisierte Formen der Kommunikation. So tragen wir selber zum Lernprozess rund um das Manifest bei. Wir setzen uns zum Ziel, die Anforderungen des «Manifests» zu übertreffen.
  • Wir setzen für unsere Kommunikation auf die kritischen Auseinandersetzung und Mitbestimmung durch unsere Partner und finanzieren entsprechende Aktivitäten auf Seiten der Partner.
  • Wir bauen die Plattformen aus, in denen unsere Partner und generell Menschen aus dem globalen Süden direkt sprechen und schreiben.
  • Wir erarbeiten eine integrierte Strategie zur partnerschaftlichen Projektarbeit, welche die Kommunikation einschliesst.
  • Wir ermöglichen Partnern, sich in der Debatte um die Dekolonisierung der Hilfe einzubringen.
  • Wir sensibilisieren unsere LeserInnen, Mitglieder, FördererInnen und SpenderInnen, sich mit ihren Vorstellungen, Positionierungen  auseinanderzusetzen und Stimmen aus dem Süden noch vermehrt zuzuhören.
  • Wir präzisieren unsere Rollen. Wenn fepa sich als «ExpertInnen» darstellt: wofür? Und was folgt daraus für die PartnerInnen und die Begünstigten?

Möchten Sie sich auch in diese Diskussion einbringen? Dann melden Sie sich bei fepa Geschäftsleiter Marcel Dreier (marcel.dreier@fepafrika.ch).

Workshop Critical reflection day… Ergebnisse aus Sicht von fepa

We submitted a number of fepa journal articles to a review by academic audience with the questions how we portray partners and relationships – in light of the importance to communicate responsibly and not least, to contribute to the decolonization of ‘aid’. You can read more about that background in the transcript. below.

7 groups discussed 4 text samples, representing different formats (Textsorten). The feedback was very critical and highlighting a range of issues where changes in approach are advisable. Sometimes the critique in the workshop suffered from a lack of contextual knowledge: the choice of single texts did not allow to see how they played together with other parts of the communication. But I, as the director of fepa, am convinced: the verdict must be taken seriously and changes applied.

The fepa-Mitteilungsblatt has a history rooted in how this genre of publications grew – and it will profit from a reform in some of its parts. Many of the shortcomings are not a problem of fepa, rather of the genre. It was fascinating to see how much is wrong with international cooperation communication, when you look at it from an abstract and academic viewpoint.

Here are some conclusions for fepa:

  • First voice given to partners as authors: interviews were criticized for remaining in the donor/recipient set up; choice of extracts from statements were criticized for inability to overcome colonial representations – this will need resources at our partner’s end. And we must accept that some things are out of control, when people represent themselves.
  • Editing must become a partnered approach – this will need resources at our parnter’s end.
  • More of a journalist approach needed? – The genre is more PR with documentation and some first voice. Could a stronger outsider journalism approach, change representation and allow for more critical assessments?
  • Multimedia approach to be adopted, so that background information, context, or even the way people talk and act can be transported – or discussion made visible.
  • Representation of ‘recipients’ as ‘poor’ remains a big challenge. How to make them active? More and longer portraits? Life-stories? But should everyone be made a public story?
  • Some statements by fepa director in editorials show ‘speaking for’ rather than just giving space to speak in own, direct voice.
  • We are portraying fepa, especially in the communication leaning towards fundraising, as ‘we are the experts’ – but it creates power imbalances and makes people look passive. Is this a challenge when working with grassroots people: that they are ‘experts’ for what – how do we really portray them as subjects in a solidarity relation?
  • In general it is very difficult to bring us, as ‘donors’ in the global North into the equation – unless we are brutally honest and transparent. Maybe we should not pretend that we are equal. Some participants suggested that we be more explicit about ‘collaboration’ between people with different roles and powers, and expertise, rather than aspiring to a partnership of equals.
  • How can our partners speak truth to our power? There was a deep uneasiness within the academics about this. This is complicated by the reality that almost any ‘development-project’ set-up has a tendency to disempower partners in the south in a substantial way, unless they have unlimited and direct access to the funding partners in the north. Must we be prepared to adopt a position of ‘fund generously’ as a solution.
  • Should we drop the editorial – together with the fundraising letter it is simply too much talking about our being good? Even though responses by readers show that the editorial is important to them. This shows the challenge how do we build trust in fepa – trust that we need for fundraising efficiently? How can we communicate so that this trust is easily extended to our partners? Should we hand over the editorial to a partner in the south?
  • Apply a more robust approach at translation, circulation, copy rights etc.

Workshop Introduction by Marcel Dreier, Transcript

If today we as fepa challenge ourselves, each day, to think about how we can decolonize, this is part of our very own history and reason for existence. But it is also because we understand that the international cooperation, including our own, is rooted in colonial histories and discourses.

Our constitution says that we are actively playing a part in informing our members and audience about the politics of development and the situation and context in which our partners are active. Even though we are small as an organisation, we are still talking to some two thousand people or more in Switzerland who believe that we are a credible source of information and a good example of international cooperation practice. Many see us as ‘experts’. With this influence comes responsibility.

As experts we know that we must decolonize international relations and cooperation. And this debate is gaining some traction recently. One example is the Kampala Initiative.

)) That initiative aims to decolonize health cooperation, decolonize the critique of aid, and to decolonize the promotion of solidarity. It goes beyond the health sector, and asks: ‘How do we achieve real cooperation and solidarity within and beyond aid?’. Another example is  the report on a global consultation held in 2020 with 158 activisits from around the global. This report is published by peace direct under the title “Time to Decolonise Aid”. It states that ‘some of the language used in the aid system reinforces discriminatory and racist perceptions of non-White populations’ and it challenges to acknowledge structural racism and the hegemony of Western values in international cooperation, and recommends to do something against it. One of the recommendations is to mind our language.

For such initiatives ‘decolonization’ is not ‘disengagement’. I also believe that the relations that we have with people in the global south are essential to build our humanity, our one world. So this session is not meant to be a fundamental critique of the idea of global cooperation – but wants to look at how we communicate about our relations, how we portray our partners in these relations and whether we mind our language in view of colonial histories and discourses.

A group of larger Swiss INGOs in 2020 presented a ‘manifesto for responsible communication on international communication.’ This manifesto steers clear of the word ‘decolonize’. fepa takes the manifesto as our starting point, and minimum requirement, for our communication. Actually, I feel, also because we are not really par of ‘the industry’, but driven by grassroots here, that we should aim to try to be voice in this debate, a debate about decolonizing and working towards, unlocking international communication from colonialism. So we felt that we should submit our own communication to your critique here, even though the communication of others have a much greater influence. I am grateful that you are willing to spend some time and appreciative of your feedback.

Are you willing to participate in our debates? Please get in touch with Marcel Dreier (marcel.dreier@fepafrika.ch).

fepa FreundInnenbuch

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fepa FreundInnenbuch

Im fepa FreundInnenbuch lernen wir die jungen Frauen und Männer kennen, die aktiv in den Projekten unserer Partnerorganisationen teilnehmen.

Constance Chiswanda

Mein Name: Constance Chiswanda
Mein Lieblingsessen: Schweinerippchen
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Doctors
Mein Lieblingslied/Künstler: Céline Dion «At Last» (kanadische Popsängerin)
Mein Vorbild: Leleti Khumalo (südafrikanische Schauspielerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa Nelson Chamisa (simbabwischer Rechtsanwalt, Politiker und Präsident der MDC Alliance)
Mein Traumberuf: Psychiaterin

Scharlene T. Sigudhu

Mein Name: Scharlene T. Sigudhu
Mein Lieblingsessen: Schweinerippchen und Pommes Frites
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Famous in Love
Mein Lieblingslied/Künstler: Winky D. (Simbabwischer Reggae-Dancehall-Künstler)
Mein Vorbild: Michelle Obama (Afroamerikanische Rechtsanwältin und Autorin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin)
Mein Traumberuf: Umweltschützerin/Ingenieurin

Tinashe W. Mtetwa

Mein Name: Tinashe W. Mtetwa
Mein Lieblingsessen: Cocacola und Schokolade
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Being Mary Jane
Mein Lieblingslied/Künstler: Linkin Park «Leave out the rest» (US-amerikanische Band Alternative Rock/Metal)
Mein Vorbild: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa Oprah Winfrey
Mein Traumberuf: Entwicklungshelferin

Tamanda Amosi

Mein Name: Tamanda Amosi
Mein Lieblingsessen: Gebratener Reis mit Rindfleisch
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Resident
Mein Lieblingslied/Künstler: Michael Bolton (Amerikanischer Popmusiker)
Mein Vorbild: Chimamanda Adichie (Vielfach international ausgezeichnete Schriftstellerin und Feministin aus Nigeria)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa (In London ansässiger simbabwischer Milliardär, Geschäftsmann und Philanthrop)
Mein Traumberuf: Poetin

Precious N. Masakara

Mein Name: Precious N. Masakara
Mein Lieblingsessen: Gebratenes Hähnchen und Reis
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Acrimony
Mein Lieblingslied/Künstler: Jah Prayzah (Simbabwischer Afro-Musiker)
Mein Vorbild: Yara Shahidi (Iranisch-afroamerikanische Schauspielerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa (In London ansässiger simbabwischer Milliardär, Geschäftsmann und Philanthrop)
Mein Traumberuf: Pressesprecherin, Dozentin

Nyaradzo Muvavi

Mein Name: Nyaradzo Muvavi
Mein Lieblingsessen: Doppelter Rindfleisch-Burger und Pommes frites
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Avengers und Girls Trip
Mein Lieblingslied/Künstler: Camila Cabello (Kubanisch-US-amerikanische Sängerin und Songwriterin)
Mein Vorbild: Dr Dickson Dick Chifamba (Gesundheitspraktiker in Harare)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Charlize Theron (südafrikanisch-US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin)
Mein Traumberuf: Sozialarbeiterin

Trust Munetsi

Mein Name: Trust Munetsi (19)
Mein Lieblingsessen: Weisser Reis
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Millers
Mein Lieblingslied/Künstler: Mr. Flavour (Nigerianischer Afro- Sänger- und Songwriter)
Mein Vorbild: König der Löwen
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Mr. Flavour

Takudzwa Pasipanodya

Mein Name: Takudzwa Pasipanodya (19)
Mein Lieblingsessen: Mutakura (Gekochter Mais gemischt mit Nüssen oder schwarzäugigen Erbsen)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Busy Signal (Jamaikanischer Reggae- und Dancehall-Künstler)
Mein Traumberuf: Händler

Priscilla Laimon

Mein Name: Priscilla Laimon (20)
Mein Lieblingsessen: Sadza und Rindfleischsauce
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Imbewu the seed
Mein Lieblingslied/Künstler: «Roll Up» (von Wiz Khalifa, afroamerikanischer Rapper)
Mein Vorbild: Chengeto Brown (Simbabwische Afro-pop und RnB Sängerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Emtee (südafrikanischer Rapper)
Mein Traumberuf: Modedesignerin

Pelagia Nyama

Mein Name: Pelagia Nyama (17)
Mein Lieblingsessen: Reis und Hähnchen
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Vhunze
Mein Lieblingslied/Künstler: «Zvandofarira» (von Herman, simbabwischer Musiker)
Mein Vorbild: Herman
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Davido (Nigerianisch-amerikanischer Sänger und Songwriter und Produzent für Afrobeat)
Mein Traumberuf: Modedesignerin

Felista Stabern

Mein Name: Felista Stabern (19)
Mein Lieblingsessen: Mbambaira (Süsskartoffeln)
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: 1000 ways to die
Mein Lieblingslied/Künstler: Jah Luv (Zimdancehall-Sänger)
Mein Vorbild: Nicki Minaj (Lateinamerikanische Rapperin, RnB Sängerin und Schauspielerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Shenseea (jamaikanische Dancehall-Aufnahmekünstlerin, Sängerin und Songwriterin)
Mein Traumberuf: Bekannte Innendekorateurin

Melissa Tafadzwa Chikonyora

Mein Name: Melissa Tafadzwa Chikonyora  (23)
Mein Lieblingsessen: Maccaroni und Fisch
Mein Lieblingslied/Künstler: «Zadzisai» von Janet Manyowa (Simbabwische Gospelmusikerin)
Mein Vorbild: Meine Mutter
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Cardi B (Lateinamerikanische Rapperin und TV-Persönlichkeit)
Mein Traumberuf: Innendekorateurin

Nyasha Vengesai

Mein Name: Nyasha Vengesai (24)
Mein Lieblingsessen: Reis und Hähnchen
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: 1000 ways to die
Mein Lieblingslied/Künstler: No Defeat von Rumbie Gatawa (Simbabwische Sängerin)
Mein Vorbild: Meine Schwester
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Rebecca Malope
Mein Traumberuf: Innendekorateurin

Chiedza Chivhenge

Mein Name: Chiedza Chivhenge (20)
Mein Lieblingsessen: Sadza und Rindsauce
Mein Lieblingslied/Künstler: «Spirit Lead Me» von Hillsong United (Australische Kirchenband)
Mein Vorbild: Meine Mutter
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin)
Mein Traumberuf: Unternehmerin mit einer eigenen Kleidungsmarke und Frauen Fürsprache

Tatenda Mangere

Mein Name: Tatenda Mangere (18)
Mein Lieblingsessen: Kartoffeln
Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Tunga
Mein Lieblingslied/Künstler: «Ndashamisika» von Travor Dongo (Simbabwischer Afro-Jazz Musiker)
Mein Vorbild: Dorcas Moyo (Simbabwische Sängerin)
Eine Person, die ich gerne treffen würde: Knox (Zimbabwischer Fussballspieler)
Mein Traumberuf: Modedesignerin

MenEngage

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Men Engage

Junge Männer in Simbabwe und in der Schweiz setzen sich für die Geschlechtergerechtigkeit ein und setzen sich kritisch mit Männerrollen auseinander.

Aktuelles

  • Nach zahlreichen Diskussionen über Männlichkeit, Gleichstellung und Gender und einem Beachvolleyballevent „SPIEL FÜR DIE FREIHEIT UND GLEICHHEIT DER GESCHLECHTER“ geht MenEngage in eine Pause und ist im Februar wieder zurück mit neuen Aktivitäten.

Interkulturelles MenEngage Projekt

Das MenEngage Projekt von fepa und der Partnerorganisation PYCD ist eine partnerschaftliche Initiative, mit der wir als Männer unseren Beitrag leisten damit das UNO-Nachhaltigkeitsziel 5 (Geschlechtergerechtigkeit) realisiert wird. Zusammen gestalten wir ein Bildungs- und Aktivitätenprogramm für einen interkulturellen Austausch, in dem sich eine agile Projektgruppe mit Leuten aus der Schweiz und Simbabwe für die Gleichstellung von allen Geschlechtern einsetzen. Dabei diskutieren wir zusammen mit Interessent*innen, vor allem Jungen und Männern aus beiden Ländern, über häusliche Gewalt, geschlechterbasierte Gewalt, Lohnungleichheit und den Mangeln an Anerkennung von Care-Arbeit (Betreuungs-, Pflege- und Hausarbeit). Diese kritische Auseinandersetzung mit der Männlichkeit erreichen wir in Gruppengesprächen online und persönlich sowie bei Sportaktivitäten und sensibilisieren und unterstützen die Teilnehmer*innen dadurch in ihrer Entwicklung.

  • Ziel: Das Projekt fördert eine nachhaltige, kritische Auseianandersetzung mit Männlichkeit, wobei Jungen und Männer in Onlinegruppen, persönlichen Gruppengesprächen und bei Sportaktivitäten durch einen fachlichen Orientierungsrahmen aufgeklärt und sensibilsiert werden. Die Projektteilnehmer*innen tragen mit ihrer Partizipation zu einem gesellschaftlichen und individuellen Transfomationsprozess ihren Anteil zur Geschlechtergleichheit bei.
  • Ansatz zur Geschlechtergerechtigkeit: «holding accountable» (Sich-Verantwortlich-Machens mit Blick auf häusliche und sexuelle Gewalt oder Sexismus im Alltag); «Men engage» (Männer setzen sich kritisch mit eigener Rolle auseinander und leisten Beitrag zur Geschlechtergleichheit)
  • Interkultureller Austausch: Unsere Projektarbeit geht davon aus, dass wir vom interkulturellen Austausch profitieren. Dass wir davon neue Sichtweisen auf Geschlechterrollen und frische Ideen für unser Engagement gewinnen. Und nicht zuletzt, dass der interkulturelle Kontakt zwischen Men Engage-Clubs attraktiv für junge Männer ist, damit sie sich auf das Thema einzulassen bereit sind.

Als Männer führen wir eine interkulturelle Debatte über postive Männerrollen und machen uns gemeinsam stark für Veränderungen von uns selber und unserem männlichen, oft patriarchalen Umfeld. Das interkulturelle Projekt setzt sich konkret mit den oben erwähnten Themen auseinander. Die Auseinandersetzung findet regional, national und international statt. Der Diskurs mit Interessierten wird themenspezifisch in Gruppen geführt. In den Gruppen wird kritisch über männliche Rollenbilder gesprochen und Events zur Gleichstellung der Geschlechter werden organisiert.


Das Projektteam fördert den Diskurs unter Jungen und Männern: mit Aktivitäten wie Online-Meetings, Social Media Kampagnen, Sportaktivitäten, Berichten und Interviews mit beispielsweise Rollenmodellen und Vorbildern. Wir bauen also einen grenzüberschreitenden Raum für Diskussion, dokumentieren unsere Lösungen und Beiträge und wir werden sichtbar für andere, die sich auch bewegen lassen.


Diese Aktivitäten wirken gegen die Ungerechtigkeit und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

Bleib dran!

Bist Du gespannt, was wir dank unserer interkulturellen Zusammenarbeit an Dynamik und Bewegung schaffen? Interessiert Dich, wie Männer in einen anderen Land die Situation erleben und wie sie mit Fragen rund um ihre Männlichkeit umgehen? Schliesse Dich uns an:

  • Kontaktiere uns per Telefon (061 681 80 84) Mail (niklas.lindenthal@fepafrika.ch), Facebook oder Instagram
  • Schliesse dich unserer Whatsapp Gruppe an, wo wir dich über aktuelle Veranstaltungen informieren und uns zur Gleichstellung der Geschlechter austauschen

Men Engage Alliance

MenEngage ist eine globale Allianz, die ihre Mitglieder bewegt sich für Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Dabei sollen sich Jungs und Männer mit Problemstellungen zu verschiedenen Themen auseinandersetzen und die Handlungen von sich und ihrem maskulinen Umfeld kritisch hinterfragen. Weltweit beschäftigen sich engagierte Jungs und Männer mit Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, HIV und Aids Vorbeugung sowie Behandlung, Geschlechterbasierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen, LGBT*QIAP-Rechte, Reduzierung von Gewalt zwischen Männer und Jungen und Handlungen zu Massnahmen die die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern aufrechterhalten. Des Weiteren soll die sexuelle Ausbeutung von Kindern, sexueller Missbrauch und Menschenhandel verhindert werden. Die Unterstützung der positiven Beteiligung von Männern an der Gesundheit von Müttern und Kindern, als Väter oder Betreuer wird gefördert und unterstützt.

Cabo Delgado

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Nothilfe im Krisengebiet Cabo Delgado

Seit 2017 wird die Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks von kriegerischen Wirren heimgesucht. Der Ärger und die Unzufriedenheit der Bevölkerung werden von islamistischen Terroristen und kriminellen Elementen geschürt. Anfang 2021 erreichte der Krieg mit der Eroberung der Distrikthauptstadt Palma einen Höhepunkt. Dabei gerät die Bevölkerung zwischen die Fronten von staatlichen Sicherheitskräften und Aufständischen. Als Folge davon sind 700’000 Menschen in andere Distrikte der Provinz geflohen. Der Flüchtlingsstrom stellt eine grosse Herausforderung für die lokale Bevölkerung rund um die Provinzhauptstadt Pemba dar.

Die Ursachen für den Konflikt sind vielschichtig. Eine wichtige Rolle spielen die grossen Gasvorkommen, die der französische Konzern Total mit einem gigantischen Gasverflüssigungsprojekt an der Küste vor Palma abbauen will. Das Projekt im Umfang von 120 Mia. US-Dollar wurde nach dem Angriff auf Palma aufgrund von «höherer Gewalt» aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die lokale Bevölkerung realisierte, dass sie entgegen den in das Projekt gesetzten Erwartungen nichts zu erwarten hat. Im Gegenteil: sie wurde von ihrem Land vertrieben. Auch sonst steht vieles im Argen in der Gegend, wo illegaler Edelsteinabbau und -schmuggel sowie Drogenhandelsrouten die Sicherheit der Menschen vor Ort gefährden. Dazu kommen korrupte Regierungsangestellte, die nur an Selbstbereicherung interessiert sind.

fepas Engagement

Von 2005 bis 2009 führte fepa in Zusammenarbeit mit dem Solothurner Arzt Reiner Bernath in Mocimboa da Praia nahe der Grenze zu Tansania ein Moskitonetz-Projekt zum Schutz von Müttern und Kleinkindern vor Malaria durch. Reiner Bernath war dort als Arzt für die Gesundheitsdirektion Cabo Delgado im Einsatz gewesen und wollte nach seiner Rückkehr einen zusätzlichen Beitrag leisten. Jetzt ist das Spital von Mocimboa da Praia zerstört und viele BewohnerInnen des ehemals so friedlichen kleinen Küstenortes mussten fliehen. Über einen Bekannten in Pemba konnte Reiner Bernath direkte Hilfe für Geflüchtete sicherstellen. Er hat sich erneut an fepa gewandt, um weitere Hilfeleistungen zu organisieren. Dabei hat sich gezeigt, dass die Ankunft einer grossen Anzahl von Vertriebenen Landkonflikte mit der ansässigen Bevölkerung generiert. Deshalb unterstützt fepa mit der Associação Cultural Novos Horizontes zusätzlich auch eine Theatergruppe, welche mit Sensibilisierungsarbeit in den Distrikten auf Konfliktlösungen hinarbeitet.

SDG Agenda 2030

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SDG Agenda 2030

fepa engagiert sich für und im Rahmen der UNO-Nachhaltigkeitsziele (Agenda2030; Sustainable Development Goals SDG). Diese Ziele betreffen nicht nur den Süden, wo wir mit unseren partnerschaftlichen Projekten zum Erreichen diverser Ziele beitragen. Auch in der Schweiz gibt es wichtige Hebel für eine nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene: Im Klimaschutz dürfen wir unsere Fahrerflucht nicht fortsetzen. Und unsere Innen-, Wirtschafts- und Standortpolitik muss in Sachen Steuervermeidung und Investitionspolitik die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit analysieren – und dabei berücksichtigen, dass Menschen im globalen Süden Rechte haben, die unser Handeln bestimmen müssen.

Informationen zu schweizerischen zivilgesellschaftlichen Perspektiven und Engagements für die Nachhaltigkeitsziele gibt es hier:

Die Rolle der Zivilgesellschaft

Die Nachhaltigkeitsziele sehen für die Zivilgesellschaft eine aktive Rolle vor. Tatsächlich ist es nicht vorstellbar, wie eine nachhaltige Entwicklung ohne Beteiligung der BürgerInnengesellschaft möglich wäre. Umso mehr macht es Sorge, wenn der Raum für zivilgesellschaftliches Engagement eingeschränkt wird. Darum engagiert sich fepa für die Zivilgesellschaft in den Ländern, in denen wir aktiv sind.

Spenden im Trauerfall

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Zu Ehren Verstorbener – Spenden im Trauerfall

Wenn wir um einen verstorbenen Menschen trauern, möchten wir etwas Gutes tun in seinem Gedenken.

Anstelle oder ergänzend zu Kränzen und Blumenschmuck können Sie in der Todesanzeige oder bei der Abdankung auf die Möglichkeit einer Spende an fepa hinweisen.

Gerne senden wir Ihnen danach eine Liste mit den Namen der SpenderInnen, so können Sie sich persönlich für die Anteilnahme bedanken.

Kontodaten:

fepa-Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika
4005 Basel
CH97 0900 0000 3000 2405 6

Spenden zu besonderen Anlässen

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Freude teilen – Spenden zu besonderen Anlässen

Sie feiern einen runden Geburtstag, ein Jubiläum oder sonst einen freudigen Anlass.

Feste sind eine tolle Gelegenheit, Freude zu teilen und Menschen zu beschenken.

Bitten Sie Ihre Freunde und Verwandten, anstelle von Geschenken ein Projekt von fepa zu unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kontakt: info@fepafrika.ch

Legat/Testament

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Wirken über das eigene Leben hinaus – Legat/Testament

Fepa kommt immer wieder in den Genuss von Legaten und Erbschaften von Menschen, die über ihren Tod hinaus seine Arbeit zugunsten der Menschen im südlichen Afrika unterstützen möchten.

Wenn Sie selber an ein Legat oder das Einsetzen von fepa als Erbe denken, müssen Sie zwingend ein Testament erstellen.

Fragen rund um den Nachlass sind rechtlich komplex und verbunden mit Emotionen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne bzw. verweisen Sie an Fachpersonen.

Unser Co-Präsident Ueli Haller steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Kontaktperson zum Thema Legat/Testament

Ueli Haller
Pfarrer
Co-Präsident und Vorstandsmitglied
1974 für 4 Monate Rhodesien, danach bis 1980 des Landes verwiesen
Vorstandsmitglied seit 1974, seither unzählige Besuche in Simbabwe.

uelihaller@gmx.ch

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fepa mittragen – Mitglied werden

Frauen und Mitbestimmung

«Ich schätze fepa als eine Organisation, die nicht ‚einfach‘ klassische (technische) ‚Entwicklungshilfe‘ leistet, sondern auf Partnerschaften mit lokalen Organisationen setzt, dabei Wert auf den Aufbau und die Unterstützung gesellschaftlicher (Selbst-)Organisation vor Ort legt und Jugendliche, Frauen, HIV-Positive und benachteiligte Gruppen unterstützt. Sehr lohnend finde ich auch die zukunftweisenden landwirtschaftlich-gesellschaftlichen Projekte (PORET, Permakultur…). Die genaue Auswahl der unterstützten Gruppierungen möchte ich fepa überlassen.» – Martin Bloch, fepa-Mitglied

Als Mitglied sind Sie Teil von fepa. An der jährlichen Mitgliederversammlung bestimmen Sie mit, wie fepa seine Ziele und seine Arbeitsweise zugunsten der Menschen im südlichen Afrika weiterentwickeln soll.

Als Mitglied gehören Sie zum Fundament unserer Organisation. Mit Ihrer Verpflichtung tragen Sie zu einem Einkommen bei, auf das fepa zählen kann.

Als Mitglied senden wir Ihnen auf Wunsch zusätzliche Informationen und beziehen Sie ein in ausserordentliche Aktivitäten. Und natürlich erhalten Sie darüber hinaus zweimal jährlich unser Mitgliederblatt mit dem Rechenschaftsbericht und interessanten Artikeln über die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern.

jetzt Mitglied werden: info@fepafrika.ch