Spendenaufruf Simbabwe

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Simbabwe: Hungersnot und humanitäre Krise

Simbabwe ist steht vor einer schweren humanitären Krise. Unter den Folgen von Dürre, galoppierender Inflation und dem Zusammenbruch von Gesundheitswesen, Wasser- und Stromversorgung  leiden die Schwächsten und Benachteiligten am meisten.

Vieles an dieser Krise ist menschengemacht.  Unsere partnerschaftlichen Projekte stemmen sich darum nicht nur gegen die Not, sondern sie fördern Strukturen,  die langfristige, gerechte Entwicklung bringen.

Unterstützen Sie in dieser Situation die Menschen in Simbabwe? Geben Sie Hoffnung? Spenden sie Zukunft!

 

 

Spendenaufruf Dezember 2019

link zum Aufruflink zum Spenden

weiterführende Informationen

link zum Bericht der UNO-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung (English)

 

 

Austauschbesuch und Weltgebetstag

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iM RAHMEN DES internationalen Frauentages und des WELTGEBETSTAG 2020 LÄDT FEPA ZWEI AKTIVISTINNEN AUS SIMBABWE IN DIE SCHWEIZ EIN. UM EINEN GEGENSEITIGEN AUSTAUSCH ZU ERMÖGLICHEN WERDEN SIE IHRE ERFAHRUNGEN AUS GENDERPROJEKTEN IN sIMBABWE PRÄSENTIEREN ZUM THEMA  „STEH AUF…/Rise…!“


Austausch

Solidarität geht nicht ohne Begegnung und Austausch – wer sich versteht, kann besser zusammenarbeiten und neue Erfahrungen machen. Der Austausch macht die Zusammenarbeit zu einem Geben und Nehmen, in dem alle eine Mitsprache haben und voneinander lernen können. Wir schaffen eine Plattform für solche Begegnungen, von unten her kann so eine globale Solidarität wachsen.

Der Feminismus auf dem afrikanischen Kontinent hat auf den ersten Blick seine Eigenheiten: ein von patriarchalen Traditionen geprägter Alltag untergräbt die Rechte der Frauen. Andererseits sind die Befreiungskämpfe der Frauen gar nicht so lokal spezifisch, denn sie drehen sich oft um vergleichbare Ungerechtigkeiten und verweigerte Rechte: man braucht sich nur die Themen des Frauenstreiks vom 14. Juli vor Augen zu führen!

Zudem hat die Gleichberechtigung der Frau (und von diversen Geschlechtern) eine globale Dimension. Darum wollen wir über das Engagement der Frauen in Simbabwe hören, aber auch globales Engagement thematisieren und Menschen in der Schweiz anregen, über diese internationalen Dimensionen des Engagements und Kampfes für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit nachzudenken.

  • Treffen mit feministischen Kreisen
  • Treffen mit jungen Frauen, evt an einer Schule, oder Uni
  • PolitikerInnen mit Interesse an Frauenfrage

Klicken Sie für mehr Informationen über die Sprecherinnen: DIESE DOKUMENTE WOLLEN WIR NOCH UMBENENNEN

Weltgebetstag fepa 2020 Cynthia

Weltgebetstag fepa 2020 Rosewita

 

 

 

 

 

Austauschbesuch Frauen Simbabwe 2020

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Austauschbesuch 2020: Simbabwe – Frauen, Rechte!

Im Umfeld des Weltgebetstags 2020 und des internationalen Frauentages laden wir zwei Frauen aus unseren Partnerprojekten in Simbabwe in die Schweiz ein.

1. bis 10. März 2020. Der Tourplan erscheint hier in Kürze.

Unsere Besucherinnen:

Rosewita Katsande

Mehr Informationen, wenn Sie auf das Bild klicken 🙂

 

Cynthia Gwenzi

Mehr Informationen, wenn Sie auf das Bild klicken 🙂

 

 

 

 

 

Wenn Sie eine Veranstaltung mit uns organisieren möchten, wenden Sie sich an:
marcel.dreier@fepafrika.ch

Zyklon Idai

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Der Wirbelsturm Idai: spontane Hilfe und langfristiger Wiederaufbau

Im März 2019 rollte der Wirbelsturm Idai über Mozambique und Manicaland im Osten Simbabwes.  Der Zyklon traf dabei hauptsächlich die beiden Distrikte Chimanimani und Chipinge, in denen zwei fepa Partnerorganisationen beheimatet sind.

Möchten Sie den Wiederaufbau nach Idai unterstützen? Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen.

Schwere Schäden an Leben und Infrastruktur

Es handelt sich um eine der schwersten Naturkatastrophen, die das Land je erlebte. Heftige Winde brachten Gebäude zum Einsturz und starke Niederschläge lösten innert kurzer Zeit Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Dies ist vor allem deshalb dramatisch, weil der Zyklon die Region während der Erntezeit erreichte, in einem Gebiet, das unter anhaltender Dürre leidet und in dem ein Drittel der Lebensmittel Simbabwes produziert werden.

Mehrere hundert Menschen kamen ums Leben. 60‘000 Menschen wurden durch den Zyklon obdachlos und verloren ihr Hab und Gut, die Produkte ihrer Arbeit und ihre Nutztiere. Ein Bericht der Regierung, der mit Unterstützung internationaler Organisationen erstellt wurde, geht von materiellen Schäden von 500-760 Millionen USD aus. Der Wirbelsturm zerstörte Felder und verursachte Erosionsschäden und, und er beschädigte Infrastruktureinrichtungen aller Art, von denen Schulen, Gesundheitseinrichtungen sowie Energie- und Wasserversorgung betroffen sind. Der Zyklon hat viele direkte Konsequenzen und mittel- und längerfristigen Folgen.  Das stehende Wasser begünstigt unmittelbar die Verbreitung von Krankheiten – darum impfte man grossflächig gegen Cholera– sowie die Vermehrung von krankheitsübertragenden Organismen wie Moskitos. Die durch den Wirbelsturm erschwerte sozioökonomische Situation führt zu Abwanderung aus den betroffenen Gebieten.

Im Bereich der Landwirtschaft geht der Bericht von Wiederherstellungskosten von jeweils rund 17 Millionen USD aus für kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen. Diese reichen von der Aufforstung und Neupflanzungen entwurzelter Obstbäume, Verteilen von Saatgut, Wiederaufbau von Bewässerungssystemen und Silos bis hin zu finanziellem Ersatz für die entstandenen Verluste oder neuen Strategien zur Sicherung des Marktzugangs landwirtschaftlicher Produkte aus der Region.

Für den Aufbau von Wasser- und sanitärer Versorgung (WASH) veranschlagt der Bericht ebenfalls einen Gesamtbetrag von 17 Mio USD. Für den Wiederaufbau der medizinischen Grundversorgung, mit Priorität auf der Müttergesundheit belaufen sich die Kosten auf 12 Mio USD. Für den Wiederaufbau von Bildungsinstitutionen und die Wiederbeschaffung zerstörter Ausstattung der Klassenräume wird mit USD 6.5 Mio gerechnet.

SimbabwerInnen für SimbabwerInnen

Viele SimbabwerInnen haben sich in den ersten Wochen nach der Katastrophe spontan in der Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms engagiert. Sie spendeten Nahrungsmittel, Decken und sorgten für Angehörige. Unsere Partner setzten sich besonders für die Verletzlichsten ein: Kinder und Jugendliche. Jetzt beobachten sie kritisch die korruptionsgefährdete Umsetzung der Massnahmen auf lokaler Ebene und setzten sich mit eigenen, unbürokratischen Selbsthilfeprojekten für den langfristigen Wiederaufbau ein. Fepa unterstützt seine Partner dabei. Ihre Spende hilft.

Was fepa Partneroganisationen tun und wie wir Sie unterstützen

Distrikt Chimanimani: PORET und CPC

Bei unserer agrarökologischen Partnerorganisation PORET wurden die diversen Anlagen zum Sammeln und Versickern von Regenwasser, die in den letzten zwei Jahren auf dem Areal des Trainingszentrums und auf dem Land von KleinbäuerInnen entstanden sind, durch die starken Niederschläge einem harten Test unterworfen. Sie haben diesen bestanden.

Die Mitglieder des Chaseyama Permaculture Club haben beschlossen, zu Gunsten des Wiederaufbaus aus einer Sammlung unter den Mitgliedern einen Solidaritätsfonds zu äufnen, von dem Opfer des Wirbelsturms direkt profitieren.

Distrikt Chipinge: PYCD mit lokalen Schulräten

Im Distrikt Chipinge wurden diverse Schulhäuser beschädigt: Dächer wurden abgerissen, Toilettenanlagen überschwemmt und unterhöhlt. Die Platform for Youth and Community Development (PYCD) hat sehr gute Verbindungen zu den Schulräten in der betroffenen Region und konnte viel Know-How zur Leitung von kleineren Bauprojekten mobilisieren. Darum arbeitet fepa mit PYCD eng zusammen: von fepa kamen finanzielle Unterstützungsversprechen an Schulräte, welche Wiederaufbauprojekte noch vor dem Schulbeginn durchführen konnten.

In Rimbi konnten wir so das Dach der Aula der Primarschule reparieren. Dieses kleine Projekt war innert zwei Tagen abgeschlossen. Weil die Aula täglich auch von den Vorschulkindern für den Kindergartenunterricht benutzt wird, waren alle sehr erleichtert, dass der Unterricht sogleich wieder beginnen konnte.

In Chibuwe war das Projekt etwas grösser. Die halbe Toilettenanlage der Primarschule mit 1‘918 Schülerinnen und Schüler war eingestürzt. Um sie an neuer Lage wieder aufzubauen waren umfangreiche Arbeitsleistungen der Gemeindemitglieder nötig – bis hin zur Herstellung der betonierten Mauersteine. Dieses Projekt wurde Anfang August und damit rechtzeitig vor dem neuen Trimester abgeschlossen. Damit sind die sanitären Anlagen für die vielen Schülerinnen wieder auf einem ausreichenden Stand um einen Minimalstandard an Gesundheitsschutz zu gewähren.

Ihre Unterstützung: Spenden an fepa mit Vermerk IDAI

 

Überweisung auf das Konto CH97 0900 0000 3000 24056

oder

online (Vermerk IDAI auf dem Formular als zweiten Vorname eingeben)

 

Meh-Als-Gmües 27.Juni 2019

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Gartengespräche bei Meh als Gmües am 27. Juni 2019

Die Gemüsegenossenschaft meh als gmües lädt zu Gartengesprächen ein. Nach einer Gartenführung und einem gemeinsamen Essen berichten Helena Zweifel und Oswald Ulrich von der fepa-Reise nach Simbabwe und ihren Begegnungen mit PORET.

 

17:30 – Gartenführung mit Frank Meissner
18.30 – Gemeinsames Essen mit Rosmarie Christen
19.30 – Ökologische Trendwende in Simbabwe: Ein Augenschein
 

Livelihood

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LIVELIHOOD-PrOJEKT: Finanzkompetenzen und Mikrofinazierung für Frauen

Das Livelihood-Projekt bildet Frauen in Unternehmerinnentum und Finanzmanagement aus, begleitet sie bei der Unternehmensgründung. Zusätzlich erhalten sie Zugang zu Businesskrediten und somit zu Kapital um ihre Projekte – meist in der Landwirtschaft- zu finanzieren.

Aktuell

Momentan erhalten 15 Frauen in einer Pilotphase eine auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Ausbildung. Diese beinhaltet ein praktisches Coaching-Programm, das sie bei ihren unterschiedlichen geschäftlichen Aktivitäten begleitet.

Frauen fördern – die Gesellschaft nachhaltig verändern

Seit 2009 verliert die lokale Dofgemeinschaft nach und nach den Zugang zu Landstücken da diese von Konzernen für die Produktion von Bio-Ethanol verwendet werden. Dies stellt für viele Bauernfamilien ein finanzielles Problem dar, das ihre Lebensgrundlage schmälert. Dies führt zu erhöhter Armut. Hinzu kommt eine starke Belastung durch die aktuelle Dürreperiode, 2019 geht als eines der trockensten Jahre in die Geschichte Simbabwes ein.

In Folge kommt es vermehrt zu Problemen wie Schulabbrüchen, Diebstählen, erhöhter Prostitution, Kinderheiraten sowie die Verdingung von Kindern, vorzugsweise Mädchen. Häufig wandern Familienväter in die Nachbarstaaten Südafrika und Botswana aus, um dort ein Einkommen zu finden, Dies ist allerdings häufig schwierig. Die Frauen bleiben alleine mit den Kindern zurück und machen sich auf die Suche nach einem neuen Einkommen. Die Landwirtschaft alleine reicht nicht aus, um die Familie zu ernähren.

Frauen versuchen in der Dorfgemeinschaft Kleinunternehmen aufzubauen. Dafür nutzen sie die kleinen Landflächen, die ihnen geblieben sind, für Gemüseanbau, Schweine- oder Geflügelzucht.

Das Livelihood-Projekt entstand auf Initiative unserer Partnerorganisation PYCD (Platform für Jugend- und Gesellschaftsentwicklung), seit 2008 in Chipinge aktiv. Es hat sich gezeigt, dass häufig zwar technische Fähigkeiten für neue Projekte vorhanden sind, grundlegende unternehmerische Fähigkeiten jedoch fehlten, und Kapital nicht oder nur schwer zugänglich war. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an.

Das Hauptziel des Projekts ist es, Lösungen zu finden, wie mit den finanziellen Herausforderungen der Frauen umgegangen werden kann. 

Forschung zeigte, dass geförderte Frauen einen Grossteil ihres erwirtschafteten Einkommens in Projekte investieren, die der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen und es dafür verwenden, weitere Familienmitglieder zu ernähren oder ihnen Ausbildungen zu finanzieren. Manchmal wird jedoch auch in Projekte investiert, die wenig rentabel sind. Darum zielt das Projekt darauf ab, effizient und wirtschaftlich nachhaltig zu investieren. Wenn Frauen finanziell unabhängig von ihren Männern sind, verbessert sich ausserdem ihre soziale Position. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern und erfüllt es die Zielvorgaben des SDGs 5 (Gender Equality). Weitere SDGs werden damit unterstützt.

 

fepa Partnerorganisation Platform for Youth Development
Ort Chipinge, Zimbabwe
Zielgruppe Unternehmerinnen, Frauen allgemein
fepa Budget bis 7/2020 CHF 10’000

 

 

MV und öffentliche Veranstaltung 2019

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Mitgliederversammlung mit öffentlicher Veranstaltung: Simbabwe 2019

Mitgliederversammlung am 15.6.2019, 14-15 Uhr

Die Einladung finden Sie hier. Unterlagen: Protokoll der MV vom 2.6.2018; Jahresbericht 2018; Revisionsbericht.

Öffentliche Veranstaltung am 15.6.2019, 15-16 Uhr: «Reisen im Zeichen der solidarischen Partnerschaft»

Bilder und Berichte.

Informationen zu Veranstaltung finden Sie hier und auf unserem Flyer.

Im Anschluss Apéro.

 

 

Ort: «Gemeinschaftszentrum Kipferhaus» in Hinterkappelen.

Aktuell

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Gartengespräche bei Meh als Gmües am 27. Juni 2019

Die Gemüsegenossenschaft meh als gmües lädt zu Gartengesprächen ein. Nach einer Gartenführung und einem gemeinsamen Essen berichten Helena Zweifel und Oswald Ulrich von der fepa-Reise nach Simbabwe und ihren Begegnungen mit PORET.

 

17:30 – Gartenführung mit Frank Meissner
18.30 – Gemeinsames Essen mit Rosmarie Christen
19.30 – Ökologische Trendwende in Simbabwe: Ein Augenschein
 

fepa in Simbabwe unterwegs

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fepa Geschäftsstelle vorübergehend in Simbabwe

Im April 2019 sind wir in Simbabwe bei unseren Partnerorganisationen unterwegs. Die Geschäfststelle in Basel bleibt bis am 2.5.2019 geschlossen.

Auf facebook versuchen wir Sie auf dem laufenden zu halten.

Am 15.6.2019 informieren wir Sie über die Reise und die aktuelle Situation in Simbabwe.