Protokolle der Mitgliederversammlungen

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Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2024 für das Vereinsjahr 2023

Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2023 für das Vereinsjahr 2022

Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2022 für das Vereinsjahr 2021

Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2021 für das Vereinsjahr 2020

Protokoll der Mitgliederversammlung 2020

Protokoll der Mitgliederversammlung 2019

Protokoll der Mitgliederversammlung 2018

Protokoll der Mitgliederversammlung 2017

Protokoll der Mitgliederversammlung 2016

Protokoll der Mitgliederversammlung 2014

Protokoll der Mitgliederversammlung 2012

Protokoll der Mitgliederversammlung 2010

Protokoll der Mitgliederversammlung 2008

Protokoll der Mitgliederversammlung 2006

Protokoll der Mitgliederversammlung 2004

Kunsthandwerk

Dangwe Arts Produkte

In unserem Partnerprojekt Dangwe Arts stellt das Künster: innen Kollektiv handgemachte Kunstwerke her.

Neuheiten

Büffel Maske Wandschmuck:

34x38cm

CHF75.-

Elefant Maske Wandschmuck:

50x32cm

CHF75.-

Dieser Artikel ist momentan nicht mehr verfügbar. Bei Interesse kann er bei fepa nachbestellt werden.

Giraffe Maske Wandschmuck:

52x32cm

CHF75.-

Weinachtsbaum Schmuck: Schweinchen

CHF7.-/pro Schweinchen

Weinachtsbaum CHF35.-

Dieser Artikel ist momentan nicht mehr verfügbar. Bei Interesse kann er bei fepa nachbestellt werden.

Warzenschwein

CHF15.-

Tier Schlüsselhalter/ Handtuchhalter

CHF22.-/Pro Stück

Nilpferd

CHF15.-

Nashorn

CHF10.-

Löwe

CHF15.-

Katta (King Julien)

CHF12.-

Giraffe

CHF15.-

Fussballschuhe

CHF15.-/Pro Stück

Geckos

18cm / 8cm

CHF15.- Für das Paar

Eichhörnchen

15cm

CHF20.-/Pro Stück

Chamäleon

CHF15.-

Büffel

CHF10.-

Zebra

CHF10.-

Weitere Dangwe-Art Produkte findet ihr auch auf unserer Facebook Seite.
Für Auskünfte oder bei Interesse wendet euch bitte telefonisch oder via E-Mail an unsere Geschäftsstelle:
T +41 (0)61 681 80 84
info@fepafrika.ch

Landwirtschaft und ökologische Trendwende: Zukunft dank Agrarökologie

Für Kleinbauern des Tieflands im südöstlichen Zimbabwe ist der Waldgarten in Chaseyama ein Leuchtturm des ökologischen Wissens und der Würde. Er weist einen Weg aus Umweltzerstörung und Nahrungsunsicherheit.

Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft

Für Kleinbauern des Tieflands im südöstlichen Simbabwe ist der Waldgarten in Chaseyama ein Leuchtturm des ökologischen Wissens und der Würde. Er weist einen Weg aus Umweltzerstörung und Nahrungsunsicherheit.

In den letzten Jahren ist rund um die fepa Partner:organisation PORET eine dynamische und inklusive agrarökologische Bewegung enstanden. Bäuer:innen, viele von ihnen sind Frauen oder junge Leute, verbessern im Austausch die eigene Produktion und stützen die Entwicklung der Gemeinschaft. Die Ergebnisse sind gut: die Ernährungssicherheit ist gestiegen.

Der agarökologische Aufbruch wird komplementiert durch eine Initiative für eine kooperativere Weidewirtschaft, die Nutztiere in einer holistischen Weise einsetzt, um auch die natürlichen Resourcen (Landfruchtbarkeit, Wasserhaushalt etc) wieder zu stärken. Dies ist eine besonders komplexe Aufgabe, die nur eine in der lokalen Gesellschaft stark verankerte Bewegung lösen kann.

Aktuell

Finden Sie hier die neusten Nachrichten zum Thema PORET.

Ökologische Landwirtschaft im Tiefland von Chaseyama

Fragen der Nahrungsmittelsicherheit, der Ökologie und der Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen prägen die Entwicklungsperspektiven des ländlichen Raums – auch in Simbabwe.  Die anhaltend schlechte Wirtschaftssituation schwächt dort den Zugang von Bauern zu Produktionsmitteln in besonderem Mass. In den vergangen Jahren litten besonders die naturräumlich benachteiligten Landwirtschaftszonen Simbabwes unter einer massiven Trockenheit. Zu diesen gehört auch das aride Tiefland im Südosten, in dem dieses Projekt angesiedelt ist.

Dort schafft das Projekt „Waldgarten“ einen Nukleus des Lernens, des Wissens- und Technikaustausches und eine verbesserte Praxis nachhaltigen Landwirtschaftens in den trockenen und von ökologischer Degradation betroffenen Gebieten: Basierend auf einem neu zu gestaltenden „Waldgarten“ nach Prinzipien der Permakultur wird ein an örtliche ökologische und kulturelle Faktoren angepasster Umgang mit natürlichen Grundlagen für die Produktion von Nahrungsmitteln gefördert.

Das Projekt bringt innerhalb des Netzwerkes eine neue und lokal verankerte Plattform für Wissensaustausch hervor und regt einen Denkprozess über nachhaltige Produktionsformen im trockenen Tiefland an. Dabei wird dem sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ebenso Rechnung getragen, wie dem Erhalt lokalen Wissens um angepasstes Saatgut und Nutzpflanzen. Die Pflege der Gemeinschaft ist integraler Teil dieses Ansatzes.

Zukunft nachhaltige Landwirtschaft
Bauer auf einen Feld während Poret-Besuch

Der Erfolg des Projekts misst sich nicht zuletzt an seiner Ausstrahlung: Viele Bäuer:innen beteiligen sich, setzen Ideen zur ökologischen Landwirtschaft um und verbessern so aktiv ihre Ernährungssituation. Die Projektbeteiligten in Simbabwe haben bereits bewiesen, dass dies funktioniert. Im Südosten Simbabwes entstand in den letzten 20 Jahren eines der global erfolgreichsten Permakulturprojekte.

Mit den konkreten Aktivitäten legt das Projekt ein Fundament für einen langfristigen Beitrag von PORET zur Schaffung einer zukunftsfähigen Entwicklung in einer ökologisch fragilen und von sozialen Konflikten durchzogenen Region bei. Im Rahmen des Projektes wird in Selbsthilfe eine Art ökologische Musterfarm angelegt und dazu die notwendigen Infrastrukturmassnahmen umgesetzt. Aufbauend darauf wird ein Programm von Workshops mit Ausbildungscharakter und mobilen Beratungen durchgeführt. Durch die Erträge des Waldgartens werden zudem ca. 30 Kinder im angegliederten Kindergarten mit gesunden Malzeiten versorgt.

PORET ist bereits gut vernetzt und diversen nationalen und regionalen Dachorganisation und Netzwerken angeschlossen.

fepa PartnerorganisationPORET
OrtChaseyama, Simbabwe
ZielgruppeKleinbauern im ariden Tiefland von Chaseyama
fepa Beitrag 2016-2021CHF 340’000
fepa Beitrag 2022-2024CHF 480’000

Mit Ihrer Spende zugunsten dieses Projektes…

unterstützen Sie Kleinbäuer:innen eine ökologische Trendwende einzuleiten, damit sie noch lange vom Ertrag ihrer Landwirtschaft leben können.

Spenden für nachhaltiges Leben

Weiterführende Informationen

Finanzielle Unterstützung

  • Fondation YONI
  • Gemeinde Arlesheim BL
  • Gemeinde Risch ZG
  • Kanton AG
  • Kanton AR – Lotteriefonds, finanziert durch SWISSLOS
  • Kanton Basel-Stadt
  • Kanton Obwalden
  • Kanton UR
  • Kriens Hilft Menschen in Not
  • Leopold Bachmann Stiftung
  • Migros Genossenschaftsbund
  • OeMe Kommission der reformierten Kirche Zug
  • Reformierte Kirchgemeinde Birsfelden BL
  • Reformierte Kirchgemeinde Kehrsatz
  • Reformierte Kirchgemeinde Laupen
  • Reformierte Kirchgemeinde Wohlen BE
  • Reformierte Kirchgemeinde Worb BE
  • Röm.-Kath. Kirche Horgen
  • Röm.-Kath. Kirchenpflege Winterthur Kommission Kirchliche Entwicklungshilfe
  • Röm.-Kath. Kirchgemeinde Wolhusen
  • Stiftung Dreiklang
  • Stiftung Drittes Millenium
  • Stiftung für Gegenwart und Zukunft
  • S. Eustachius Stiftung
  • ungenannte Stiftung, Zürich
  • Verband der röm-kath. Kirchgemeinden der Stadt Zürich

Wer uns unterstzützt

Finanzielle Unterstützung

Ihre Spende ist die finanzielle Basis für die Aktivitäten von fepa und unserer Partnerorganisationen. Wir gehen verantwortungsvoll mit Ihrem Beitrag um und sind seit vielen Jahren von ZEWO zertifiziert. Spenden an fepa sind in den meisten Fällen steuerlich abzugsfähig.

Unser Spendenkonto: CH97 0900 0000 3000 2405 6

öffentliche, kirchliche und private Institutionen

Seit 2012 hat fepa von diesen Institutionen Beiträge in der Höhe von mindestens 1‘000 Franken erhalten:

Kantone

Kanton Aargau
Kanton Appenzell-Ausserrhoden
Kanton Basel-Landschaft
Kanton Basel-Stadt
Kanton Obwalden
Kanton Schwyz
Kanton St. Gallen
Kanton Uri

Städte und Gemeinden

Gemeinde Arlesheim BL
Gemeinde Bottmingen BL
Gemeinde Riehen BS
Gemeinde Risch ZG
Stadt Rapperswil-Jona
Stadt Schlieren
Stadt Wädenswil
Gemeinde Zollikon ZH
Stadt Zug

Stiftungen

Berti Wicke-Stiftung
Christian Bachschuster Stiftung Jona
Elise Elsener-Gut Stiftung
Dr. Ernst-Günther Bröder Stiftung
Fondation YONI, FL
Internationale Forschungsbeiträge, Basel
Kriens hilft Menschen in Not
Leopold Bachmann Stiftung
Maria-Stiftung Vaduz, FL
Mutter Bernarda Stiftung
Poinsettiae Stiftung
Rheinkind Stiftung
S. Eustachius Stiftung
Stiftung Dreiklang
Stiftung Drittes Millennium
Stiftung Freie Gemeinschaftsbank
Stiftung für Gegenwart und Zukunft
Stiftung Salientes
TMR Welfare Stiftung
ungenannte Stiftung, Zürich
Vereinigung Schweiz-Zimbabwe
Von Duhn Stiftung

Kirchliche

Missionshaus Bethlehem
OeME Kommission Region Thurnen BE
OeME Kommission der reformierten Kirchen Bern, Jura, Solothurn
OeMe Kommission der reformierten Kirche Zug
Reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern
Reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
Reformierte Kirchgemeinde Belp
Reformierte Kirchgemeinde Binningen
Reformierte Kirchgemeinde Birsfelden BL
Reformierte Kirchgemeinde Kappelen-Werdt BE
Reformierte Kirchgemeinde Luzern
Reformierte Kirchgemeinde Lyss BE
Reformierte Kirchgemeinde Muri-Gümligen BE
Reformierte Kirchgemeinde Regensdorf ZH
Reformierte Kirchgemeinde Stettlen BE
Reformierte Kirchgemeinde Worb BE
Reformierte Kirchgemeinde Wohlen BE
Reformierte Kirchgemeinde Horgen ZH
Röm.-Kath. Gesamtkirchgemeinde Bern
Röm.-Kath. Kirchenpflege Winterthur Kommission Kirchliche Entwicklungshilfe
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Burgdorf BE
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Emmen, LU
Röm.-Kath. Kirchgemeinden Horgen ZH
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Seeland, Lyss, BE
Röm.-Kath. Kirchgemeinde Zug
Röm.-Kath. Pfarramt Guthirt, Ostermundigen BE
Röm.-Kath. Pfarramt Maria Friedenskirche Dübendorf
Verband der Röm.-Kath. Kirchgemeinden der Stadt Zürich
Verein Solardach Tituskirche, Basel

fepa erhält laufend Beiträge aus den Kollekten einer Anzahl von Kirchgemeinden. Schön, dass an unsere Arbeit und Projektpartner gedacht wird. Vielen Dank!

Profis, die fepa unterstützen

Grafik und Webseitensupport: mnemosyne
IT support: simplesite
Fotografie: Tendai Matare

So unterstützen auch Sie fepa

Xenophobie in Südafrika

Xenophobie in SÜdafrika

Nach einer Rede des Zulukönigs Zwelithini im April 2015, in der er Ausländer aufforderte, das Land zu verlassen, kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen, die sich hauptsächlich gegen Ausländer richteten. Es gab mehrere Tote, tausende Ausländer flüchteten in provorische Camps. Der daraufflogende internationle Aufschrei war vor allem aus afrikanischen Ländern gross. Auch in Südafrika setzten und setzen sich viele Organisationen für die Migranten und ein friedliches Zusammenleben ein. Nach einem grossen Polizei- und Militäreinsatz konnte die Situation vorerst beruhigt werden.

fepa hat sich mit verschiedenen Organisationen in Südafrika kurzgeschlossen, die sich seit Jahren für Flüchtlinge und Zugewanderte einsetzen. fepa vermittelt gerne Kontakte und Spendenkanäle an Personen, die helfen möchten.

Am 27./28. November fand in Basel eine Tagung zum Thema Migration und Fremdenfeindlichkeit in Südafrika und der Schweiz statt. ExpertInnen und AktivistInnen diskutierten die unterschiedlichen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze in den beiden Ländern. Die Gespräche können auf Youtube eingesehen werden. Seit Beginn der Ausschreitungen verfolgt fepa die Situation und sucht den Kontakt mit seinen Partnern und weiteren Organisationen, die sich bereits vor den diesjährigen Ausschreitungen für Flüchtlinge eingesetzt haben. fepas Partnerorganisation am Kap, Khulumani Western Cape setzte sich nach den xenophoben Ausschreitungen 2008 intensiv mit dem Thema auseinander und blieben auch dieses Jahr am Ball. Glücklicherweise blieb es in der Kapregion ruhig. Die nationale Dachorganisation Khulumani setzt aktiv Zeichen gegen Xenophobie. Khulumani-Mitglieder nahmen an der Demonstration gegen Xenophobie teil und beteiligen sich aktiv an der Debatte. Zusätzlich hat fepa auf Anraten von Partnern mit zwei weiteren Organisationen Kontakt aufgenommen, die in den betroffenen Gebieten tätig sind. Das Denise Hurley Zentrum bei Durban bietet ein besonderes Programm für Flüchtlinge an, in dessen Rahmen sie Beratung und Begleitung erhalten. Auch führt das Zentrum Aufklärungsarbeit durch und hat während den letzten xenophoben Ausschreitung Nothilfe geleistet. Der Bienvenu Shelter wird von den Saint Charles Schwestern betrieben und bietet Flüchtlingsfrauen und ihren Kindern ein Dach über dem Kopf und Beschäftigungsprogramme. Frauen mit Kinder sind besonders verletzlich. Ihr illegaler Status macht sie anfällig für Missbrauch und Ausbeutung jeglicher Art.

 

Weiterführende Informationen

Konzernverantwortungsinitiative

Ja zur Konzernverantwortungsinitiative am 29. November

Abstimmungsempfehlung des fepa-Vorstandes.

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Mensschenrechte und ignorieren minimale Umwletstandards. Diese Konzerne müssen heute oft keine Konzequenzen befrüchten. Denn gerade in armen Ländern gibt es keine funktioniernden Rechtsstaat und die Menschen haben wenig Möglichkeiten, sich zu wehren. Seit fast 60 Jahren unterstützt fepa Menschen in Afrika, damit sie eben das tun können: sich wehren. Nun setzt die Konzernverantwortungsinitiative einen wirkungsvollen Hebel in der Schweiz an – damit wenigestens Schweizer Konzerne und Grossfirmen Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie sich im Ausland nicht un Menschenrechte und Umweltsgesetze kümmern.
!!!!!!!! NICHT VERPASSEN!!!!!!!!!!!!

 

Konzernverantwortungsinitiative

International tätige Firmen mit Sitz in der Schweiz sind immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Dies wirft ein schlechtes Licht auf die Schweiz wie auf vorbildlich handelnde Firmen. Die Konzernverantwortungsinitiative bietet die Möglichkeit, dass die vielgepriesene Corporate Social Responsibility von transnationalen Unternehmen nicht nur eine leere Worthülse bleibt!

fepa unterstützt die Initiative.

Wird die Konzernverantwortungsinitiative angenommen, können Verletzungen von international geltenden Menschenrechten und Umweltstandards durch Firmen mit Hauptsitz in der Schweiz vor Gericht eingefordert werden. Dies drängt sich auf, da etliche Firmen mit Sitz in der Schweiz – oft unter Missachtung internationaler Menschenrechts- und Umweltstandards – Profit in Ländern mit schwachen oder korrupten Regierungen erwirtschaften, die der eigenen Bevölkerung und Umwelt unzureichenden Schutz bieten. Eine Annahme der Konzernverantwortungsinitiative bedeutet für den fepa, der vornehmlich in Ländern mit einer schwachen Governance tätig ist, ein wichtiges Instrument zur Erreichung seiner entwicklungspolitischen Ziele.

Weiterführende Informationen

Offizielle Webseite

Dangwe Arts Vorschule: Recht auf Frühförderung für alle

Mit ihrem Kunsthandwerk haben sich ehemalige Strassenkinder ein eigenes Heim geschaffen. Jetzt engagieren sie sich in ihrer Nachbarschaft, nicht zuletzt mit einem Kindergarten. fepa verkauft die Produkte des Dangwe Art-Kollektivs in der Schweiz.

Dangwe Arts and Culture Centre

Kinder-Gruppenfoto der Dangwe Vorschule

«Let the hungry be fed,
the naked be clothed,
the sick be nourished,
the aged protected,
and the infants be cared for» – Dangwe

Aktuelles

Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.

Dangwe Vorschule

Seit 2018 betreibt das Dangwe Arts & Culture Centre eine integrative Vorschule für 25 Kinder zwischen 3 und 5 Jahren. Die liebevolle Begleitung entspricht der angewandten Waldorf-Schulpädagogik, wobei alle Kinder gezielt gefördert werden. Die frühen Stadien des Lebens bilden für jedes Kind die Grundlage für eine gesunde und persönliche Entwicklung. Mit der Dangwe Vorschule wird Kindern aus einkommensschwachen und marginalisierten Haushalten dieser Zugang zur Frühförderung ermöglicht. Die Mitglieder und Gründer: innen des Dangwe Art Kollektivs, welche die Vorschule antreiben, wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein Aufwachsen in einem geschützten Umfeld ist. Deshalb setzten sie sich bis heute mit viel Engagement für diese kindergerechte Betreuung ein.

Nach nur vier Jahren wurde die Vorschule mit einem eigenen Permakulturgarten ausgebaut. Der biologische Anbau von Gemüse und Getreide ermöglicht heute allen Schüler:innen und Kindern aus der Nachbarschaft eine gesunde Mahlzeit. Die angebaute Sanitäranlage bietet Zugang zu sauberem Wasser und trägt zu zuverlässigen und verbesserten Lebensgrundlagen bei.

Auf dem Factsheet finden Sie weitere Informationen zur Dangwe Arts Vorschule.

Dangwe Arts

Kunsthandwerk als Selbsthilfe – Die Geschichte von Dangwe

Dangwe bedeutet „erstgeboren“ in der Sprache der Shona in Zimbabwe. In Chitungwiza, einem der grössten Townships ausserhalb der Hauptstadt Harare, hat sich 1997 eine Gruppe von Kindern zusammengetan, um ihren Weg weg von der Strasse zu finden. Daraus ist das heutige Dangwe Arts Kollektiv entstanden, eine Lebensgemeinschaft von 20 Kindern und jungen Erwachsenen, die ihren Unterhalt u.a. mit dem Verkauf von Kunsthandwerken bestreiten.
Seit kaum noch Touristen nach Zimbabwe kommen, fällt es den jungen Künstler:innen allerdings zunehmend schwerer, Abnehmer:innen für ihre Produkte zu finden. Für die Produktion der Handarbeiten werden mehrheitlich Recycling-Materialien verwendet. fepa setzt sich für den Verkauf der Dangwe Arts Produkte in der Schweiz, zu Gunsten des Kollektivs, ein.

Mit der Unterstützung von fepa konnte sich das Dangwe Arts Kollektiv ausserhalb von Chitungwiza ein eigenes Zuhause schaffen. Zu den zwei Gebäuden und der Dangwe Arts Vorschule gehört heute noch ein grosser Permakulturgarten zur Selbstversorgung, ein Hühnerstall sowie eine Sanitäranlage und ein Brunnen für die Versorgung von sauberem Trinkwasser.

Hier gelangen Sie zu den Dangwe Arts Kunsthandwerken.

Kurzübersicht zum Dangwe Arts Kollektiv

fepa PartnerorganisationDangwe Arts Collective
OrtChitungwiza, Simbabwe
Zielgruppe(ehemalige) Strassenkinder, Kinder mit dem Risiko, auf der Strasse leben zu müssen, Kinder mit Behinderung
fepa Beitrag 2018CHF 6’500
fepa Beitrag 2019-2021CHF 45’700
fepa Beitrag 2022CHF 25’000
fepa Beitrag 2023CHF 25’000
fepa Beitrag 2024CHF 25’000

Ihre Spende für das Dangwe Arts Kollektiv

Unterstützen Sie das Dangwe Arts Kollektiv, das sich für das Recht auf Bildung und die Grundversorgung von Kindern aus benachteiligten Familien einsetzt.

Spenden Sie für die Frühförderung von Kindern an der Dangwe Arts Vorschule

Finanziell Unterstützung wird die Dangwe Vorschule von:

  • Christian Bachschuster Stiftung Jona
  • Reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern
  • Reformierte Kirchgemeinde Horgen ZH
  • Rheinkind Stiftung
  • Stiftung Freie Gemeinschaftsbank

Weiterführende Informationen

Apartheidopfer

Selbsthilfe von Apartheidsopfern

Die Mitglieder von Khulumani wurden Opfer der Verbrechen des Apartheidsystems. Khulumani fördert die gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung der Traumata und das öffentliche Erinnern.

Aktuell

Das Projekt mit Khulumani haben wir im Frühling 2017 abgeschlossen. Die Partnerschaft wurde Ende 2017 beendet.

Solidarität und gesellschaftliches Engagement

Viele Menschen in Südafrika leiden noch immer ökonomisch und gesundheitlich an den Folgen der Benachteiligungen durch das Apartheidregime. Daher entstand Khulumani als Vertretung der Opfer des alten Systems mit der Forderung nach Entschädigung und Wiedergutmachung.

Die Organisation tritt im Western Cape Südafrikas für die sozio-ökonomischen Rechte der Mitglieder ein. Khulumani stärkt auch die gegenseitige psychosoziale Unterstützung seiner Mitglieder, von denen viele durch die erlebte Gewalt während des Apartheidregimes traumatisiert sind. Die Organisation engagiert sich aktiv für den Aufbau einer solidarischen und inklusiven Gesellschaft und gegen fremdenfeindliche Tendenzen in Südafrika. Khulumani ist öffentlich sehr präsent und erinnert ebenso an den Einsatz von einfachen Menschen für die Befreiung des Landes und an das «unfinished business of Apartheid».

Khulumani Western Cape ist ein selbständiger Teil der nationalen Organisation gleichen Namens, die 1995 während der Wahrheits- und Versöhnungskommission von Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen gegründet wurde.
Seit einigen Jahren wird daran gearbeitet, den Fokus der Organisation zu erneuern: weg von einer passiven Opfermentalität mit der Erwartung auf Reparationen hin zu Selbsthilfe, Ermächtigung und gesellschaftlichem Engagement. So haben beispielsweise Mitglieder landwirtschaftliche Genossenschaften gegründet und mit staatlicher Unterstützung Kleinvieh gekauft oder private Gemüsegärten angelegt. Auch Programme zur Gewaltprävention wurden ins Leben gerufen.
Mit unserem Projekt unterstützten wir die Arbeit von Khulumani durch einen Beitrag an das Provinzsekretariat, den organisatorischen Kern der Organisation. Das Sekretariat koordiniert und vernetzt die Arbeit der Selbsthilfe-Gruppen und bietet Mitgliedern Beratung an.

fepa PartnerorganisationKhulumani Western Cape
OrtGanze Provinz Western Cape, Südafrika
Zielgruppeanerkannte Opfer von Apartheid-Verbrechen

fepa Beiträge 2010-2015

fepa Beitrag 2016

Rund CHF 20’000

CHF 13’000

fepa Beitrag 2017CHF 4’000

Weiterführende Informationen

Homepage unserer Partnerorganisation  Khulumani

Jugend und Entwicklung

Jugendorganisation PYCD

Jugendorganisation PYD

«fepa is playing a mentorship role and remains core to our basic activities. Our value and confidence have been boosted and we are now strategic and an attractive outfit.» – PYCD

Jugend und Entwicklung

Die Aktivist:innen des fepa Partners „Platform for Youth and Community Development“ fordern Mitsprache und Rechte bei der Entwicklung ein. Nicht zuletzt wehren sie sich dafür, dass die Biotreibstoffproduktion in Chisumbanje der Gemeinschaft nicht nur Land wegnimmt, sondern auch positive Veränderungen bringt.

Aktuell

Vorübergehend hat sich der der Konflikt etwas entspannt. PYCD ist im Gespräch mit der Biotreibstoffproduzentin «Green Fuel». 

Entwicklung – Nicht ohne uns

Die Jugendorganisation PYCD (Platform for Youth and Community Development) wurde 2008 als Forum des Austauschs für die Belange von Jugendlichen in Chipinge, einem Distrikt im Osten Zimbabwes, gegründet.

PYCD setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in der politisch und ökonomisch vernachlässigten Region, welche vorwiegend von Minderheiten bewohnt wird, bei lokalen „Entwicklungs“-Initiativen miteinbezogen werden. Die Organisation ist gut in der lokalen Bevölkerung verankert und wird von rund 2000 Mitgliedern unterstützt.

PYCD-Direktor Claris Madhuku berichtete 2013 in der Schweiz über die Zerstörung von Feldern lokaler Bauern durch den Ethanolkonzern Green Fuel. Seit die Ethanolfabrik in Chisumbanje zwischen 2010 und 2011 gebaut wurde, kommt es immer wieder zu Problemen zwischen der Bevölkerung und dem Konzern.
Konfliktherde sind dabei Themen wie verschmutztes Trinkwasser, Landenteignungen und unbezahlte Warenlieferungen von lokalen Akteuren.

Der Bekanntheitsgrad der Organisation erhöhte sich rasant, als sie begann, sich in diesem Zusammenhang für die Bauern einzusetzen. PYCD klärt während Dorfversammlungen die Gemeinschaft über ihre Rechte auf und unterstützte sie dabei, ihre Forderungen gegenüber Green Fuel geltend zu machen und mit der Firma in Dialog zu treten.

PYCD wird hierbei von traditionellen Führern unterstützt, denen die Organisation wiederum bei der Kommunikation mit Behörden und Unternehmen hilft. Obwohl sich die Verhandlungen als schwierig erwiesen und von ungleichen Machtverhältnissen geprägt waren, konnte PYCD hierbei doch gewisse Erfolge erzielen.

Durch Medienarbeit wurde der Konflikt zudem sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler Ebene bekannt.

Zusätzlich engagiert sich PYCD auch in einigen anderen Projekten, bei denen Themen wie Gleichberechtigung und der Zugang zu Land stets im Fokus stehen. PYCD solidarisiert sich zudem mit Benachteiligten, wie beispielsweise den informellen Verkäufer:innen, die in Chipinge von ihren Standorten vertrieben wurden.

Platform For Youth And Community Development (PYCD) unterstützt die Bewohner:innen von Chisumbanje und Chinyamukwakwa gegen Green Fuel. Der Biotreibstoffproduktion soll den BewohnerInnen den Zugang zu ihren Feldern verwehrt haben. Am 13. Dezember 2018 gingen sie zusammen mit PYCD vor Gericht um sich für ihr Gemeinschaftsland einzusetzen und ihre Rechte zu verteidigen. Das Gericht anerkennt die Problematik, nicht aber die Dringlichkeit des Falles. Nichtsdestotrotz kann PYCD Erfolge verzeichnen. Zum  Gerichtsfall gab PYCD ein Statement.
Weiterführende Informationen auf Englisch: https://www.zimeye.net/…/chisumbanje-villagers-sue-billy-r…/

ZielgruppeJungbäuer:innen und Jugendliche in der Region
fepa Beitrag 2016mindestens CHF 7’000
fepa Beitrag 2017rund CHF 8‘000
fepa Beitrag 2018CHF 3’000
fepa Beitrag 2019offen – fepa engagiert sich auf jeden Fall mit neuem Projekt (Mikrokredite für Kleinbetriebe)

Weiterführende Informationen