Konzernverantwortungsinitiative

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Ja zur Konzernverantwortungsinitiative am 29. November

Abstimmungsempfehlung des fepa-Vorstandes.

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Mensschenrechte und ignorieren minimale Umwletstandards. Diese Konzerne müssen heute oft keine Konzequenzen befrüchten. Denn gerade in armen Ländern gibt es keine funktioniernden Rechtsstaat und die Menschen haben wenig Möglichkeiten, sich zu wehren. Seit fast 60 Jahren unterstützt fepa Menschen in Afrika, damit sie eben das tun können: sich wehren. Nun setzt die Konzernverantwortungsinitiative einen wirkungsvollen Hebel in der Schweiz an – damit wenigestens Schweizer Konzerne und Grossfirmen Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie sich im Ausland nicht un Menschenrechte und Umweltsgesetze kümmern.
!!!!!!!! NICHT VERPASSEN!!!!!!!!!!!!

 

Konzernverantwortungsinitiative

International tätige Firmen mit Sitz in der Schweiz sind immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Dies wirft ein schlechtes Licht auf die Schweiz wie auf vorbildlich handelnde Firmen. Die Konzernverantwortungsinitiative bietet die Möglichkeit, dass die vielgepriesene Corporate Social Responsibility von transnationalen Unternehmen nicht nur eine leere Worthülse bleibt!

fepa unterstützt die Initiative.

Wird die Konzernverantwortungsinitiative angenommen, können Verletzungen von international geltenden Menschenrechten und Umweltstandards durch Firmen mit Hauptsitz in der Schweiz vor Gericht eingefordert werden. Dies drängt sich auf, da etliche Firmen mit Sitz in der Schweiz – oft unter Missachtung internationaler Menschenrechts- und Umweltstandards – Profit in Ländern mit schwachen oder korrupten Regierungen erwirtschaften, die der eigenen Bevölkerung und Umwelt unzureichenden Schutz bieten. Eine Annahme der Konzernverantwortungsinitiative bedeutet für den fepa, der vornehmlich in Ländern mit einer schwachen Governance tätig ist, ein wichtiges Instrument zur Erreichung seiner entwicklungspolitischen Ziele.

Weiterführende Informationen

Offizielle Webseite

Dangwe Arts and Culture Centre

Mit ihrem Kunsthandwerk haben sich ehemalige Strassenkinder ein eigenes Heim geschaffen. Jetzt engagieren sie sich in ihrer Nachbarschaft, nicht zuletzt mit einem Kindergarten. fepa verkauft die Produkte des Dangwe Art-Kollektivs in der Schweiz.

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Dangwe Arts and Culture Centre

Kinder-Gruppenfoto der Dangwe Vorschule

«Let the hungry be fed,
the naked be clothed,
the sick be nourished,
the aged protected,
and the infants be cared for» – Dangwe

Aktuelles

Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.

Dangwe Vorschule

Seit 2018 betreibt das Dangwe Arts & Culture Centre eine integrative Vorschule für 25 Kinder zwischen 3 und 5 Jahren. Die liebevolle Begleitung entspricht der angewandten Waldorf-Schulpädagogik, wobei alle Kinder gezielt gefördert werden. Die frühen Stadien des Lebens bilden für jedes Kind die Grundlage für eine gesunde und persönliche Entwicklung. Mit der Dangwe Vorschule wird Kindern aus einkommensschwachen und marginalisierten Haushalten dieser Zugang zur Frühförderung ermöglicht. Die Mitglieder und Gründer: innen des Dangwe Art Kollektivs, welche die Vorschule antreiben, wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein Aufwachsen in einem geschützten Umfeld ist. Deshalb setzten sie sich bis heute mit viel Engagement für diese kindergerechte Betreuung ein.

Nach nur vier Jahren wurde die Vorschule mit einem eigenen Permakulturgarten ausgebaut. Der biologische Anbau von Gemüse und Getreide ermöglicht heute allen Schüler:innen und Kindern aus der Nachbarschaft eine gesunde Mahlzeit. Die angebaute Sanitäranlage bietet Zugang zu sauberem Wasser und trägt zu zuverlässigen und verbesserten Lebensgrundlagen bei.

Auf dem Factsheet finden Sie weitere Informationen zur Dangwe Arts Vorschule.

Dangwe Arts

Kunsthandwerk als Selbsthilfe – Die Geschichte von Dangwe

Dangwe bedeutet „erstgeboren“ in der Sprache der Shona in Zimbabwe. In Chitungwiza, einem der grössten Townships ausserhalb der Hauptstadt Harare, hat sich 1997 eine Gruppe von Kindern zusammengetan, um ihren Weg weg von der Strasse zu finden. Daraus ist das heutige Dangwe Arts Kollektiv entstanden, eine Lebensgemeinschaft von 20 Kindern und jungen Erwachsenen, die ihren Unterhalt u.a. mit dem Verkauf von Kunsthandwerken bestreiten.
Seit kaum noch Touristen nach Zimbabwe kommen, fällt es den jungen Künstler:innen allerdings zunehmend schwerer, Abnehmer:innen für ihre Produkte zu finden. Für die Produktion der Handarbeiten werden mehrheitlich Recycling-Materialien verwendet. fepa setzt sich für den Verkauf der Dangwe Arts Produkte in der Schweiz, zu Gunsten des Kollektivs, ein.

Mit der Unterstützung von fepa konnte sich das Dangwe Arts Kollektiv ausserhalb von Chitungwiza ein eigenes Zuhause schaffen. Zu den zwei Gebäuden und der Dangwe Arts Vorschule gehört heute noch ein grosser Permakulturgarten zur Selbstversorgung, ein Hühnerstall sowie eine Sanitäranlage und ein Brunnen für die Versorgung von sauberem Trinkwasser.

Hier gelangen Sie zu den Dangwe Arts Kunsthandwerken.

Kurzübersicht zum Dangwe Arts Kollektiv

fepa PartnerorganisationDangwe Arts Collective
OrtChitungwiza, Zimbabwe
Zielgruppe(ehemalige) Strassenkinder, Kinder mit dem Risiko, auf der Strasse leben zu müssen, Kinder mit Behinderung
fepa Beitrag 2018CHF 6’500
fepa Beitrag 2019-2021CHF 45’700
fepa Beitrag 2022CHF 25’000
fepa Beitrag 2023CHF 25’000
fepa Beitrag 2024CHF 25’000

Ihre Spende für das Dangwe Arts Kollektiv

Unterstützen Sie das Dangwe Arts Kollektiv, das sich für das Recht auf Bildung und die Grundversorgung von Kindern aus benachteiligten Familien einsetzt.

Spenden Sie für die Frühförderung von Kindern an der Dangwe Arts Vorschule

Finanziell Unterstützung wird die Dangwe Vorschule von:

  • Christian Bachschuster Stiftung Jona
  • Reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern
  • Reformierte Kirchgemeinde Horgen ZH
  • Rheinkind Stiftung
  • Stiftung Freie Gemeinschaftsbank

Weiterführende Informationen

Apartheidopfer

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Selbsthilfe von Apartheidsopfern

Die Mitglieder von Khulumani wurden Opfer der Verbrechen des Apartheidsystems. Khulumani fördert die gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung der Traumata und das öffentliche Erinnern.

Aktuell

Das Projekt mit Khulumani haben wir im Frühling 2017 abgeschlossen. Die Partnerschaft wurde Ende 2017 beendet.

Solidarität und gesellschaftliches Engagement

Viele Menschen in Südafrika leiden noch immer ökonomisch und gesundheitlich an den Folgen der Benachteiligungen durch das Apartheidregime. Daher entstand Khulumani als Vertretung der Opfer des alten Systems mit der Forderung nach Entschädigung und Wiedergutmachung.

Die Organisation tritt im Western Cape Südafrikas für die sozio-ökonomischen Rechte der Mitglieder ein. Khulumani stärkt auch die gegenseitige psychosoziale Unterstützung seiner Mitglieder, von denen viele durch die erlebte Gewalt während des Apartheidregimes traumatisiert sind. Die Organisation engagiert sich aktiv für den Aufbau einer solidarischen und inklusiven Gesellschaft und gegen fremdenfeindliche Tendenzen in Südafrika. Khulumani ist öffentlich sehr präsent und erinnert ebenso an den Einsatz von einfachen Menschen für die Befreiung des Landes und an das «unfinished business of Apartheid».

Khulumani Western Cape ist ein selbständiger Teil der nationalen Organisation gleichen Namens, die 1995 während der Wahrheits- und Versöhnungskommission von Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen gegründet wurde.
Seit einigen Jahren wird daran gearbeitet, den Fokus der Organisation zu erneuern: weg von einer passiven Opfermentalität mit der Erwartung auf Reparationen hin zu Selbsthilfe, Ermächtigung und gesellschaftlichem Engagement. So haben beispielsweise Mitglieder landwirtschaftliche Genossenschaften gegründet und mit staatlicher Unterstützung Kleinvieh gekauft oder private Gemüsegärten angelegt. Auch Programme zur Gewaltprävention wurden ins Leben gerufen.
Mit unserem Projekt unterstützten wir die Arbeit von Khulumani durch einen Beitrag an das Provinzsekretariat, den organisatorischen Kern der Organisation. Das Sekretariat koordiniert und vernetzt die Arbeit der Selbsthilfe-Gruppen und bietet Mitgliedern Beratung an.

fepa Partnerorganisation Khulumani Western Cape
Ort Ganze Provinz Western Cape, Südafrika
Zielgruppe anerkannte Opfer von Apartheid-Verbrechen

fepa Beiträge 2010-2015

fepa Beitrag 2016

Rund CHF 20’000

CHF 13’000

fepa Beitrag 2017 CHF 4’000

Weiterführende Informationen

Homepage unserer Partnerorganisation  Khulumani

Jugend und Entwicklung

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Jugendorganisation PYCD

Jugendorganisation PYD

«fepa is playing a mentorship role and remains core to our basic activities. Our value and confidence have been boosted and we are now strategic and an attractive outfit.» – PYCD

Jugend und Entwicklung

Die AktivistInnen des fepa Partners „Platform for Youth and Community Development“ fordern Mitsprache und Rechte bei der Entwicklung ein. Nicht zuletzt wehren sie sich dafür, dass die Biotreibstoffproduktion in Chisumbanje der Gemeinschaft nicht nur Land wegnimmt, sondern auch positive Veränderungen bringt.

Aktuell

Vorübergehend hat sich der der Konflikt etwas entspannt. PYCD ist im Gespräch mit der Biotreibstoffproduzentin „Green Fuel“. 

Entwicklung – Nicht ohne uns

Die Jugendorganisation PYCD (Platform for Youth and Community Development) wurde 2008 als Forum des Austauschs für die Belange von Jugendlichen in Chipinge, einem Distrikt im Osten Zimbabwes, gegründet.

PYCD setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in der politisch und ökonomisch vernachlässigten Region, welche vorwiegend von Minderheiten bewohnt wird, bei lokalen „Entwicklungs“-Initiativen miteinbezogen werden. Die Organisation ist gut in der lokalen Bevölkerung verankert und wird von rund 2000 Mitgliedern unterstützt.

PYCD-Direktor Claris Madhuku berichtete 2013 in der Schweiz über die Zerstörung von Feldern lokaler Bauern durch den Ethanolkonzern Green Fuel. Seit die Ethanolfabrik in Chisumbanje zwischen 2010 und 2011 gebaut wurde, kommt es immer wieder zu Problemen zwischen der Bevölkerung und dem Konzern.
Konfliktherde sind dabei Themen wie verschmutztes Trinkwasser, Landenteignungen und unbezahlte Warenlieferungen von lokalen Akteuren.
Der Bekanntheitsgrad der Organisation erhöhte sich rasant, als sie begann, sich in diesem Zusammenhang für die Bauern einzusetzen. PYCD klärt während Dorfversammlungen die Gemeinschaft über ihre Rechte auf und unterstützte sie dabei, ihre Forderungen gegenüber Green Fuel geltend zu machen und mit der Firma in Dialog zu treten.
PYCD wird hierbei von traditionellen Führern unterstützt, denen die Organisation wiederum bei der Kommunikation mit Behörden und Unternehmen hilft. Obwohl sich die Verhandlungen als schwierig erwiesen und von ungleichen Machtverhältnissen geprägt waren, konnte PYCD hierbei doch gewisse Erfolge erzielen.
Durch Medienarbeit wurde der Konflikt zudem sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler Ebene bekannt.

Zusätzlich engagiert sich PYCD auch in einigen anderen Projekten, bei denen Themen wie Gleichberechtigung und der Zugang zu Land stets im Fokus stehen. PYCD solidarisiert sich zudem mit Benachteiligten, wie beispielsweise den informellen VerkäuferInnen, die in Chipinge von ihren Standorten vertrieben wurden.

Platform For Youth And Community Development (PYCD) unterstützt die BewohnerInnen von Chisumbanje und Chinyamukwakwa gegen Green Fuel. Der Biotreibstoffproduktion soll den BewohnerInnen den Zugang zu ihren Feldern verwehrt haben. Am 13. Dezember 2018 gingen sie zusammen mit PYCD vor Gericht um sich für ihr Gemeinschaftsland einzusetzen und ihre Rechte zu verteidigen. Das Gericht anerkennt die Problematik, nicht aber die Dringlichkeit des Falles. Nichtsdestotrotz kann PYCD Erfolge verzeichnen. Zum  Gerichtsfall gab PYCD ein Statement.
Weiterführende Informationen auf Englisch: https://www.zimeye.net/…/chisumbanje-villagers-sue-billy-r…/

ZielgruppeJungbäuerInnen und Jugendliche in der Region
fepa Beitrag 2016mindestens CHF 7’000
fepa Beitrag 2017rund CHF 8‘000
fepa Beitrag 2018CHF 3’000
fepa Beitrag 2019offen – fepa engagiert sich auf jeden Fall mit neuem Projekt (Mikrokredite für Kleinbetriebe)

Weiterführende Informationen

Positiv Leben mit HIV/AIDS

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„Positiv Leben“ mit HIV/AIDS

Die fepa Partnerorganisation BHASO ist aus einem Netzwerk von Selbsthilfegruppen entstanden. Gemeinsam engagieren wir uns zugunsten der Menschen mit HIV/Aids in der Provinz Masvingo in Zimbabwe. Informationsnetzwerke, Selbsthilfegruppen und der anwaltschaftliche Einsatz für die Rechte der Betroffenen und deren Zugang zu medizinischer Behandlung ermöglichen ein „positives Leben“.

Aktuell

Zusammenarbeit von BHASO mit PYD im Bereich Advocacy für jugendfreundliche Angebote im Gesundheitsbereich und Sensibilisierungsarbeit von Jungendlichen mit Jugendlichen.

Präventionsarbeit und Jugendliche im Bereich HIV: Süd-Süd Wissenstransfer

Im Laufe ihrer Arbeit mit jungen Frauen hat die fepa – Partnerorganisation Platform for Youth Development (PYD) ein grosses Problem bei den Jugendlichen identifiziert: Sexuell übertragbare Krankheiten, einschliesslich HIV mit seinen schwerwiegenden Folgen. Gute Aufklärungsarbeit von Jugendlichen zu Jugendlichen ist darum eine der Projektkomponenten, welche PYD mit viel Energie verfolgt. Doch wo lernen, welches die besten Methoden und Inhalte sind und wie man sie erfolgreich anwendet?

Da kommt unsere langjährige Partnerorganisation Batanai HIV/AIDS Service Organisation (BHASO) ins Spiel. Diese weiss, wie die Aufklärungsarbeit über HIV bei Jugendlichen gut ankommt. Und sie kennt die Schritte, um auf lokaler Ebene jugendfreundliche Angebote zu fördern. Dieses praktische Wissen von BHASO fliesst nun auch in die Nachbarprovinz und in das Projekt zur Stärkung der Rechte von Mädchen und jungen Frauen in der Region um Checheche und Chisumbanje.

Bereits seit mehr als 15 Jahren zählt BHASO zu den Partnern von fepa. Sie ist zu einer starken Organisation gewachsen, welche das nötige Wissen und Können mitbringt, um voll und ganz für sexuelle und reproduktive Gesundheit einzustehen und die entsprechenden Rechte zu verteidigen. Von ihrer Arbeit profitieren nicht zuletzt junge und marginalisierte Leute. Dazu hat BHASO eine grosse Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Gesundheitssystem gesammelt und investiert weiter in die Ausbildung von Betroffenen für Betroffene.

fepa Partnerorganisation BHASO
Ort Masvingo Provinz, Zimbabwe
Zielgruppe Menschen mit HIV/AIDS in Selbsthilfegruppen
fepa Beitrag 2017 5’000

Weiterführende Informationen

Homepage unserer Partnerorganisation BHASO

MedicusMundi Schweiz Bulletin 2013/129 Support Groups Belong To The Community And Not To BHASO

 

Ausbildungschance für Jugendliche

Junge Menschen ohne Schulabschluss erlernen die Grundlagen eines Handwerks und erhalten Lebenshilfe im Township Kuwadzana

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Ausbildungschance für marginalisierte Jugendliche

«fepa is unique to KSTC in transforming lives of underprivileged youth in personal development hence transforming the communities and the nation at large. If you serve the youth you save the nation» – KSTC

Das Kuwadzana Skills Training Centre (KSTC)

Das Kuwadzana Skills Training Centre (KSTC) ermöglicht arbeitslosen Frauen und Männern im Township eine Berufsausbildung. 60 bis 100 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren profitieren von der Ausbildung in Schneidern‚ Design & Inneneinrichtung, Haarstyling oder Schweissen, sowie als VorschullehrerIn und von der professionellen Begleitung, die zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit befähigt und im Alltag stärkt.

Aktuell

  • Unser Bericht über das Jahr 2021 zeigt, dass endlich wieder Abschlüsse möglich waren (47 an der Zahl). Das Stipendienprogramm unterstützte zielgerichtet und trug zu Lernerfolgen und Abschlüssen bei. Erfreulich ist auch die hohe Quoten an erfolgreichen Einstiegen ins Erwerbsleben im Jahr 2021.
  • Aufgrund von Covid-19 mussten alle Schulen und Ausbildungsstätten schliessen, auch das KSTC. Deswegen hat KSTC ein dezentralisiertes Home-Based-Learning-Konzept (HBL) entwickelt, um das Recht auf Bildung zu gewährleisten. Dieses wird seit September 2020 umgesetzt und immer der aktuellen Situation angepasst. Der Zwischenbericht zeigte Ende 2020 auf, wie das HBL funktioniert.

Ausbildung im Township

Dieses Zentrum ist ein echtes Projekt aus der „Community“: Hier werden nicht durch eine etablierte, spezialisierte NGO Strukturen geschaffen, sondern die Lehrpersonen und der Vorstand schaffen diese selber und wachsen an der Aufgabe. Dazu gehören viele Lernprozesse und ein grosses Engagement der Trägerinnen des Trainingszentrums zugunsten der jugendlichen Begünstigten. Die handwerkliche Ausbildung ist der Lebenssituation vor Ort angepasst. Mit fundierten pädagogischen Kenntnissen werden Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmenden mit den ökonomischen Realitäten (oftmals informelle Erwerbstätigkeit) vereint. Neben dem Erlernen des Handwerks ist der Erwerb unternehmerischer Fähigkeiten ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Mit Fokus auf das Management von Mikrobetrieben werden die Auszubildenden zur wirtschaftlichen Selbständigkeit befähigt. Zusätzlich bietet das KSTC verschiedene Angebote und Workshops zu den Themen Lebens- und Staatskunde, HIV/Aids und Gleichberechtigung an. Diese geben den Jugendlichen eine Grundlage für eine selbstbestimmte und bessere Zukunft und stehen nicht nur SchülerInnen des KSTC, sondern auch aussenstehenden Jugendlichen aus dem Township offen.

Jugendliche Fussballmanschaft im selbstproduzierten Sportdress
Jugendliche Fussballmanschaft

Durch die Workshops werden jährlich bis zu 400 Jugendliche erreicht. Die Mischung aus Berufsausbildung, Orientierungsangeboten und Lebenskunde gibt den Jugendlichen eine wertvolle Basis um in einem schwierigen Umfeld Entscheidungen zu treffen, die sie im Leben weiterbringen und ihnen ermöglichen, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Das Ausbildungszentrum überstand eine organisatorische Krise in den Jahren 2011/12 und hat sich seither erfreulich entwickelt und wiederholt seine Resilienz gegen die Schwierigkeiten der wirtschaftlichen Krise in Simbabwe bewiesen.

fepa PartnerorganisationKuwadzana Skills Training Centre
OrtKuwadzana, bei Harare, Zimbabwe
ZielgruppeJugendliche ohne abgeschlosessene Schul- und Berufsbildung
fepa Beitrag 2019CHF 20’000
fepa Beitrag 2020CHF 27’000
fepa Beitrag 2021CHF 28’500
fepa Budget 2022> CHF 30’000

Mit Ihrer Spenden zugunsten dieses Projektes…

unterstützen Sie junge Frauen und Männer, die auf Stipendien angewiesen sind, um sich eine Berufsausbildung leisten können.

Spenden für Ausbildungplätze

Weiterführende Informationen

Finanzielle Unterstützung seit 2016

  • Berti Wicke-Stiftung
  • OeME der evang. ref. Kirchenregion Thurnen
  • E.G. Broeder Stiftung
  • Gemeinde Bottmingen BL
  • Stiftung Katharina & Tyge Clemmensen
  • Gemeinde Herrliberg
  • Poinsettiae Stiftung
  • Stadt Rapperswil-Jona
  • Stadt Schlieren
  • Gemeinde Therwil (BL)
  • TMR Welfare Stiftung
  • Von Duhn Stiftung
  • Röm.-Kath. Kirche Stadt Zug
  • Stadt Zug

JungunternehmerInnen auf dem Land

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JUngunternehmerInnen auf dem land

Dieses Projekt im ländlichen Tanzania coacht junge Menschen, damit sie ihr unternehmerisches Talent entwickeln können. Kleine Geschäftskredite ermöglichen den Start. Die Dorfgemeinschaften profitieren von der Stärkung der ländliche Kreisläufe.

Aktuell

Zur Zeit arbeiten wir daran, dieses Projekt an eine andere Organisation zu übergeben.

Junge Unternehmer_innen und lokale Kreisläufe auf dem Land

64,5 Prozent der TansanierInnen sind unter 25 Jahre alt. Auf der Suche nach einem Auskommen ziehen viele von ihnen vom Land in die Städte. Wenn es aber gelingt, reelle Chancen für von jungen Leuten geführte Kleinunternehmen auf dem Land zu schaffen, entsteht eine neue Zukunftsperspektive für die dörflichen Gemeinschaften.
In diesem innovativen Projekt arbeitet fepa nicht mit einer NGO im traditionellen Sinn zusammen, sondern mit erfahrenen Geschäftsleuten aus dem ländlichen Raum. Diese haben bewiesen, wie erfolgreiches Unternehmertum auf dem Land funktionieren kann und wollen nun etwas für die Jugend in ihrer Umgebung tun. Im Rahmen des Projektes bilden sie Jugendliche aus, beraten diese bei der Erarbeitung von Businessplänen und einer zweckmässigen Buchhaltung. Anschliessend begleiten Sie die Jungunternehmer in die Selbständigkeit. Die Ausbildung ist niederschwellig, praxisbezogen und auf die konkreten Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten. Sie wird von den lokalen Experten entwickelt und aufgrund der Erfahrungen angepasst.
Die Kreditgewährung beruht auf genauer Kenntnis der Umstände und Personen. Sie ist immer mit gezielter Beratung verbunden.

fepa Partnerorganisation Rural Vijana
Ort Magunguli und Umgebung, Iringa Region, Tanzania
Zielgrupe Junge Menschen im Alter von 20-35 
fepa Beitrag 2016 mindestens CHF 15’000

Weiterführende Informationen

Interviews mit JungunternehmerInnen des Projekts Erfahrungsberichte

 

 

Advocacy

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Advocacy

fepa stellt sich auf die Seite der Benachteiligten. Unser Engagement ist nicht nur humanitär, sondern auch (entwicklungs-)politisch. Wir unterstützen jene Kräfte, die für soziale Gerechtigkeit und Demokratie eintreten und stehen dafür ein, dass sie ihre Rechte verteidigen können. fepa informiert aus diesem Grund über die Lebenswelten unserer PartnerInnen und ist gezielt aktiv, wenn unsere Solidarität einen Unterschied machen kann.