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Junge Männer in Simbabwe und in der Schweiz setzen sich für die Geschlechtergerechtigkeit ein und setzen sich kritisch mit Männerrollen auseinander.

Aktuelles

  • FEPA Zoom-Treff Men Engage, 30.08.2021 um 19:30h
  • Beachvolleyballevent „SPIEL FÜR DIE FREIHEIT UND GLEICHHEIT DER GESCHLECHTER“ am 28.08.2021 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Gartenbad St. Jakob, Basel -> Anmeldung hier
  • Zoom-Meeting zu dem Thema Arbeit mit Jungen und jungen Männern für die Geschlechtergerechtigkeit in Simbabwe, Teilnahmelink findet ihr hier.
  • Workshop „Critical Masculinity“ mit Rico Schüpbach am 10.08.2021: Bericht Deutsch ist hier, Bericht Englisch ist hier.
  • Informations-Meeting am 05.07.2021 um 10:00 Uhr auf Zoom „Wichtigkeit und Relevanz von Gleichstellungsfragen, aktuelle Problemstellungen und Sensibilisierungs- und Aufklärungsmöglichkeiten zur Geschlechtergleichheit in der Schweiz und Basel-Stadt“ mit Melanie Oberli (Projektleitung Kommunikation sowie Bildung und Berufswahl, Abteilung Gleichstellung für Männer und Frauen Basel-Stadt).
  • Das Startmeeting fand am 06.07.2021 statt. Bei dem Startmeeting wurde kritisch über die Männlichkeit diskutiert. Den Bericht auf Deutsch findet ihr hier und Englisch hier.

Interkulturelles MenEngage Projekt

Das MenEngage Projekt von fepa und der Partnerorganisation PYCD ist eine partnerschaftliche Initiative, mit der wir als Männer unseren Beitrag leisten damit das UNO-Nachhaltigkeitsziel 5 (Geschlechtergerechtigkeit) realisiert wird. Zusammen gestalten wir ein Bildungs- und Aktivitätenprogramm für einen interkulturellen Austausch, in dem sich eine agile Projektgruppe mit Leuten aus der Schweiz und Simbabwe für die Gleichstellung von allen Geschlechtern einsetzen. Dabei diskutieren wir zusammen mit Interessent*innen, vor allem Jungen und Männern aus beiden Ländern, über häusliche Gewalt, geschlechterbasierte Gewalt, Lohnungleichheit und den Mangeln an Anerkennung von Care-Arbeit (Betreuungs-, Pflege- und Hausarbeit). Diese kritische Auseinandersetzung mit der Männlichkeit erreichen wir in Gruppengesprächen online und persönlich sowie bei Sportaktivitäten und sensibilisieren und unterstützen die Teilnehmer*innen dadurch in ihrer Entwicklung.

  • Ziel: Das Projekt fördert eine nachhaltige, kritische Auseianandersetzung mit Männlichkeit, wobei Jungen und Männer in Onlinegruppen, persönlichen Gruppengesprächen und bei Sportaktivitäten durch einen fachlichen Orientierungsrahmen aufgeklärt und sensibilsiert werden. Die Projektteilnehmer*innen tragen mit ihrer Partizipation zu einem gesellschaftlichen und individuellen Transfomationsprozess ihren Anteil zur Geschlechtergleichheit bei.
  • Ansatz zur Geschlechtergerechtigkeit: «holding accountable» (Sich-Verantwortlich-Machens mit Blick auf häusliche und sexuelle Gewalt oder Sexismus im Alltag); «Men engage» (Männer setzen sich kritisch mit eigener Rolle auseinander und leisten Beitrag zur Geschlechtergleichheit)
  • Interkultureller Austausch: Unsere Projektarbeit geht davon aus, dass wir vom interkulturellen Austausch profitieren. Dass wir davon neue Sichtweisen auf Geschlechterrollen und frische Ideen für unser Engagement gewinnen. Und nicht zuletzt, dass der interkulturelle Kontakt zwischen Men Engage-Clubs attraktiv für junge Männer ist, damit sie sich auf das Thema einzulassen bereit sind.

Als Männer führen wir eine interkulturelle Debatte über postive Männerrollen und machen uns gemeinsam stark für Veränderungen von uns selber und unserem männlichen, oft patriarchalen Umfeld. Das interkulturelle Projekt setzt sich konkret mit den oben erwähnten Themen auseinander. Die Auseinandersetzung findet regional, national und international statt. Der Diskurs mit Interessierten wird themenspezifisch in Gruppen geführt. In den Gruppen wird kritisch über männliche Rollenbilder gesprochen und Events zur Gleichstellung der Geschlechter werden organisiert.


Das Projektteam fördert den Diskurs unter Jungen und Männern: mit Aktivitäten wie Online-Meetings, Social Media Kampagnen, Sportaktivitäten, Berichten und Interviews mit beispielsweise Rollenmodellen und Vorbildern. Wir bauen also einen grenzüberschreitenden Raum für Diskussion, dokumentieren unsere Lösungen und Beiträge und wir werden sichtbar für andere, die sich auch bewegen lassen.


Diese Aktivitäten wirken gegen die Ungerechtigkeit und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

Bleib dran!

Bist Du gespannt, was wir dank unserer interkulturellen Zusammenarbeit an Dynamik und Bewegung schaffen? Interessiert Dich, wie Männer in einen anderen Land die Situation erleben und wie sie mit Fragen rund um ihre Männlichkeit umgehen? Schliesse Dich uns an:

  • Kontaktiere uns per Telefon (061 681 80 84) Mail (niklas.lindenthal@fepafrika.ch), Facebook oder Instagram
  • Schliesse dich unserer Whatsapp Gruppe an, wo wir dich über aktuelle Veranstaltungen informieren und uns zur Gleichstellung der Geschlechter austauschen

Men Engage Alliance

MenEngage ist eine globale Allianz, die ihre Mitglieder bewegt sich für Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Dabei sollen sich Jungs und Männer mit Problemstellungen zu verschiedenen Themen auseinandersetzen und die Handlungen von sich und ihrem maskulinen Umfeld kritisch hinterfragen. Weltweit beschäftigen sich engagierte Jungs und Männer mit Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, HIV und Aids Vorbeugung sowie Behandlung, Geschlechterbasierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen, LGBT*QIAP-Rechte, Reduzierung von Gewalt zwischen Männer und Jungen und Handlungen zu Massnahmen die die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern aufrechterhalten. Des Weiteren soll die sexuelle Ausbeutung von Kindern, sexueller Missbrauch und Menschenhandel verhindert werden. Die Unterstützung der positiven Beteiligung von Männern an der Gesundheit von Müttern und Kindern, als Väter oder Betreuer wird gefördert und unterstützt.

SDG Agenda 2030

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SDG Agenda 2030

fepa engagiert sich für und im Rahmen der UNO-Nachhaltigkeitsziele (Agenda2030; Sustainable Development Goals SDG). Diese Ziele betreffen nicht nur den Süden, wo wir mit unseren partnerschaftlichen Projekten zum Erreichen diverser Ziele beitragen. Auch in der Schweiz gibt es wichtige Hebel für eine nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene: Im Klimaschutz dürfen wir unsere Fahrerflucht nicht fortsetzen. Und unsere Innen-, Wirtschafts- und Standortpolitik muss in Sachen Steuervermeidung und Investitionspolitik die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit analysieren – und dabei berücksichtigen, dass Menschen im globalen Süden Rechte haben, die unser Handeln bestimmen müssen.

Informationen zu schweizerischen zivilgesellschaftlichen Perspektiven und Engagements für die Nachhaltigkeitsziele gibt es hier:

Die Rolle der Zivilgesellschaft

Die Nachhaltigkeitsziele sehen für die Zivilgesellschaft eine aktive Rolle vor. Tatsächlich ist es nicht vorstellbar, wie eine nachhaltige Entwicklung ohne Beteiligung der BürgerInnengesellschaft möglich wäre. Umso mehr macht es Sorge, wenn der Raum für zivilgesellschaftliches Engagement eingeschränkt wird. Darum engagiert sich fepa für die Zivilgesellschaft in den Ländern, in denen wir aktiv sind.

Spenden im Trauerfall

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Zu Ehren Verstorbener – Spenden im Trauerfall

Wenn wir um einen verstorbenen Menschen trauern, möchten wir etwas Gutes tun in seinem Gedenken.

Anstelle oder ergänzend zu Kränzen und Blumenschmuck können Sie in der Todesanzeige oder bei der Abdankung auf die Möglichkeit einer Spende an fepa hinweisen.

Gerne senden wir Ihnen danach eine Liste mit den Namen der SpenderInnen, so können Sie sich persönlich für die Anteilnahme bedanken.

Kontodaten:

fepa-Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika
4005 Basel
CH97 0900 0000 3000 2405 6

Spenden zu besonderen Anlässen

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Freude teilen – Spenden zu besonderen Anlässen

Sie feiern einen runden Geburtstag, ein Jubiläum oder sonst einen freudigen Anlass.

Feste sind eine tolle Gelegenheit, Freude zu teilen und Menschen zu beschenken.

Bitten Sie Ihre Freunde und Verwandten, anstelle von Geschenken ein Projekt von fepa zu unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kontakt: info@fepafrika.ch

Legat/Testament

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Wirken über das eigene Leben hinaus – Legat/Testament

Fepa kommt immer wieder in den Genuss von Legaten und Erbschaften von Menschen, die über ihren Tod hinaus seine Arbeit zugunsten der Menschen im südlichen Afrika unterstützen möchten.

Wenn Sie selber an ein Legat oder das Einsetzen von fepa als Erbe denken, müssen Sie zwingend ein Testament erstellen.

Fragen rund um den Nachlass sind rechtlich komplex und verbunden mit Emotionen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne bzw. verweisen Sie an Fachpersonen.

Unser Co-Präsident Ueli Haller steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Kontaktperson zum Thema Legat/Testament

Ueli Haller
Pfarrer
Co-Präsident und Vorstandsmitglied
1974 für 4 Monate Rhodesien, danach bis 1980 des Landes verwiesen
Vorstandsmitglied seit 1974, seither unzählige Besuche in Simbabwe.

uelihaller@gmx.ch

Mitglied werden

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fepa mittragen – Mitglied werden

Frauen und Mitbestimmung

«Ich schätze fepa als eine Organisation, die nicht ‚einfach‘ klassische (technische) ‚Entwicklungshilfe‘ leistet, sondern auf Partnerschaften mit lokalen Organisationen setzt, dabei Wert auf den Aufbau und die Unterstützung gesellschaftlicher (Selbst-)Organisation vor Ort legt und Jugendliche, Frauen, HIV-Positive und benachteiligte Gruppen unterstützt. Sehr lohnend finde ich auch die zukunftweisenden landwirtschaftlich-gesellschaftlichen Projekte (PORET, Permakultur…). Die genaue Auswahl der unterstützten Gruppierungen möchte ich fepa überlassen.» – Martin Bloch, fepa-Mitglied

Als Mitglied sind Sie Teil von fepa. An der jährlichen Mitgliederversammlung bestimmen Sie mit, wie fepa seine Ziele und seine Arbeitsweise zugunsten der Menschen im südlichen Afrika weiterentwickeln soll.

Als Mitglied gehören Sie zum Fundament unserer Organisation. Mit Ihrer Verpflichtung tragen Sie zu einem Einkommen bei, auf das fepa zählen kann.

Als Mitglied senden wir Ihnen auf Wunsch zusätzliche Informationen und beziehen Sie ein in ausserordentliche Aktivitäten. Und natürlich erhalten Sie darüber hinaus zweimal jährlich unser Mitgliederblatt mit dem Rechenschaftsbericht und interessanten Artikeln über die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern.

jetzt Mitglied werden: info@fepafrika.ch

Unterstützen

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fepa unterstützen

Mit Ihrer Spende, Mitgliedschaft oder Mitarbeit unterstützen Sie Menschen im südlichen Afrika in ihrem Engagement für ein menschenwürdiges Leben, soziale Gerechtigkeit und der Wahrung der Menschenrechte in ihrer Gesellschaft.

Dank Ihrer Unterstützung kann fepa seine Arbeit mit den lokalen Partnerorganisationen im südlichen Afrika weiterführen und nachhaltige Projekte gewährleisten.

Wir gehen verantwortungsvoll mit Ihrem Beitrag um und sind seit vielen Jahren ZEWO-zertifiziert.

Spenden an fepa sind in den meisten Fällen steuerlich abzugsfähig.

Stoppt Entführungen, Gewalt und Folter in Simbabwe!

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Stoppt Entführungen, Gewalt und Folter in Simbabwe!

Dieser Tage erschüttert eine weitere Gewalttat Simbabwe. Sie zeigt eine bösartige Seite der politischen Unkultur in diesem Land im südlichen Afrika, das im April eigentlich den vierzigsten Jahrestag seiner Befreiung aus der (kolonialen) Unterdrückung hätte feiern sollen.

Am 14. Mai 2020 wurden drei junge Oppositionspolitikerinnen, darunter die 26-jährige Joanah Mamombe, Mitglied des nationalen Parlaments, während einer Demonstration gegen die Massnahmen des COVID-19-Lockdowns von der Polizei verhaftet. Danach verschwanden sie während eines Tages und einer Nacht von der Bildfläche. Nach eigenen Aussagen wurden sie in eine andere Stadt entführt und dort gefoltert. Sie befinden sich jetzt in Spitalpflege. Die Täter sind bisher nicht bekannt, aber der Verdacht besteht – wieder einmal –, dass es sich um Täter aus dem Umfeld des staatlichen Sicherheitsapparates handelt.

Diese Art von Übergriffen kommt in Simbabwe seit vielen Jahren immer wieder vor. Sie sind geradezu zentral für die Einschränkung der Demokratie in Simbabwe. Denn es gibt eine unsichtbare Grenze, hinter der Entführung, Folter und manchmal der Tod auf jene wartet, die ihre Meinung zu kräftig oder zu öffentlich kundtun. Der Fall von Jestina Mukoko ist noch nicht vergessen. Rund um die Proteste und Wahlen im Jahr 2008 waren junge Frauen Opfer schwerer Übergriffe geworden.

In den sozialen Medien hat sich seit dem Abtritt Mugabes ein Diskurs breitgemacht, ob diese Entführungen nur vorgetäuscht seien. Die Art, wie dieses Thema diskutiert wird, ist nicht nur verletzend, sondern lenkt auch völlig von der Tatsache ab, dass die Polizei in den letzten Jahren keine der Entführungen erfolgreich untersucht hat. Die Täter kommen immer davon. Darum sprechen wichtige Stimmen aus der Menschenrechtsbewegung auch von ‚state-sponsored violence‘.

Der Staat in der Pflicht… und die UNO auch
  • Es kann nur eine Antwort des Staates geben: es braucht unabhängige Untersuchungen der Vorfälle; die Resultate müssen öffentlich sein. fepa unterstützt den Aufruf, dass der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, sich für eine solche Untersuchung stark machen soll.
  • Die Sicherheitsorgane müssen die demokratischen Freiheiten schützen, statt die Unterdrückung der freien Meinungsäusserung zu stützen. Diese Forderung hat der UN-Sonderberichterstatter zum Recht auf Versammlungsfreiheit bereits im letzten September gestellt.

Simbabwe wird Thema in der 44. Sitzung des UN Menschenrechtsrates, die diesen Juni in Genf stattfinden soll.

Weitere Informationen:

Statement der fepa-Partnerorganisation Youth Empowerment and Transformation Trust

Eindringlicher Brief der Menschenrechtsanwältin Beatrice Mtetwa an den Präsidenten Simbabwes

Thread des Menschenrechtsanwalts Coltart auf Twitter

Menschenrechtsrat der UNO: Simbabwe-Seite

Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft – eine Erfolgsstory aus Zimbabwe

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Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft – eine Erfolgsstory aus Zimbabwe

Julious Piti und Kumbirai Dube leiten ein landwirtschaftliches Pioniervorhaben, das von KleinbäuerInnen getragen wird: Die ausgelaugten und trockenen Böden in Chaseyama (Zimbabwe) sollen wieder fruchtbar werden.

Julious Piti und Kumbirai Dube besuchten vom 25.05. bis 7.06.18 die Schweiz

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen

Den Flyer zur PORET Tournee finden sie hier: Schweizbesuch Julious Piti und Kumbirai Dube

Klicken sie auf die verschiedenen Bildkacheln für mehr Informationen…

Sie tauschen ihre Erfahrungen mit Praktikern der nachhaltigen Landwirtschaft aus und stellen erste Resultate des Projektes vor. Ziel des Besuchs ist zudem, in der Schweiz öffentlich über die Zukunft der Landwirtschaft, den Klimawandel und die Verteilung der Ressourcen im globalen Kontext zu diskutieren.

Julious Piti hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Permakultur. Er ist Co-Gründer des erfolgreichen Chikukwa-Projekts im Hochland von Zimbabwe: Hier konnten durch die Einführung naturnaher Landwirtschaftsmethoden die Lebensgrundlagen für die Bevölkerung erhalten und gar verbessert werden. Mit dem Projekt PORET in Chaseyama soll die Trendwende nun auch auf den trockenen Böden des Tieflandes wiederholt werden.

Kumbirai Dube (48) ist als Programm-Co-Verantwortlicher eine zentrale Person für die Vernetzung mit den KleinbäuerInnen in der Umgebung. Er ist überzeugter Permakulturalist und Spezialist in der Praxis für das sogenannte «Water Harvesting». Im Dialog und durch die «Learning-by-doing»-Methode vermittelt er den Bauern der Region Wissen und Erfahrung im Bereich der Permakultur.

Julious Piti
Kumbirai Dube