SDG Agenda 2030

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SDG Agenda 2030

fepa engagiert sich für und im Rahmen der UNO-Nachhaltigkeitsziele (Agenda2030; Sustainable Development Goals SDG). Diese Ziele betreffen nicht nur den Süden, wo wir mit unseren partnerschaftlichen Projekten zum Erreichen diverser Ziele beitragen. Auch in der Schweiz gibt es wichtige Hebel für eine nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene: Im Klimaschutz dürfen wir unsere Fahrerflucht nicht fortsetzen. Und unsere Innen-, Wirtschafts- und Standortpolitik muss in Sachen Steuervermeidung und Investitionspolitik die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit analysieren – und dabei berücksichtigen, dass Menschen im globalen Süden Rechte haben, die unser Handeln bestimmen müssen.

Informationen zu schweizerischen zivilgesellschaftlichen Perspektiven und Engagements für die Nachhaltigkeitsziele gibt es hier:

Die Rolle der Zivilgesellschaft

Die Nachhaltigkeitsziele sehen für die Zivilgesellschaft eine aktive Rolle vor. Tatsächlich ist es nicht vorstellbar, wie eine nachhaltige Entwicklung ohne Beteiligung der BürgerInnengesellschaft möglich wäre. Umso mehr macht es Sorge, wenn der Raum für zivilgesellschaftliches Engagement eingeschränkt wird. Darum engagiert sich fepa für die Zivilgesellschaft in den Ländern, in denen wir aktiv sind.

PORET Statements

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PORET Statements

In unserem Büro in Bern diskutierten wir über Möglichkeiten des Widerstands gegen die Ausbreitung der Gentechnologie in Afrika. Auf dem Biohof Schüpfenried in Uettligen wurde dieser Widerstand durch die Erzählungen aus Simbabwe lebendig. Dass Permakultur eine Lösung ist für den dringend notwendigen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft, daran liess PORET keinen Zweifel. Damit ziehen PORET und SWISSAID am gleichen Strang: mit Agrarökologie kann der Hunger bekämpft und Ernährungssouveränität geschaffen werden.
Judith Reusser, SWISSAID
Ich war von den tollen Präsentationen zum Thema Entwicklung beeindruckt. Ich lernte die Bodenbewirtschaftung, Lebensstandards, Nahrungsvielfalt und Anbautechniken der Schweiz kennen. Gerade in der biologischen Landwirtschaft finden wir manche Ähnlichkeiten. Ich wünsche mir weiterhin eine starke Beziehung und Zusammenarbeit mit vielen Organisationen um die Lebensbedingungen in Simbabwe zu verbessern. Danke fepa.
Kumbirai Dube, PORET
«Der Bericht von PORET stiess in Horgen auf Interesse, dies zeigte sich in der Fragerunde nach dem Vortrag: ‘Momoll, das ist eine gute Sache, wir sind auch für Nachhaltigkeit und biologischen Landbau!‘ Einer der beiden Gäste, ich glaube, es war Julious Piti, sagte einen Satz, der mich, trotz der frühsommerlichen Wärme im Raum, frösteln liess: ‘Ja, aber bei uns in Simbabwe ist Permakultur nicht einfach nur schön, sondern eine Frage des Überlebens.‘ Daran habe ich jetzt immer noch zu kauen.»
Katharina Morello, Pfarrerin Horgen
«Mir fiel auf, wie wissbegierig und interessiert die Menschen hier bei uns sind, Informationen aus erster Hand zu erhalten. Dieser direkte Austausch fördert das Verständnis für einander. Mit dem Klimawandel kommen weltweit enorme Herausforderungen auf die Landwirtschaft zu. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist für mich sowohl im Süden als auch bei uns im Norden ein wichtiger Lösungsansatz für diese Problematik. Das professionelle und strukturierte Auftreten von Julious Piti und Kumbirai Dube hat mich sehr beeindruckt.»
Roger Morgenthaler, ehemaliger Praktikant bei PORET in Chaseyama, fepa Aktivist
«Im Austausch mit PORET hat mich beeindruckt, wie die Grundsätze der Permakultur, respektive der Agrarökologie und des biologischen Landbaus, im Umfeld von Julious und Kumbirai dazu beitragen können, die Existenz der ländlichen Bevölkerung zu ermöglichen. In Simbabwe und in der Schweiz  geht es um die sorgfältige und aufbauende Nutzung der natürlichen Ressourcen, die in letzter Konsequenz unsere Lebensgrundlage darstellen.»
Toni Küchler, Bauer und Permakulturist auf dem Balmeggberg bei Trub im Emmental
«Julious und Kumbirai leben den KleinbäuerInnen vor, was sie lehren, und das macht sie zu glaubwürdigen Vorbildern. Ihre Arbeit ist in der lokalen Gemeinschaft verwurzelt und sie legen grossen Wert auf einen engen Kontakt zu den Menschen, die sich am Projekt beteiligen. Das sind wichtigste Voraussetzungen für nachhaltige Projekte. Ihr Engagement und ihr Wille, wirklich etwas zu verändern, haben mich beeindruckt.»
Xenia Keller, EcoSolidar
«Das afrikanische Lied zur Einstimmung und das freundschaftliche Zusammenspiel von Julious und Kumbirai beim Erzählen von ihren Projekten und Erfahrungen war wunderbar. Beeindruckt hat mich der ganzheitliche Ansatz; dass es nicht nur darum geht, wie ein Kompost angesetzt oder Wasser gesammelt wird, sondern auch um das Zusammenleben und die Gesundheit der Menschen – gelebte Permakultur.»
– Monika Hutter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Umwelt  und Natürliche Ressourcen (IUNR) der ZHAW in Wädenswil
«Inspirierend an der PORET Tournee fand ich die Hingabe an die Arbeit, sowohl bei den Gästen aus Simbabwe als auch bei den Bauern, Initiativen und Organisationen in der Schweiz und Deutschland. ‚Konsument‘ – dieses Wort drückt für mich die Verbindung zwischen PORET, der Schweiz und allen anderen Ländern treffend aus. Ich als Konsumentin habe eine Entscheidungsfreiheit, die es zu nutzen gilt, weil ich gleichzeitig eine Verantwortung gegenüber dem Wohlbefinden meiner Mitmenschen habe. Welche Lebensmittel konsumiere ich, welche Produktionsketten unterstütze ich, konventionelle oder ökologische? Mit meinem Handeln kann ich die lokale Kleinbauernwirtschaft unterstützen und eine Inspiration zum Umdenken für andere sein.»
Johanna Schwarzer, fepa
«Mich haben die Sachkenntnis und praktische Herangehensweise von PORET beeindruckt. Die Fähigkeit, die Herzen, den Verstand und die Intuition der BäuerInnen anzusprechen, ist ein Erfolgsgarant. Es freut mich, wie viele KleinbäuerInnen begeistert bei der Sache sind. Solche Basisprojekte sind zukunftsweisend für die Zivilgesellschaft. Mit PORET habe ich einen soliden Partner in Simbabwe für Ernährungssouveränität und die Freiheit des kleinbäuerlichen Saatgutes kennengelernt.»
Udo Schilling, Longo Maï
 «Mit Julious Piti und Kumbirai Dube unsere Parmakulturanlage zu begehen war ein unvergessliches und kostbares Ereignis. Den Beeten entlang spazierend lernten wir von ihnen Neues: z.B. über die Essbarkeit gewisser Pflanzen am Wegrand, die wir bis dahin nicht in unseren Salat gemischt hätten. Der Zufall wollte es, dass uns am selben Tag auch eine Gruppe von Permakultur-Design-Studierenden aufsuchte. Julious hielt einen informativen und inspirierenden Vortrag über den Umgang mit Wasser, einem Gut, das in Simbabwe rarer ist als hier. Das hat uns nochmals eine beeindruckende Sicht auf den Wert der Permakultur vermittelt. Für alle Anwesenden war die Gegenwart des charismatischen Visionärs ein Geschenk. Wir möchten in unserer jurassischen Oase sehr gerne diese Begegnungskultur zwischen den Kontinenten stärken und vor allem bald eine Reise nach Simbabwe unternehmen.»
Sibylle Ott, Permakulturistin bei Creux-des-Biches, Jura

Simbabwe in Rehetobel

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Besuch aus Simbabwe in Rehetobel

Besuch aus Simbabwe in Rehetobel

Für Kleinbauern des Tieflands im südöstlichen Simbabwe ist der Waldgarten in Chaseyama ein Leuchtturm des ökologischen Wissens und der Würde. Er weist einen Weg aus Umweltzerstörung und Nahrungsunsicherheit.

Veranstaltung am Montag 28. Mai

Julious Piti und Kumbirai Dube berichten direkt aus Chaseyama, wo sie sich für eine ökologische Trendwende und soziale Transformation einsetzen.

Montag, 28. Mai 2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum Rehetobel, St. Gallerstrasse 9, 9038 Rehetobel

Mehr Informationen zum Austauschbesuch von Piti/Dube in der Schweiz

Bericht von Brigitt Baumgartner über ihre Erfahrungen bei PORET

Julious Piti ist ein Landwirtschaftsexperte mit Dreck an den Schuhen. Er experimentiert und fördert den Austausch von Wissen und ist ein inspirierender Motivator, der unzählige Kleinbauern zum Mitmachen bewegen kann. Das Projekt PORET (Participatory Organic Research Extension and Training) schafft praktische Beispiele, von denen die umliegenden Bauern und Bäuerinnen lernen. Es gibt Workshops im Mustergelände und PORET-Fachleute gehen zu den Bauern auf den Hof und erarbeiten dort gemeinsam mit ihnen, wie sie die Techniken auf dem eigenen Land am besten anwenden.

Es gilt nicht nur Ernährungssicherheit zu erreichen, sondern auch eine starke Gemeinschaft aufzubauen. Programme für Konfliktlösungsstrategien, Stärkung der Rechte der Frauen, ein Kindergarten – all dies trägt dazu bei, dem Leben auf dem Land wieder eine Perspektive zu geben.

Durch die Wirtschaftskrise in Zimbabwe stieg die Arbeitslosenquote massiv an, und die Einkommen jener, die noch Arbeit haben, wurden um 30 bis 50 Prozent gekürzt. Das Leben in den Städten wurde schwierig, so dass viele in ihre Herkunftsgebiete auf dem Land zurückkehrten und sich der Landwirtschaft zuwandten. Sie müssen vom Ertrag ihrer Felder leben können – da sind landwirtschaftliche Techniken, wie sie von Julious Piti und seinem Team propagiert werden, Hilfe und Hoffnung.

FEPA (Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika) gab mir die Chance, im September bis Mitte November in dem PORET-Projekt in Zimbabwe mitzuwirken.

Auf der Reise war ich noch im Ungewissen: Was erwartet mich? Wie wird mir dieser Einsatz gelingen? Im Jahr zuvor war ich nach Ghana gereist für ein Schulprojekt -diese guten Erfahrungen gaben mir Zuversicht. Im Nachherein darf ich mit Freude feststellen, dass es nicht besser hätte herauskommen können. Über den Kindergarten – intensive Arbeit mit den Kindern und dem Lehrerinnen-Team besuchten wir als Team alle Kinder zu Hause. Dies war zum Teil mit langen Fussmärschen verbunden und gab uns die Gelegenheit für einen intensiven Austausch und Ideenentwicklung. Was können die Familien in ihren Gärten vom Permakulturprojekt umsetzen? Wie können wir die PORET-Gemeinschaft stärken, zusammenbringen? Am Elternmeeting mit den Kindern wurde es für alle spürbar, was alles in Bewegung gekommen ist und wie wir zusammengewachsen sind. So freut es mich besonders, dass wir unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mit Ihnen teilen können.

Veranstaltungsinformationen

Montag, 28. Mai, 19:15 Uhr, Gemeindezentrum Rehetobel, St. Gallerstr. 9, Rehetobel

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Austausch in Horgen

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Permakultur ist das Zauberwort

17:30 Uhr: Informell und gemütlich  Besuch aus Zimbabwe

Julious Piti und Kumbirai Dube sind Leiter von PORET, einem zukunftweisenden Landwirtschaftsprojekt in Manicaland, einer trockenen und wenig fruchtbaren Gegend Zimbabwes. Dort betreiben sie ein Trainingszentrum der besonderen Art. Permakultur ist das Zauberwort – Regenwasser zurückhalten statt ablaufen und Humus fortschwemmen zu lassen, Bäume pflanzen, traditionelles Saatgut verwenden, die lokalen Kleinbauern nicht nur zu Workshops auf dem Mustergelände einladen, sondern auch auf ihren eigenen Höfen besuchen um mit ihnen passende Lösungen zu finden. Der Wandel ist erstaunlich. Im dürren Chaseyama entsteht ein grünes Paradies, das die Bauern und Bäuerinnen ernährt und die Gemeinschaft stärkt.

Klimawandel und Ernährungssicherheit sind Themen, die uns alle angehen. Zu hören, wie zwei Praktiker aus dem Süden sich diesen Herausforderungen stellen, macht Mut.

Veranstaltungsinformationen

Dienstag 29. Mai, 17:30 Uhr, Evang. Ref. Kirchgemeindehaus Horgen, Kelliweg 21, 8810 Horgen

mehalsgmües

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Permakultur trifft auf solidarische Landwirtschaft – Zwei zukunftsweisende Projekte im Austausch

meh als gmües ist eine junge Gemüsegenossenschaft, die seit April 2016 Zürich Nord mit frischem, saisonalem Gemüse versorgt.

Zusammen mit zwei erfahrenen GemüsegärtnerInnen säen, pflegen und ernten die über 200 GenossenschafterInnen ihr Gemüse in der Gärtnerei in Zürich Affoltern und auf einem nah gelegenen Acker.

30. Mai 2018 – Programm

16.30Führung durch den Garten mit Frank Meissner, Gartenfachkraft meh als gmües, und Erfahrungsaustausch
18.30
Gemeinsames Essen mit Produkten aus dem Garten. Anmeldung erwünscht: veranstaltungen@mehalsgmues.ch
19.30Julious Piti und Kumbirai Dube: Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft – Erfahrungen aus Simbabwe. Referate und Diskussion

Moderation: Helena Zweifel, Genossenschafterin meh als gmües und Vorstand fepa

Übersetzung: Barbara Müller, ehem. Geschäftsführerin fepa

Veranstaltungsinformationen

30. Mai 2018, 16:30Uhr, meh als gmües, Reckenholzstr. 150, Zürich

Weiterführende Informationen

Finden sie auf der Homepage des Veranstaltungspartners meh als gmües

Land in Sicht PORET Tournee

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Podiumsdiskussion: „Land in Sicht“

Ein anderer Blick auf Landwirtschaft im südlichen Afrika und hier

Aufgrund des Klimawandels ändern sich die Bedingungen für die Landwirtschaft weltweit. Das Klima wird extremer – Hitzewellen, Dürren, Regenfluten, Kälteeinbrüche folgen sich. Betroffen sind hauptsächlich die Kleinbauern, die nach wie vor den Hauptteil der weltweiten Lebensmittel produzieren. Mit ihren beschränkten Mitteln müssen sie sich anpassen, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Überall machen sich BäuerInnen Gedanken, wie’s weiter gehen soll. Allmählich wächst die Erkenntnis, dass die von Konzernen und vielen Regierungen propagierte, ressourcenverschwenderische Agroindustrie nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. Gefragt ist eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft. Ist Permakultur dazu ein Ansatz? An diesem Abend bringen wir PraktikerInnen aus Zimbabwe und der Schweiz miteinander ins Gespräch. 

Veranstaltungsinformationen

Dienstag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Biohof Schüpfenried Uettligen

ReferentInnen

Julia JawutschAgronomin (Brot für alle)
Julious Piti & Kumbirai DubePermakultur-Bauern (PORET-Simbabwe)
Toni KüchlerPermakulturpraktiker & Umweltwissenschaftler
Kathy HänniLandwirtin in Kirchlindach

Julia Jawtusch ist Agronomin und war Mitarbeiterin beim Forschungsinstitut für Biologische Landwirtschaft. Jetzt arbeitet sie bei Brot für Alle im Bereich Recht auf Nahrung und Klimawandel. Sie wird am 6. Juni die anstehenden Probleme aus einer weltweiten Perspektive darstellen.

Julious Piti hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Permakultur und ist ein Landwirtschaftsexperte mit Dreck an den Schuhen. Er experimentiert und fördert den Austausch von Wissen und ist ein inspirierender Motivator, der unzählige Kleinbauern zum Mitmachen bewegen kann. Das Projekt PORET (Participatory Organic Research Extension and Training) schafft praktische Beispiele in der von Dürren bedrohten Gegend, von denen die umliegenden Bauern und Bäuerinnen lernen. 

Kumbirai Dube ist selber Bauer und arbeitet mit Julious Piti zusammen. Er veranstaltet Workshops im Mustergelände, geht aber auch zu den Bauern auf den Hof und erarbeitet dort gemeinsam mit ihnen, wie sie die Techniken auf dem eigenen Land am besten anwenden. 

Kathy Hänni ist Bäuerin auf dem Bio-Hof Heimenhaus in Kirchlindach, einem modernen, ökologischen und vielseitigen Bauernhof. 

Die Übersetzung erfolgt durch Barbara Müller aus Basel.

Die Gesprächsleitung an diesem Abend hat Ueli Haller inne.

Weiterführende Informationen zum Veranstaltungsort

Finden sie unter Homepage des Veranstaltungspartners Biohof Schüpfenried.