Die CoP SDG5 ist ein aktivistisches Netzwerk von sogenannten ‹Community Based Organisations› in Simbabwe, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Sie ist stets in Bewegung.
Auf unserer Einleitungsseite finden Sie mehr zum Konzept dahinter.
Im neuesten Jahresbericht finden Sie auch einen längeren Abschnitt zur CoP SDG5.
Unter dem #COPSDG5_ZIM finden Sie uns auch in den sozialen Medien.
In der Liste unten finden Sie Berichte von mitwirkenden Organisationen, die aus der CoP eine Förderung ihrer eigenen lokalen Aktivitäten erhalten haben.
Nicht zu allen Projekten gibt es einen öffentlichen Bericht. Wenn Sie zu einer Partnerschaft mehr wissen möchten, geben wir gerne Auskunft: info@fepafrika.ch
CoP Bericht 2022 In diesem Bericht trägt fepa die Errungenschaften der Arbeitsgruppe zur Geschlechtergerechtigkeit zusammen. Der Bericht detailliert die Erfolge, die wir erzielt haben sowie Hintergründe der Situation.
Find the English version of the CoP Report 2022 here.
Rise-n-shine Bericht 1 An vier Aktivitäten werden globale Themen wie Friedenskonsolidierung, Partnerschaften, Peer-Learning-Austauschprogramme, Freiwilligenarbeit und Klimawandel werden besprochen, das Ziel ist eine allgemeine Friedensförderung.
Rise-n-shine Bericht 2 An einem zweitägigen Kunstprojekt arbeiten 100 Mädchen an einem grossen Baum und sprechen dabei über Konfliktlösungen. Sie lernen sich für ihre Rechte und Bedürfnisse einzusetzen.
Vision Africa Via Poster und Kurzvideos werden Informationen verbreitet, dies führt zu einer Förderung von Wissen von politischen Richtlinien. Mit den Flyern wurden rund 20’000 Personen erreicht.
YIELD Junge Frauen lernen über Nanomedien Inhalte zu verbreiten, mit der Kampagne #Sheroes wurden mehr als 4’000 Personen erreicht.
16 Tage Während der 16 Tage gegen Gewalt fand eine online Kampagne statt mit Mädchen- und Frauenrechtsaktivist:innen.
Pahukama Eine Plenumsdiskussion zwischen Jugendlichen und Staatsbeamt:innen bespricht geschlechterspezifische Gewalt und ermutigt die Jugendlichen, für Gleichberechtigung einzutreten.
Weitere Berichte und Ressourcen ergänzen wir hier:
‹Ich gehe meinen Weg› – Porträts junger Frauen in Simbabwe (niedrige Auflösung/hohe Auflösung)
Employment Opportunities for adolescent girls and young women in Zimbabwe (fepa memo with extracts from third party report)
PNYOF, oder die Youth Oryxes, wie sie sich nennen, ist eine von jungen Menschen getragene Organisation, die v.a. in Chinhoyi, aber auch Harare und seit kurzem in Bulawayo aktiv ist.
PNYOF engagiert sich für die Community of Practice für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit. Sie werden v.a. im Rahmen der 16 Tage Kampagne zum landesweiten Aktivismus beitragen.
Aktuelles
Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.
Die Jugendorganisation CYDT setzt sich in der südlichen Granzstadt Beitbridge und in Gwanda Central, etwa 530 Kilometer südwestlich von Harare, für die politische Partizipation von Frauen ein. Dabei wurden politische Bildungstrainings für Frauen durchgeführt. Multiplikationskampagnen unterstützen den Prozess: Weitergebildete Frauen und Männer wirken langfristig als Multiplikator:innen innerhalb ihres Umfeldes, um Bekannte, Familienmitglieder und Freund:innen für die politische Partizipation von Frauen zu sensibilisieren.
Den vollständigen Bericht mit Einblicken in die Einzelheiten des Projektes finden Sie hier.
Aktuelles
Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.
Mit Ihrer Spende zugunsten dieses Projektes…
Unterstützen Sie die politische Bildung junger Frauen, um deren Positionen innerhalb der politischen Landschaft Simbabwes nachhaltig zu stärken.
Vision Africa setzt sich in der Minenstadt Kadoma, etwa 200 Kilometer südwestlich von Harare, gegen geschlechtsbasierte und sexualisierte Gewalt und für nachhaltigen Frieden ein. Zu ihren Schwerpunkten gehören staatsbürgerliche Bildung, sowie die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Jugendlichen.
Im Rahmen eines von fepa unterstützten Projektes wurden mehrere Diskussionen zum Thema geschlechtsbasierte Gewalt durchgeführt, an denen neben Gemeinschaftsmitgliedern auch Entscheidungsträger:innen aus Politik und Religion teilnahmen. Ein mithilfe mehrerer Künstler:innen durchgeführtes Peace Festival bestärkte mehr als 800 junge Menschen darin, sich gegen geschlechtsbasierte Gewalt einzusetzen. Den vollständigen Bericht mit Einblicken in das Projekt finden Sie hier.
Mit Ihrer Spende zugunsten dieses Projektes…
unterstützen Sie die Gemeinschaft in Kadoma dabei, sexualisierte und geschlechtsbasierte Gewalt zu bekämpfen, um nachhaltigen Frieden zu etablieren.
YIELD – Youth led Engagement with Leadership and Development Trust
Die Jugendorganisation YIELD setzt sich in Bulawayo im Südwesten Simbabwes für politische Bildung und Frauenrechte ein.
Seit Juni 2021 wurden zwei von fepa unterstützte Projekte durchgeführt: Mehrere Zoom-Workshops zum Thema politische Partizipation sowie eine Konferenz für Frauen, welche geschlechterbasierte Gewalt und Diskriminierung am Arbeitsplatz thematisierten. Den Bericht mit Einblicken in diese Projekte finden Sie hier.
YIELD arbeitet unter anderem mit Podcasts, um den Stimmen der Jugendlichen Gehör zu verschaffen und gleichzeitig eine breite Öffentlichkeit für die Anliegen der Jugend Simbabwes zu erreichen.
Videoproduktionen, beispielsweise von der Frauenkonferenz, können unter diesem Link angesehen werden.
Aktuelles
Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.
Mit Ihrer Spende zugunsten dieses Projektes…
…unterstützen Sie die Jugend Bulawayos dabei, Strukturen geschlechtsbasierter Gewalt zu überwinden. Davon profitieren vor allem junge Frauen, die aktuell unter geschlechtsbasierter Gewalt und Diskriminierung am Arbeitsplätzen leiden.
Junge Frauen und Männer engagieren sich gegen sexuelle Ausbeutung, Kinderheirat und für mehr Gleichstellung. Das «Gender Office» schafft Raum für Dialog unter den Frauen, welche schädliche Praktiken kritisch und kultursensibel hinterfragen. Das Gender Office ist Teil unserer Gemeinschaft von Praktiker:innen, die sich mit innovativen Methoden für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit einsetzt.
«FEPA’s support has helped a lot in changing womens› lives in Chipinge through the awareness campaigns that empower women to stand their ground and challenge the harmful cultural practises that continue to hinder women’s development. Through the support, quite a number of women can now stand up and report cases of rape and sextortion freely.» – PYCD
Auf unserer Newsseite finden Sie das Neuste zu dieser Partnerschaft.
Mädchen- und Frauenrechte voranbringen
Das Ziel dieses Projektes ist eine geschlechtergerechtere Gesellschaft in der Region um Checheche und Chisumbanje im Chipinge Distrikt, Simbabwe. Junge Frauen sollen eine zentrale Rolle in den Entwicklungsbemühungen spielen können. Dazu gibt das Projekt ihnen eine Stimme, stärkt ihre Stellung in der lokalen Gemeinschaft und unterstützt sie, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die vereiteln, dass sie diese Rolle einnehmen können. Darum unterstützt das Projekt junge Frauen aus der Gemeinschaft, welche geschlechtsbasierte Ungerechtigkeiten selber und kultursensitiv angehen.
Unmittelbar stärkt das Projekt mit konkreten Massnahmen das Recht der Mädchen und jungen Frauen über ihren Körper selber verfügen zu können, denn das ist eine Grundlage für den Ermächtigungsprozess. Dank einer gezielten Vernetzungsarbeit und Wissenstransfer in diese ländliche Region stellt das Projekt Kompetenzen von anderen Organisationen, die bisher gar nicht in der Projektregion aktiv waren, zur Verfügung und verankert diese in der lokalen Organisation mit ihren «gender activists».
Der fepa Projektpartner ‹Platform for Youth and Community Development› (PYCD) ist eine engagierte und lokal stark verwurzelte Jugendorganisation. Mit ihren vielen Mitgliedern und den 25 ausgewählten «Gender-Aktivist:innen» erarbeitet PYCD einen Wandel in den Einstellungen und Handlungsweisen bei den Mitgliedern von ländlichen Gemeinschaften in Chipinge, Simbabwe. Diese Gemeinschaften sind geprägt durch kulturell bedingte Benachteiligungen von Mädchen und (jungen) Frauen sowie durch eine sozioökonomische Dynamik, die sich negativ auf die sozialen Rechte der Mädchen und jungen Frauen auswirkt.
fepa Partnerorganisation
Platform for Youth Development
Ort
Chipinge, Simbabwe
Zielgruppe
Mädchen und junge Frauen
fepa Beitrag 2017-2020
CHF 140’000
fepa Beitrag 2021
CHF 31’000
fepa Beitrag 2022 (Budget)
CHF 35’000
Mit Ihrer Spende zugunsten dieses Projektes…
Unterstützen Sie Aktivist:innen von PYCD, die in ihren Gemeinschaften einen förderlichen Dialog über die Bedürfnisse der Jugendlichen anstossen und jungen Frauen zur Seite zu stehen.
Die Berater:innen in den Gemeinschaften werden stetig weitergebildet, aber die Belastung ist hoch. Im Mitteilungsblatt vom Mai 2022 finden Sie einen Artikel zum Thema.
Im November 2020 engagierte sich das Gender Office im Rahmen der internationalen Kampagne 16 Tage gegen «Gewalt an Frauen» zum Thema «Shadow Pandemic» (Schattenpandemie). Der Begriff Shadow Pandemic wurde von der Uno festgelegt, um die Zunahme der häuslichen Gewalt während COVID-19 zu benennen. Siehe auf Facebook und Instagram.
Im Oktober beeindruckten die Schüler:innen am Kuwadzana Skills Training Centern die fepa Leute.
KSTC – Was wir über Hairstyling lernen
Im Oktober beeindruckten die Schüler:innen, die am Kuwadzana Skills Training Center eine «Hairdressing»-Ausbildung machen, fepa Vorstandsmitglied Silvia Schönenberger und den fepa Geschäftsleiter mit ihrem Enthusiasmus und ihrem Selbstbewusstsein. Ende Jahr lagen dann die Abschluss- und die Anstellungsquoten nach dem 5-monatigen Kurs bei fast einhundert Prozent.
Wieso es gut ist, dass fepa Partner:innen die Freiheit haben, ihre Lösungen zu formulieren und zu testen
Heute beurteilt der Geschäftsleiter Marcel Dreier das Potential dieses Ausbildungsangebots anders als noch vor zwei Jahren. Damals riet er zu Zurückhaltung. Er vertrat die Ansicht, dass ein duales Bildungssystem in diesem Bereich günstig und flexibel funktionieren könnte und bevorzugte darum eine Zusammenarbeit mit bestehenden Salons. Das KSTC brachte eine Reihe von Argumenten vor, wieso ein kompletter Schulbetrieb im KSTC zuverlässiger und sicherer funktioniere für die Schüler:innen und zu guten Ergebnissen für die jungen Menschen in den benachteiligten Stadtquartieren rund um das KSTC führe. Und tatsächlich: Weil es weniger um Haarschnitt, sondern vor allem um Haarverlängerungen und Flechttechniken geht, funktioniert ein Training an den Mitschülerinnen unter wiederholtem Rückgängigmachen sehr gut und bietet den Lernenden eine intensive Praxis bei kleinen Kosten. Die wirtschaftliche Bedeutung des Berufsfeldes trägt zum Erfolg bei. Der Dienstleistungssektor rund um Styling und Schönheit ist eine der wichtigsten Erwerbsmöglichkeiten für junge Frauen. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich Simbabwes Arbeitsmarkt zu einem grossen Teil deindustrialisiert und praktisch vollständig informalisiert. Schon 2014 fanden gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation ILO über sechs Millionen Personen eine Beschäftigung im informellen Sektor – mehr als zehnmal so viele Personen wie in der formellen Wirtschaft. Für viele junge Frauen erweist sich gerade das Hairdressing als idealer Einstieg in eine Erwerbsarbeit, die später auch zu anderen, lukrativeren Erwerbsmöglichkeiten führen kann.
Unrealistische Zugangshürden
Früher war für die Arbeit mit Haarglättungschemikalien und ähnlichem ein Diplom notwendig. In den Städten gab es sogar eine zuständige Lizenzierungsbehörde. Doch seit langem – und besonders seit das Einflechten von Haarverlängerungen populär ist – gibt es eine Vielzahl von Anbieter:innen im Markt. Falsch behandeltes oder zu straff geflochtenes Haar kann sehr unangenehme Empfindungen auslösen. Die Hürden für die Zulassung zu einer staatlich anerkannten Ausbildung sind unrealistisch hoch. Für die je nach Schule ein- oder zweijährigen Ausbildungsgänge, die zu einem staatlichen Diplom («Certificate in Hairdressing») führen, musste man sich schon einige Monate vorher bewerben. Und zwar mit einem «detaillierten Lebenslauf» sowie einer Kopie des Abschlusszertifikates der Sekundarstufe. Jedes Polytechnikum hat hier etwas andere Regeln, aber immer braucht es einen genügenden Notenschnitt im Fach Englisch, meistens auch in Science, Mathematik oder gar in «Fashion and Fabrics». Zudem wird ein «Clearance Letter» von einer zuständigen Regierungsstelle verlangt. Dafür zuständig ist zum Beispiel das Ministerium für Höhere und Tertiäre Ausbildung, Wissenschaft und Technologieentwicklung, im ersten Stock im Block F des sogenannten New Government Complex im Stadtzentrum von Harare. Aber in einem Land, in welchem bis heute weniger als 20% der Frauen eine abgeschlossene Sekundarschulbildung vorweisen können, sind diese Ausbildungen zur professionellen Haarpflegerin eine fast schon elitäre Angelegenheit. Für jene, die folglich ohne die erforderlichen Zeugnisse den Einstieg ins Berufsleben schaffen möchten, gibt es nur den Weg über den privaten oder gar informellen Bildungsweg. Dafür gibt es heute ein unübersichtliches Angebot von Ausbildungsmöglichkeiten bei spezialisierten Anbieter:innen und diversen Community Colleges. Das KSTC kann wohl zu den letzteren gezählt werden, auch wenn am KSTC die Anforderungen bewusst tief gehalten werden. Bei allen diesen spezialisierten Anbieter:innen dauert die Grundausbildung meist nur wenige Monate, ähnlich wie am KSTC.
Im fepa FreundInnenbuch lernen wir die jungen Frauen und Männer kennen, die aktiv in den Projekten unserer Partnerorganisationen teilnehmen.
Constance Chiswanda
Mein Name: Constance Chiswanda Mein Lieblingsessen: Schweinerippchen Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Doctors Mein Lieblingslied/Künstler: Céline Dion «At Last» (kanadische Popsängerin) Mein Vorbild: Leleti Khumalo (südafrikanische Schauspielerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa Nelson Chamisa (simbabwischer Rechtsanwalt, Politiker und Präsident der MDC Alliance) Mein Traumberuf: Psychiaterin
Scharlene T. Sigudhu
Mein Name: Scharlene T. Sigudhu Mein Lieblingsessen: Schweinerippchen und Pommes Frites Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Famous in Love Mein Lieblingslied/Künstler: Winky D. (Simbabwischer Reggae-Dancehall-Künstler) Mein Vorbild: Michelle Obama (Afroamerikanische Rechtsanwältin und Autorin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin) Mein Traumberuf: Umweltschützerin/Ingenieurin
Tinashe W. Mtetwa
Mein Name: Tinashe W. Mtetwa Mein Lieblingsessen: Cocacola und Schokolade Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Being Mary Jane Mein Lieblingslied/Künstler: Linkin Park «Leave out the rest» (US-amerikanische Band Alternative Rock/Metal) Mein Vorbild: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa Oprah Winfrey Mein Traumberuf: Entwicklungshelferin
Tamanda Amosi
Mein Name: Tamanda Amosi Mein Lieblingsessen: Gebratener Reis mit Rindfleisch Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Resident Mein Lieblingslied/Künstler: Michael Bolton (Amerikanischer Popmusiker) Mein Vorbild: Chimamanda Adichie (Vielfach international ausgezeichnete Schriftstellerin und Feministin aus Nigeria) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa (In London ansässiger simbabwischer Milliardär, Geschäftsmann und Philanthrop) Mein Traumberuf: Poetin
Precious N. Masakara
Mein Name: Precious N. Masakara Mein Lieblingsessen: Gebratenes Hähnchen und Reis Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Acrimony Mein Lieblingslied/Künstler: Jah Prayzah (Simbabwischer Afro-Musiker) Mein Vorbild: Yara Shahidi (Iranisch-afroamerikanische Schauspielerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Strive Masiyiwa (In London ansässiger simbabwischer Milliardär, Geschäftsmann und Philanthrop) Mein Traumberuf: Pressesprecherin, Dozentin
Nyaradzo Muvavi
Mein Name: Nyaradzo Muvavi Mein Lieblingsessen: Doppelter Rindfleisch-Burger und Pommes frites Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Avengers und Girls Trip Mein Lieblingslied/Künstler: Camila Cabello (Kubanisch-US-amerikanische Sängerin und Songwriterin) Mein Vorbild: Dr Dickson Dick Chifamba (Gesundheitspraktiker in Harare) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Charlize Theron (südafrikanisch-US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin) Mein Traumberuf: Sozialarbeiterin
Trust Munetsi
Mein Name: Trust Munetsi (19) Mein Lieblingsessen: Weisser Reis Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: The Millers Mein Lieblingslied/Künstler: Mr. Flavour (Nigerianischer Afro- Sänger- und Songwriter) Mein Vorbild: König der Löwen Eine Person, die ich gerne treffen würde: Mr. Flavour
Takudzwa Pasipanodya
Mein Name: Takudzwa Pasipanodya (19) Mein Lieblingsessen: Mutakura (Gekochter Mais gemischt mit Nüssen oder schwarzäugigen Erbsen) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Busy Signal (Jamaikanischer Reggae- und Dancehall-Künstler) Mein Traumberuf: Händler
Priscilla Laimon
Mein Name: Priscilla Laimon (20) Mein Lieblingsessen: Sadza und Rindfleischsauce Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Imbewu the seed Mein Lieblingslied/Künstler: «Roll Up» (von Wiz Khalifa, afroamerikanischer Rapper) Mein Vorbild: Chengeto Brown (Simbabwische Afro-pop und RnB Sängerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Emtee (südafrikanischer Rapper) Mein Traumberuf: Modedesignerin
Pelagia Nyama
Mein Name: Pelagia Nyama (17) Mein Lieblingsessen: Reis und Hähnchen Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Vhunze Mein Lieblingslied/Künstler: «Zvandofarira» (von Herman, simbabwischer Musiker) Mein Vorbild: Herman Eine Person, die ich gerne treffen würde: Davido (Nigerianisch-amerikanischer Sänger und Songwriter und Produzent für Afrobeat) Mein Traumberuf: Modedesignerin
Felista Stabern
Mein Name: Felista Stabern (19) Mein Lieblingsessen: Mbambaira (Süsskartoffeln) Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: 1000 ways to die Mein Lieblingslied/Künstler: Jah Luv (Zimdancehall-Sänger) Mein Vorbild: Nicki Minaj (Lateinamerikanische Rapperin, RnB Sängerin und Schauspielerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Shenseea (jamaikanische Dancehall-Aufnahmekünstlerin, Sängerin und Songwriterin) Mein Traumberuf: Bekannte Innendekorateurin
Melissa Tafadzwa Chikonyora
Mein Name: Melissa Tafadzwa Chikonyora (23) Mein Lieblingsessen: Maccaroni und Fisch Mein Lieblingslied/Künstler: «Zadzisai» von Janet Manyowa (Simbabwische Gospelmusikerin) Mein Vorbild: Meine Mutter Eine Person, die ich gerne treffen würde: Cardi B (Lateinamerikanische Rapperin und TV-Persönlichkeit) Mein Traumberuf: Innendekorateurin
Nyasha Vengesai
Mein Name: Nyasha Vengesai (24) Mein Lieblingsessen: Reis und Hähnchen Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: 1000 ways to die Mein Lieblingslied/Künstler: No Defeat von Rumbie Gatawa (Simbabwische Sängerin) Mein Vorbild: Meine Schwester Eine Person, die ich gerne treffen würde: Rebecca Malope Mein Traumberuf: Innendekorateurin
Chiedza Chivhenge
Mein Name: Chiedza Chivhenge (20) Mein Lieblingsessen: Sadza und Rindsauce Mein Lieblingslied/Künstler: «Spirit Lead Me» von Hillsong United (Australische Kirchenband) Mein Vorbild: Meine Mutter Eine Person, die ich gerne treffen würde: Oprah Winfrey (afroamerikanische Talkshow-Moderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin) Mein Traumberuf: Unternehmerin mit einer eigenen Kleidungsmarke und Frauen Fürsprache
Tatenda Mangere
Mein Name: Tatenda Mangere (18) Mein Lieblingsessen: Kartoffeln Mein Lieblingsfilm/Fernsehsendung: Tunga Mein Lieblingslied/Künstler: «Ndashamisika» von Travor Dongo (Simbabwischer Afro-Jazz Musiker) Mein Vorbild: Dorcas Moyo (Simbabwische Sängerin) Eine Person, die ich gerne treffen würde: Knox (Zimbabwischer Fussballspieler) Mein Traumberuf: Modedesignerin
Climate Heroes: SchülerInnen werden zu Klimaheld:innen
Climate Heroes Challenge
Nach einem Besuch und einer Vorlesung der Klimatologin Patrizia Imhof hat sich eine Bewegung von Schüler:innen an der Chakohwa Middle School gebildet, die «Climate Heroes». Aus eigener Initiative gründeten die Schüler:innen bereits eine Baumschule und möchten nun ihre Schule zu einer Klimaschule machen, wobei wir sie unterstützen. Ebenso erhielten die Climate Heroes bereits eine Ausbildung in klimabewusstem Handeln, die sie nun ihrer ganzen Schule weiter geben möchten.
Die erste Klimaschule Simbabwes
Simbabwe erlebte im Frühjahr den stärksten Zyklon seiner Geschichte. Die darauf folgende Trockenzeit brachte eine grosse Dürre – beides nachweislich Folgen des Klimawandels. Obwohl die wirtschaftliche und politische Situation in Simbabwe äusserst prekär ist, setzen sich die Jugendlichen mit grosser Motivation für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände und den Schutz des Klimas ein. Dabei möchten wir sie unterstützen: Die Chakohwa Middle School wird zur Klimaschule und pflanzt 1000 Bäume.
Baumschule und ihre Wirkung
In der Baumschule lernen die Schüler:innen die Aufzucht von Bäumen, was in der sehr trockenen Region im Osten Simbabwes enorm wichtig ist. Bäume binden Luftfeuchtigkeit, verhindern Erosion und das Abfliessen des Wassers und füllen so das Grundwasser an. Wasser, das sonst nach heftigen Regenfällen abfliesst, kann im Boden gespeichert werden und ist so verfügbar für die Vegetation aber auch zur Nutzung von Menschen in Form durch Quellen, Brunnen und Bohrlöcher.
Die Jugendlichen ziehen Obstbäume, wie Citrusfrüchte oder Papayas die so zu einer abwechslungsreicheren Ernährung beitragen. Andererseits werden auch bedrohte Baumsorten wie der afrikanische Mahagoni (Khaya anthotheca) gepflanzt, der aufgrund seines wertvollen Holzes sehr gesucht ist und deshalb auf der roten Liste steht.
Zukunftspläne
In der Klimaschule wird einerseits zum Thema, wie die künftigen Climate Heroes sich dem veränderten Klima anpassen können: Durch ökologische Landwirtschaft, eine schonende Wassernutzung, mit Wiederaufforstung sowie Massnahmen gegen Erosion. Andererseits wird auch Wissen darüber verbreitet, wie der Klimawandel überhaupt entsteht und was sie als Jugendliche – im vor Ort – dagegen tun können: Weniger Brandrodung schützt das Klima und vermeidet gleichzeitig den Verlust von Biomasse, eine lokale, nachhaltige Produktion von Lebensmitteln spart CO2 ein und stärkt die Landwirtschaft vor Ort.
Die Schüler:innen wollen einen Wandel herbeiführen, und können dies auch. Es geht darum für sich eine langfristige Zukunft aufzbauen, was am besten zu erreichen ist, mit Mitteln die auch ökologisch nachhaltig sind. Die Schüler:innen möchten Climate Lectures einführen, und so weiter für das Thema sensibilisieren. Gleichzeitig suchen sie nach neue Verdienstmöglichkeiten, die eine nachhaltige Landwirtschaft mit sich bringt. So können sie ihre Lebensumstände der Jugendlichen verbessern und gleichzeitig das Klima schützen– denn die Klimajugend in Simbabwe hat die gleichen Ziele wie die Klimajugend in Europa – allerdings nicht die gleichen Mittel.
Was es braucht
Mit CHF 5000 können die Climate Heroes 1000 Bäume pflanzen und ihre Schule zu einer Klimaschule machen. Jede Schülerin und jeder Schüler kann einen anziehen und erhält eine Ausbildung in Anpassung an und Reduzierung des Klimawandels. Dazu kommen neben praktischen Workshops auch theoretische und Fähigkeiten und die Ausstattung mit Informationsmaterial, sodass die Jugendlichen sich selbstständig zum Thema vertiefen können und zu lokalen Klimaexpert.innen werden. Damit legen die Klimaschule den Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung.
Das Projekt findet mit gemeinsamen mit unserer Partnerorganisation PORET statt, die die Schüler.innen vor Ort unterstützt. PORET ist ein lokales Zentrum für ökologische Landwirtschaft in Chaseyama, im östlichen Tiefland Simbabwes. Es betreibt einen Waldgarten, gibt Workshops und Trainings für die lokalen Bauernfamilien und betreibt einen Permakultur-Club, dem mehr als 250 BäuerInnen angehören. Die Organisation geniesst sehr hohes Ansehen vor Ort und ist bei der Bevölkerung gut verankert. Die Climate Heroes stehen in engem Kontakt zu ihnen.
Genau wie die Klimajugend in der Schweiz sind auch die Climate Heroes in Simbabwe junge, engagierte Jugendliche, die eine nachhaltigere Zukunft aufbauen möchten, in der sie ein gutes Leben haben, ohne die Natur dafür zerstören zu müssen.