Gender Aktivismus

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«FEPA’s support has helped a lot in changing  womens‘ lives in Chipinge through the awareness campaigns that empower women to stand their ground and challenge the harmful cultural practises that continue to hinder women’s development. Through the support quite a number of women can now stand up and report cases of rape and sextortion freely.»  – PYD

GEnder Aktivismus

Junge Frauen engagieren sich gegen sexuelle Ausbeutung, Kinderheirat und für mehr Gleichstellung. Das neu gegründete „Gender Office“ schafft Raum für Dialog unter den Frauen, welche schädliche Praktiken kritisch und kultursensibel hinterfragen.

Aktuell

Während der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ sind die Jugendlichen der fepa Partnerorganisation PYD aktiv. Mit der Botschaft „Taranga Bongozozo – Sag nein zu Gewalt“ ermutigen sie ihre Gemeinschaften sich gegen Gewalt an Mädchen und jungen Frauen einzusetzen. Beispielsweise schufen sie für die Mädchen Raum für Sport an einem Korbballturnier im Dorf Muumbe. Nach einen Frauenhearing in Rimbi schlossen sich Frauen zusammen um ihre traditionellen Führer gegen die Praxis der Kinderheiraten in die Pflicht zu nehmen. PYD feiert gleichzeitig ihren 10. Geburtstag und kann auf erfolg- und lehrreiche Jahre zurückblicken. Hier geht es zur Fotogalerie zu den Aktivitäten von PYD zu den „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“

Mädchen- und Frauenrechte voranbringen

Das Ziel dieses Projektes ist eine geschlechtergerechtere Gesellschaft in der Region um Checheche und Chisumbanje in Chipinge Distrikt, Zimbabwe. Junge Frauen sollen eine zentrale Rolle in den Entwicklungsbemühungen spielen können. Dazu gibt das Projekt ihnen eine Stimme, stärkt ihre Stellung in der lokalen Gemeinschaft und unterstützt sie, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die vereiteln, dass sie diese Rolle einnehmen können. Darum unterstützt das Projekt junge Frauen aus der Gemeinschaft, welche geschlechtsbasierte Ungerechtigkeiten selber und kultursensitiv angehen.

Unmittelbar stärkt das Projekt mit konkreten Massnahmen das Recht der Mädchen und jungen Frauen über ihren Körper selber verfügen zu können, denn das ist eine Grundlage für den Ermächtigungsprozess. Dank einer gezielten Vernetzungsarbeit und Wissenstransfer in diese ländliche Region stellt das Projekt Kompetenzen von anderen Organisationen, die bisher gar nicht in der Projektregion aktiv waren, zur Verfügung und verankert diese in der lokalen Organisation mit ihren «gender activists». 


Der fepa Projektpartner ‚Platform for Youth Development‘ (PYD) ist eine engagierte und lokal stark verwurzelte Jugendorganisation. Mit ihren vielen Mitgliedern und den 20 ausgewählten «Gender-AktivistInnen»  erarbeitet PYD einen Wandel in den Einstellungen und Handlungsweisen bei den Mitgliedern von ländlichen Gemeinschaften in Chipinge in Zimbabwe. Diese Gemeinschaften sind geprägt durch kulturell geprägte Benachteiligungen von Mädchen und (jungen) Frauen sowie durch eine sozioökonomische Dynamik, die sich negativ auf die sozialen Rechte der Mädchen und jungen Frauen auswirkt.

Die Aktivitäten umfassen den Erhalt einer Struktur, die auf explizite Rechtsbrüche und Benachteiligungen reagieren kann. Weiter führen sie einen Advocacy- und Dialogprozess auf verschiedenen Ebenen durch, um die Problematiken anzusprechen und um für die Rechte der Zielgruppe mehr Gehör und Anwendung zu verschaffen. Dies wird auch durch das konkrete Empowerment der Zielgruppe erreicht, durch Workshops und umfassende Aufklärung über Rechte und über den eigenen Körper.

Insgesamt ist dieses Projekt nach den Prinzipien eines rechtebasierten Ansatzes formuliert. Dieses Projekt basiert auf einer «Pilotphase», in der die Funktionalität dieses Ansatzes im konkreten Fall getestet wurde und die wesentlich ergänzt wird. Es handelt sich also nicht um eine umfangmässige Erweiterung bereits bestehender Aktivitäten, vielmehr werden diese im bestehenden Umfang weitergeführt. Die Ergänzungen werden den Impact und die Ergebnisse verstärken. Vor allem wurden sie in einem partizipativen Prozess entwickelt, für den die Pilotphase die Grundlage war.

Das Projekt besteht aus 9 integrierten Komponenten, die zusammen einen einen Dialog zwischen gestärkten Dialogpartnern fördern und auch Massnahmen enthalten, welche themenrelevante Institutionen systemisch stärken. Entsprechend sind die Komponenten von unterschiedlicher Komplexität in der Umsetzung. Hier sind die Komponenten aufgezählt nach ihrem Umsetzungsgrad zum jetzigen Zeitpunkt:

  • Komponente 1 – Drop In & Mädchentreff: Regelmässiger Treffpunkt, Erstberatungsstruktur bei Übergriffen. 

  • Komponente 2 – Theater- und Musiktruppe: Nützliches Instrument für Jugendliche, um Wissen zu verbreiten und Probleme zu thematisieren. 

  • Komponente 3 – Kapazitätenstärkung der «champions of rights»: Intensive themenbezogene Ausbildung von sog. «gender activists», Einführung dieser jungen Leute in einen Dialogprozess mit älteren Frauen. 

  • Komponente 4 – Sensibilisierung von PflichtenträgerInnen: Workshops und Lobbyaktivitäten zusammen mit PflichtenträgerInnen mit dem Ziel dass Institutionen wie die Polizei, Kliniken, aber auch Kirchen allgemein „jugend-„ und im speziellen „mädchenfreundlicher“ werden. 

  • Komponente 5 – Sportanlässe: Einfache, unverfängliche Aktivitäten, die besonders geeignet sind als Rahmen für Aufklärungsarbeit und die leicht selber organisiert werden können.
  • 
Komponente 6 –  Peer to peer training: Grundlagen legen für die Umsetzung eines umfangreichen Trainingsprogrammes von Jugendlichen für Jugendliche.
  • Komponente 7 – Aktivitäten im Rahmen der internationalen Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» 

  • Komponente 8 – Frauen und gleichberechtigte Teilhabe am ökonomischen Leben: Stärkt Frauen, die sich gegen die Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben und in der Geschäftswelt, aber auch beim Marktzugang und Landbesitzrechten einsetzen. 

  • Komponente 9 – Strukturbeitrag und Organisationsentwicklung für PYD 

fepa Partnerorganisation Platform for Youth Development
Ort Chipinge, Zimbabwe
Zielgruppe Mädchen und junge Frauen
fepa Beitrag 2017 CHF 18’500
fepa Beitrag 2018 mindestens CHF 25’000

Finanzielle Unterstützung 2018

  • Röm.-Kath. Gesamtkirchgemeinde Bern

Weiterführende Informationen

Ökologie und Landwirtschaft

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Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft

Für Kleinbauern des Tieflands im südöstlichen Zimbabwe ist der Waldgarten in Chaseyama ein Leuchtturm des ökologischen Wissens und der Würde. Er weist einen Weg aus Umweltzerstörung und Nahrungsunsicherheit.

Aktuell

Zurzeit beteiligen sich 230 Familien aktiv am Chaseyama Permaculture Club.

 

Ökologische Landwirtschaft im Tiefland von Chaseyama

Fragen der Nahrungsmittelsicherheit, der Ökologie und der Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen prägen die Entwicklungsperspektiven des ländlichen Raums – auch in Zimbabwe.  Die anhaltend schlechte Wirtschaftssituation schwächt dort den Zugang von Bauern zu Produktionsmitteln in besonderem Mass. In den vergangen Jahren litten besonders die naturräumlich benachteiligten Landwirtschaftszonen Zimbabwes unter einer massiven Trockenheit. Zu diesen gehört auch das aride Tiefland im Südosten, in dem dieses Projekt angesiedelt ist.

Dort schafft das Projekt „Waldgarten“ einen Nukleus des Lernens, des Wissens- und Technikaustausches und eine verbesserte Praxis nachhaltigen Landwirtschaftens in den trockenen und von ökologischer Degradation betroffenen Gebieten: Basierend auf einem neu zu gestaltenden „Waldgarten“ nach Prinzipien der Permakultur wird ein an örtliche ökologische und kulturelle Faktoren angepasster Umgang mit natürlichen Grundlagen für die Produktion von Nahrungsmitteln gefördert. Der Waldgarten erfüllt mehrere wichtige Aufgaben. So werden Nahrungsmittel auf mehreren Ebenen angebaut  wofür Bäume gepflanzt anstatt abgeholzt werden. Die Bäume wirken der Erosion des so wichtigen fruchtbaren Oberbodens entgegen. Zudem helfen sie, das Wasser in den Boden zu leiten und es dort zu speichern, was angesichts immer längerer Trockenzeiten von grosser Bedeutung ist.

Das Projekt bringt innerhalb des Netzwerkes eine neue und lokal verankerte Plattform für Wissensaustausch hervor und regt einen Denkprozess über nachhaltige Produktionsformen im trockenen Tiefland an. Dabei wird dem sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ebenso Rechnung getragen, wie dem Erhalt lokalen Wissens um angepasstes Saatgut und Nutzpflanzen. Die Pflege der Gemeinschaft ist integraler Teil dieses Ansatzes. Der Waldgarten wird auch zur Nahrungsmittelquelle für die Kinder im Vorschulalter der BewohnerInnen von Chaseyama.  Mit all diesen Aktivitäten trägt das Projekt zur Schaffung einer zukunftsfähigen Entwicklung in einer ökologisch fragilen und von sozialen Konflikten durchzogenen Region bei.

Der Erfolg des Projekts misst sich nicht zuletzt an seiner Ausstrahlung: Viele BäuerInnen, beteiligen sich, setzen Ideen zur ökologischen Landwirtschaft um und verbessern so aktiv ihre Ernährungssituation.

Die Projektbeteiligten in Zimbabwe haben bereits bewiesen, dass dies funktioniert. Im Südosten Zimbabwes entstand in den letzten 20 Jahren eines der global erfolgreichsten Permakulturprojekte. In Chaseyama baut eine lokale Gruppe von Aktiven rund um Julious Piti, einer zentralen Figur der Permakulturbewegung, auf diesem Wissen und sozialen Erfahrung auf und adaptiert die Ansätze nachhaltigen Landwirtschaftens für die  zunehmend wasserarmen Gebiete dieser Region. Dabei wird auch auf Erfahrungen und Wissen der BäuerInnen vor Ort gesetzt.

Mit seinen konkreten Aktivitäten legt das Projekt ein Fundament für einen langfristigen Beitrag von PORET zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Region. Im Rahmen des Projektes wird in Selbsthilfe eine Art ökologische Musterfarm angelegt und dazu die notwendigen Infrastrukturmassnahmen umgesetzt. Aufbauend darauf wird ein Programm von Workshops mit Ausbildungscharakter und mobilen Beratungen durchgeführt. Durch die Erträge des Waldgartens werden zudem ca. 40 Kinder im angegliederten Kindergarten mit gesunden Malzeiten versorgt.

PORET ist bereits gut vernetzt und diversen nationalen und regionalen Dachorganisation und Netz-werken angeschlossen. Nicht zuletzt ist PORET Teil der «Seeds and Knowledge Initiative» im südli-chen Afrika, die hauptsächlich von der Schweizerischen DEZA gefördert wird.  Von diesem Netzwerk können die Bauern im Tiefland profitieren, sofern dazu anschauliche Beispiele und Orte des Austauschs vorhanden sind. Allerdings geht der Ansatz des Waldgartens über einen engeren Saatgut-Ansatz hinaus und fördert die gesamte Produktionskette der Nutzpflanzen. Ein mit Mitteln des deutschen Weltfriedensdienstes gefördertes Projekt greift ähnliche Themen in den Tieflagen der Provinz Manicaland mit Fokus auf die Tierhaltung bereits auf und ist auch mit PORET in Austausch.

fepa Partnerorganisation PORET
Ort Chaseyama, Zimbabwe
Zielgruppe Kleinbauern im ariden Tiefland von Chaseyama
fepa Beitrag 2018 CHF 70’000

Weiterführende Informationen

Finanzielle Unterstützung 2018

 

Dangwe Arts

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«fepa support is so uplifting in our programmes,it is giving us strength to fullfil our objectives in care of underprivileged children and youth in Zimbabwe.» – Dangwe

Dangwe Arts

Dangwe Arts, ein Kollektiv ehemaliger Strassenkinder und Aidswaisen, bestreitet seinen Lebensunterhalt durch Anfertigung und Verkauf von Kunsthandwerk. Dank der Unterstützung von fepa verfügt die Gruppe über ein eigenes Heim und Land, wodurch sie sich selbst versorgen kann. Seit Januar 2018 leitet Dangwe eine Vorschule für benachteiligte Kinder der Gemeinschaft.

Aktuell

Im Dezember hat der erste Jahrgang der Dangwe Vorschule abgeschlossen und 15 Kinder konnten Stolz ihre Abschlussdiplome entgegen nehmen. Das erfolgreiche erste Vorschuljahr wurde durch eine gemeinsame Feier abgerundet. Bilder dazu finden sie in der Bildergalerie.

Dangwe Vorschule

In der Kindheit wird die Grundlage für die Entwicklung gelegt. Die Vorschule von Dangwe bietet Kindern im Township eine Chance auf Frühförderung. Durch ihre eigene Lebenserfahrung wissen die Mitglieder von Dangwe, wie wichtig ein Aufwachsen in einem geschützten Umfeld ist.

Die Vorschule wird nach der Waldorf/Rudolf-Steiner Pädagogik betrieben. Das Konzept passt bestens zu unserem Partner, dem Handwerkskünstlerkollektiv Dangwe Arts, da auch die Waldorf/Rudolf-Steiner Pädagogik auf Handwerk und Kunst aufbaut sind. Sie stütz die Kinder kreativ und in einem sicheren Umfeld.

Die beiden ausgebildeten VorschullehrerInnen Duncan und Mevis Nkuwasenga leisten eine kindergerechte Betreeung mit viel Fingerspitzengefühl. Die Kinder erhalten am Mittagstisch täglich gesundes Essen.

Kunsthandwerk als Selbsthilfe – Die Geschichte von Dangwe

„Dangwe“ bedeutet „erstgeboren“ in der Sprache der Shona in Zimbabwe. In Chitungwiza, einem der grössten Townships der Hauptstadt Harare, hat sich 1997 eine Gruppe von Strassenkindern zusammengetan, um wieder den Weg weg von der Strasse zu finden. Daraus ist ein kleines Kollektiv entstanden, das inzwischen ein eigenes Haus betreibt. Heute ist Dangwe Arts zu einer Lebensgemeinschaft von 20 Kindern und jungen Erwachsenen geworden, die ihren Unterhalt mit dem Verkauf von Kunsthandwerk bestreitet.
Seit kaum noch Touristen nach Zimbabwe kommen, fällt es den jungen KünstlerInnen allerdings zunehmend schwer, Abnehmer für ihre Produkte zu finden. Die Gruppe verwendet heute für ihre Arbeit vermehrt Recycling-Materialien. fepa verkauft diese Produkte zu Gunsten von Dangwe.

Mit der Unterstützung von fepa konnte sich Dangwe Arts ausserhalb von Chitungwiza, einer Satellitenstadt in der Nähe von Harare, ein eigenes Zuhause schaffen. Neben zwei Gebäuden gehören dazu ein von einer Umfriedungsmauer umgebener grosser Garten, ein Hühnerstall sowie ein Brunnen mit Tank für die Versorgung mit sauberem Wasser. Die Mitglieder von Dangwe Arts pflanzen Getreide, Gemüse und Kräuter für die Selbstversorgung an.

fepa Partnerorganisation Dangwe Arts Collective
Ort Chitungwiza, Zimbabwe
Zielgruppe (ehemalige) Strassenkinder, Kinder mit dem Risiko, auf der Strasse leben zu müssen
fepa Beitrag 2016 mindestens CHF 4’000 plus ein Darlehen aus Legat Merz
fepa Beitrag 2017 mindestens CHF 4’500 plus ein Darlehen für Solarwasserpumpe
fepa Beitrag 2018 CHF 6’500
fepa Beitrag 2019-2022 CHF 40’000

Finanzielle Unterstützung für die Dangwe Vorschule

  • Christian Bachschuster Stiftung Jona
  • Rheinkind Stiftung
  • Stiftung Freie Gemeinschaftsbank

Weiterführende Informationen

Jugend und Entwicklung

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«fepa is playing a mentorship role and remains core to our basic activities.Our value and confidence have been boosted and we are now strategic and an attractive outfit.»
– PYD

Jugend und Entwicklung

Die AktivistInnen des fepa Partners „Platform for Youth Development“ fordern Mitsprache und Rechte bei der Entwicklung ein. Nicht zuletzt wehren sie sich dafür, dass die Biotreibstoffproduktion in Chisumbanje der Gemeinschaft nicht nur Land wegnimmt, sondern auch positive Veränderungen bringt.

Aktuell

Platform For Youth Development (PYD) unterstützt die BewohnerInnen von Chisumbanje und Chinyamukwakwa gegen Green Fuel. Der Biotreibstoffproduktion soll den BewohnerInnen den Zugang zu ihren Feldern verwehrt haben. Am 13. Dezember 2018 gingen sie zusammen mit PYD vor Gericht um sich für ihr Gemeinschaftsland einzusetzen und ihre Rechte zu verteidigen. Das Gericht anerkennt die Problematik, nicht aber die Dringlichkeit des Falles. Nichtsdestotrotz kann PYD Erfolge verzeichnen. Zum  Gerichtsfall gab PYD ein Statement.
Weiterführende Informationen auf Englisch: https://www.zimeye.net/…/chisumbanje-villagers-sue-billy-r…/

Entwicklung – Nicht ohne uns

Die Jugendorganisation PYD (Platform for Youth Development) wurde 2008 als Forum des Austauschs für die Belange von Jugendlichen in Chipinge, einem Distrikt im Osten Zimbabwes, gegründet.

PYD setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in der politisch und ökonomisch vernachlässigten Region, welche vorwiegen von Minderheiten bewohnt wird, bei lokalen „Entwicklungs“-Initiativen miteinbezogen werden. Die Organisation ist gut in der lokalen Bevölkerung verankert und wird von rund 2000 Mitgliedern unterstützt.

PYD-Direktor Claris Madhuku berichtete 2013 in der Schweiz über die Zerstörung von Feldern lokaler Bauern durch den Ethanolkonzern Green Fuel. Seit die Ethanolfabrik in Chisumbanje zwischen 2010 und 2011 gebaut wurde, kommt es immer wieder zu Problemen zwischen der Bevölkerung und dem Konzern.
Konfliktherde sind dabei Themen wie verschmutztes Trinkwasser, Landenteignungen und unbezahlte Warenlieferungen von lokalen Akteuren.
Der Bekanntheitsgrad der Organisation erhöhte sich rasant, als sie begann, sich in diesem Zusammenhang für die Bauern einzusetzen. PYD klärt während Dorfversammlungen die Gemeinschaft über ihre Rechte auf und unterstützte sie dabei, ihre Forderungen gegenüber Green Fuel geltend zu machen und mit der Firma in Dialog zu treten.
PYD wird hierbei von traditionellen Führern unterstützt, denen die Organisation wiederum bei der Kommunikation mit Behörden und Unternehmen hilft. Obwohl sich die Verhandlungen als schwierig erwiesen und von Machtungleichheiten geprägt waren, konnte PYD hierbei doch gewisse Erfolge erzielen.
Durch Medienarbeit wurde der Konflikt zudem sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler Ebene bekannt.

Zusätzlich engagiert sich PYD auch in einigen anderen Projekten, bei denen Themen wie Gleichberechtigung und der Zugang zu Land stets im Fokus sind. PYD solidarisiert sich zudem mit Benachteiligten, wie beispielsweise den informellen VerkäuferInnen, die in Chipinge von ihren Standorten vertrieben wurden.

 

Zielgruppe JungbäuerInnen und Jugendliche in der Region
fepa Beitrag 2016 mindestens CHF 7’000
fepa Beitrag 2017 rund CHF 8‘000
fepa Beitrag 2018 CHF 3’000

Weiterführende Informationen

Positiv Leben mit HIV/AIDS

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„Positiv Leben“ mit HIV/AIDS

Die fepa Partnerorganisation BHASO ist aus einem Netzwerk von Selbsthilfegruppen entstanden. Gemeinsam engagieren wir uns zugunsten der Menschen mit HIV/Aids in der Provinz Masvingo in Zimbabwe. Informationsnetzwerke, Selbsthilfegruppen und der anwaltschaftliche Einsatz für die Rechte der Betroffenen und deren Zugang zu medizinischer Behandlung ermöglichen ein „positives Leben“.

Aktuell

Zusammenarbeit von BHASO mit PYD im Bereich Advocacy für jugendfreundliche Angebote im Gesundheitsbereich und Sensibilisierungsarbeit von Jungendlichen mit Jugendlichen.

Präventionsarbeit und Jugendliche im Bereich HIV: Süd-Süd Wissenstransfer

Im Laufe ihrer Arbeit mit jungen Frauen hat die fepa – Partnerorganisation Platform for Youth Development (PYD) ein grosses Problem bei den Jugendlichen identifiziert: Sexuell übertragbare Krankheiten, einschliesslich HIV mit seinen schwerwiegenden Folgen. Gute Aufklärungsarbeit von Jugendlichen zu Jugendlichen ist darum eine der Projektkomponenten, welche PYD mit viel Energie verfolgt. Doch wo lernen, welches die besten Methoden und Inhalte sind und wie man sie erfolgreich anwendet?

Da kommt unsere langjährige Partnerorganisation Batanai HIV/AIDS Service Organisation (BHASO) ins Spiel. Diese weiss, wie die Aufklärungsarbeit über HIV bei Jugendlichen gut ankommt. Und sie kennt die Schritte, um auf lokaler Ebene jugendfreundliche Angebote zu fördern. Dieses praktische Wissen von BHASO fliesst nun auch in die Nachbarprovinz und in das Projekt zur Stärkung der Rechte von Mädchen und jungen Frauen in der Region um Checheche und Chisumbanje.

Bereits seit mehr als 15 Jahren zählt BHASO zu den Partnern von fepa. Sie ist zu einer starken Organisation gewachsen, welche das nötige Wissen und Können mitbringt, um voll und ganz für sexuelle und reproduktive Gesundheit einzustehen und die entsprechenden Rechte zu verteidigen. Von ihrer Arbeit profitieren nicht zuletzt junge und marginalisierte Leute. Dazu hat BHASO eine grosse Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Gesundheitssystem gesammelt und investiert weiter in die Ausbildung von Betroffenen für Betroffene.

fepa Partnerorganisation BHASO
Ort Masvingo Provinz, Zimbabwe
Zielgruppe Menschen mit HIV/AIDS in Selbsthilfegruppen
fepa Beitrag 2017 5’000

Weiterführende Informationen

Homepage unserer Partnerorganisation BHASO

MedicusMundi Schweiz Bulletin 2013/129 Support Groups Belong To The Community And Not To BHASO

 

Ausbildungschance für Jugendliche

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«fepa is unique to KSTC in transforming lives of underprivileged youth in personal development  hence transforming the communities and the nation at large. If you serve the youth you save the nation» – KSTC

Ausbildungschance für marginalisierte Jugendliche

Das Kuwadzana Skills Training Centre (KSTC) ermöglicht arbeitslosen Frauen und Männern und im Township eine Berufsausbildung. 60 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren profitieren von der Ausbildung in Schneidern‚ Innendekoration oder Schweissen und von der professionellen Begleitung, die zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit befähigt und im Alltag stärkt.

Aktuell

Das neu geschaffene Stipendienprogramm ist jetzt wirksam. Zudem wurde das Sportprogramm ausgebaut. Die KSTC-Teams sind nun stolze Träger ihrer selbstgemachten Kleider.

Ausbildung im Township

Dieses Zentrum ist ein echtes Projekt aus der „Community“: Hier werden nicht durch eine etablierte, spezialisierte NGO Strukturen geschaffen, sondern die Lehrpersonen und der Vorstand schaffen diese selber und wachsen an der Aufgabe. Dazu gehören viele Lernprozesse und ein grosses Engagement der Trägerinnen des Trainingszentrums zugunsten der jugendlichen Begünstigten. Die handwerkliche Ausbildung ist der Lebenssituation vor Ort angepasst. Mit fundierten pädagogischen Kenntnissen werden Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmenden mit den ökonomischen Realitäten (oftmals informelle Erwerbstätigkeit) vereint. Neben dem Erlernen des Handwerks ist der Erwerb unternehmerischer Fähigkeiten ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Mit Fokus auf das Management von Mikrobetrieben werden die Auszubildenden gezielt zur wirtschaftlichen Selbständigkeit befähigt. Zusätzlich bietet das KSTC verschiedene Angebote und Workshops zu den Themen Lebens- und Staatskunde, HIV/Aids und Gleichberechtigung an. Diese geben den Jugendlichen eine Grundlage für eine selbstbestimmte und bessere Zukunft und stehen nicht nur SchülerInnen des KSTC, sondern auch aussenstehenden Jugendlichen aus dem Township offen.

Durch die Workshops werden jährlich bis zu 400 Jugendliche erreicht. Die Mischung aus Berufsausbildung, Orientierungsangeboten und Lebenskunde gibt den Jugendlichen eine wertvolle Basis um in einem schwierigen Umfeld Entscheidungen zu treffen, die sie im Leben weiterbringen und ihnen ermöglichen, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. fepa arbeitet mit dem KSTC seit vielen Jahren. Das Ausbildungszentrum überstand eine organisatorische Krise in den Jahren 2011/12 und hat sich dank intensiver Begleitung von fepa in den letzten zwei Jahren erfreulich entwickelt. Insbesondere ist es gelungen, die Lehrpläne zu festigen, sowie die Managementfähigkeiten des Lehrerteams und des ehrenamtlichen Vorstandes zu stärken.  

fepa Partnerorganisation Kuwadzana Skills Training Centre
Ort Kuwadzana, bei Harare, Zimbabwe
Zielgruppe Jugendliche ohne abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung
fepa Beitrag 2016 CHF 55’000
fepa Beitrag 2017 CHF 50’000
fepa Beitrag 2018 CHF 30’000

Weiterführende Informationen

Finanzielle Unterstützung 2018

Kultur der Partizipation

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«fepa encourages peer-to-peer learning through developing synergies between youth organizations at different stages of organizational growth and development.» – YETT

«fepa has helped to ensure the relevance of youth and young women’s voices in the development discourse in Zimbabwe» – YETT

Kultur der Partizipation

Ausgehend von einem Wirkungsmodell, in dem die zivilgesellschaftlichen Akteure eine zentrale Rolle spielen für eine demokratische und wohlfahrtsförderliche Transformation in Zimbabwe, unterstützt fepa die Arbeit des «Youth Empowerment and Transformation Trust» (YETT) im Rahmen eines über-geordneten, langjährigen Partnerschaftsprogrammes.

 

Aktuell

Nach dem stillen Putsch vom November 2017 engagieren wir uns 2018 umso mehr dafür, dass die Zivilgesellschaft Spielräume für eine demokratische Transformation einfordern und nutzen kann. 2018 sind wir im Bereich Friedensförderung aktiv und stärken junge Frauen.

Ermächtigung und Vernetzung

Youth Empowerment and Transformation Trust (YETT) ist ein Netzwerk von rund 30 im Jugendbereich tätigen lokalen Organisationen. 2004 von fepa mitgegründet, ist YETT heute zu einer der wichtigsten zimbabwischen Organisationen geworden, die jungen Menschen dabei hilft, sich so zu organisieren und zu vernetzen, dass die Jugend bei der friedlichen und demokratischen Umgestaltung der Gesellschaft auf allen Ebenen mitreden kann.

Junge Menschen machen 60% der Bevölkerung Zimbabwes aus. Dennoch hatten sie bisher kaum Einfluss auf die Gestaltung des Landes. Zudem stehen sie oft im Zentrum von Konflikten und werden von den politischen Kontrahenten für ihre Zwecke instrumentalisiert.
Dazu kommen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die desolate Situation des Erziehungswesens.

Zielgruppe von YETT sind junge Frauen und Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren mit unterschiedlichem Hintergrund: städtisch wie ländlich, christlich wie säkular, Studierende wie arbeitslose SchulabgängerInnen, sowie Jugendliche unterschiedlicher ethnischer Herkunft.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der aktiven und gleichberechtigten Beteiligung von jungen Frauen und von Jugendlichen mit einer Behinderung.

Mit der finanziellen Unterstützung von fepa setzt YETT 2018 mindestens fünf lokale Jugendaktivitäten um. Jede dieser Aktivitäten ist für die durchführende Jugendorganisation ein Schlüsselprojekte für Jugendorganisationen mit denen sie neue Vorgehensweisen lernen, neues Wissen erlangen, neue Mitglieder gewinnen und neue Vernetzungen schaffen können.

 

Folgende typische «Schlüsselaktivitäten» der Bereiche «Young Women Development» und «Peace Building» fanden in den letzten Jahren statt:

  • «Her Sports Day», welcher eine Plattform für junge Frauen schafft, bei der friedliche Beteiligung von Frauen an lokalen Entscheidungen und Service gefördert wird. Daran nehmen 280 junge Frauen und 123 junge Männer teil.
  • Die Unterzeichnung der «Bulawayo Youths Peace Charter» im Juni 2017. 211 junge Frauen und 175 junge Männer nehmen daran teil.
  • Veranstaltungen am internationalen Tag der Jugend. Zum Beispiel mit 400 Jugendlichen (200w/200m): Sie reflektieren die Situation von Jugendlichen in der Gesellschaft mit Theater und Diskussionsgruppen und trainieren sich selber dabei in einer Kultur des friedlichen Dialogs.
  • «Know your rights campaign» von den «Youth Initiatives for Community Development» in Mutoko. 75 Jugendliche nehmen an den Trainings teil, welche die Grundlagen einer rechtebasierten Entwicklungsperspektive diskutieren.
  • «Expanding democratic space for young women» welche transformative Führungstrainings, intergenerationelle Dialoge und Mentoring 62 jungen Frauen anbietet.
  • «Empowerment Workshop» für Mädchen, realisiert von «Spark Read Zimbabwe» mit 113 Teilnehmerinnen, welche zusammen an den Themen Kinderrechte und sexuelle und reproduktive Rechte arbeiten.
  • «Young Women Can» Konferenz in einem Township in der Nähe von Harare, öffentliche Diskussion zu den Obstakeln der vollen Partizipation der Frauen auf der Ebene der lokalen Entscheidungsfindungsprozesse.

fepa Partnerorganisation Youth Empowerment und Transformation Trust
Ort Ganz Zimbabwe
Zielgruppe Jugendliche in Community Based Organisations
fepa Beitrag 2016 mindestens CHF 23’000
fepa Beitrag 2017 CHF 35’000
fepa Beitrag 2018 CHF 35’000

Finanzielle Unterstützung 2018

  • Missionshaus Bethlehem

Weiterführende Informationen

  • Homepage unserer Partnerorganisation YETT

 

FarmarbeiterInnen

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CRLS-Startseite

Farmarbeiter_innen

Zusammen mit dem CRLS (Centre for Rural Legal Studies) bestärken wir Farmarbeiter, für die Verbesserung ihrer oftmals verheerenden Lebens- und Arbeitsbedingungen einzutreten und die Abhängigkeit von den Farmbesitzern zu verringern.

Aktuell

Von März bis Juni 2018 war die fepa-Praktikantin Marianne Grzondziel in der zentralen Karoo und begleitete die Partnerorganisationen CRLS und CKFCA , um einen besseren Einblick in Lebensumstände, Sichtweisen und Handlungsstrategien der FarmarbeiterInnen zu erlangen und so die Expertise des fepa zu stärken.

„Ein Dorf der Arbeitslosen?“ Eindrücke aus der zentralen Karoo, Südafrika: Marianne stellt Ihre Forschung am 08. November 2018 im Rahmen von „Afriqu’à midi“ vor. Infos und Details hier.

Besserstellung von Landarbeitergemeinschaften

«Nichts mehr über uns ohne uns» lautet der Slogan der Farmarbeitergemeinschaften in der zentralen Karoo, die seit 2013 als Organisation formell registriert sind. Damit bringen die Farmarbeiter zum Ausdruck, worunter sie in den vergangenen Jahrhunderten am meisten litten.
Obwohl lange Stunden für wenig Lohn gearbeitet werden muss, geht es hier nicht einfach um gewerkschaftliche Anliegen. Das Leben der Farmarbeiterfamilien spielt sich auf der Farm ab, wobei eine grosse Abhängigkeit vom Arbeitgeber besteht. Wohnrechte, Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen, zu Schule, Transportmöglichkeiten zum nächsten Geschäft, all dies hängt zu oft vom guten Willen des Farmbesitzers ab.

Auch mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid werden die in der Verfassung garantierten Rechte im Alltag nicht umgesetzt. Die Regierung hat zwar Gesetze zum Schutz der FarmarbeiterInnen erlassen – diese sind jedoch auf der Durchführungsebene nicht angekommen. Ungefähr 900’000 LandarbeiterInnen, mehrheitlich Frauen, werden in Südafrika in der Landwirtschaft zumeist saisonal beschäftigt. Sie leben geographisch isoliert und haben kaum Zugang zu Informationen. Aufgrund der prekären Lebensbedingungen ist ihr Hauptanliegen meist, das Überleben ihrer Familien zu sichern. Häusliche Gewalt und Alkoholismus sind häufig.
Das Projekt erzielte in den letzten Jahren grosse Fortschritte: Dank der neuen Organisation können die FarmarbeiterInnen zum ersten Mal gemeinsame Forderungen erheben und diese gegenüber Behörden und Farmbesitzern vertreten.

In unserem Projekt identifizierten die FarmarbeiterInnen Ihre wichtigsten Probleme und werden dabei unterstützt, sich dieser anzunehmen. Sie wehren sich gegen ungerechtfertigte Entlassungen und Vertreibungen von den Farmen, nehmen das Thema des Alkohol- und Drogenmissbrauchs auf, führen aber auch Workshops über das Führen eines Haushaltsbudgets durch. Zudem durchbrechen sie eine Mauer des Schweigens, zum Beispiel indem sie sich im Gemeinschaftsradio zu Wort melden.

Die fepa-Partnerorganisation CRLS (Centre for Rural Legal Studies) in Stellenbosch unterstützt und stärkt die kürzlich gegründete Organisation der lokalen Farmgemeinschaften indem sie die VertreterInnen der FarmarbeiterInnen dazu befähigt, ihre Interessen gegenüber Behörden und Farmbesitzern zu vertreten. Zudem hilft CRLS beim Aufbau der Organisation und bei der Vorbereitung einer Kampagne für bessere Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen auf den Farmen.

fepa Partnerorganisationen Centre for Rural Legal Studies, Stellenbosch und Central Karoo Farmworkers Association
Ort Südafrika, Zentrale Karoo
Zielgruppe FarmarbeiterInnen und ihre Familien
fepa Beitrag 2016 CHF 40’000
fepa Beitrag 2017 CHF 30’000
fepa Beitrag 2018 CHF 12’000

Weiterführende Informationen

Projekte

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Projekte

fepa unterstützt acht Projektpartner in Zimbabwe und Südafrika.

Simbabwe nach Mugabe

Der Grossteil der Bevölkerung im Land ist begeistert, denn endlich scheint die lang ersehnte Veränderung da zu sein. Das Simbabwe nach Mugabe ist ganz bestimmt ein anderes Simbabwe. Doch in welche Richtung wird die Veränderung gehen? Simbabwe nach Mugabe Auch bei uns ist Simbabwe seit einiger Zeit wieder in den Medien. Der Grossteil der Bevölkerung im Land ist begeistert, denn endlich scheint die lang ersehnte Veränderung da zu sein. Das Simbabwe nach Mugabe ist ganz bestimmt ein anderes Simbabwe. Doch in welche Richtung wird die Veränderung gehen? Aktuell Die Lage in Simbabwe hat sich zugespitzt. Am Dienstag, 15. Januar

Ökologie und Landwirtschaft

Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft: Ein Waldgarten als Teil eines Trainingszentrums für ökologische Agarwirtschaft, Wissensaustausch und Ernährungssicherheit.
Zukunft durch nachhaltige Landwirtschaft Für Kleinbauern des Tieflands im südöstlichen Zimbabwe ist der Waldgarten in Chaseyama ein Leuchtturm des ökologischen Wissens und der Würde. Er weist einen Weg aus Umweltzerstörung und Nahrungsunsicherheit. Aktuell Zurzeit beteiligen sich 230 Familien aktiv am Chaseyama Permaculture Club. Ökologische Landwirtschaft im Tiefland von Chaseyama Fragen der Nahrungsmittelsicherheit, der Ökologie und der Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen prägen die Entwicklungsperspektiven des ländlichen Raums – auch in Zimbabwe.  Die anhaltend schlechte Wirtschaftssituation schwächt dort den Zugang von Bauern zu

Kultur der Partizipation

Die Basis der Jugendorganisationen: Seit 10 Jahren ist unsere Partner-organisation YETT eine der wichtigsten Ressourcen für Demokratie und Frieden in Zimbabwe.

«fepa encourages peer-to-peer learning through developing synergies between youth organizations at different stages of organizational growth and development.» - YETT

«fepa has helped to ensure the relevance of youth and young women’s voices in the development discourse in Zimbabwe» - YETT Kultur der Partizipation Ausgehend von einem Wirkungsmodell, in dem die zivilgesellschaftlichen Akteure eine zentrale Rolle spielen für eine demokratische und wohlfahrtsförderliche Transformation in Zimbabwe, unterstützt fepa die Arbeit des «Youth Empowerment and Transformation

FarmarbeiterInnen

Leben und Arbeiten auf dem Land: Auf den Farmen der zentralen Karoo ist das Leben hart. FarmarbeiterInnen und ihre Familien helfen sich selbst. Wir unterstützen sie dabei.
Farmarbeiter_innen Zusammen mit dem CRLS (Centre for Rural Legal Studies) bestärken wir Farmarbeiter, für die Verbesserung ihrer oftmals verheerenden Lebens- und Arbeitsbedingungen einzutreten und die Abhängigkeit von den Farmbesitzern zu verringern. Aktuell Von März bis Juni 2018 war die fepa-Praktikantin Marianne Grzondziel in der zentralen Karoo und begleitete die Partnerorganisationen CRLS und CKFCA , um einen besseren Einblick in Lebensumstände, Sichtweisen und Handlungsstrategien der FarmarbeiterInnen zu erlangen und so die

Ausbildungschance für Jugendliche

Handwerk und Lebenshilfe: Junge Menschen ohne Schulabschluss erlernen die Grundlagen eines Handwerks und erhalten Lebenshilfe im Township Kuwadzana 
«fepa is unique to KSTC in transforming lives of underprivileged youth in personal development  hence transforming the communities and the nation at large. If you serve the youth you save the nation» - KSTC Ausbildungschance für marginalisierte Jugendliche Das Kuwadzana Skills Training Centre (KSTC) ermöglicht arbeitslosen Frauen und Männern und im Township eine Berufsausbildung. 60 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren profitieren von der Ausbildung in Schneidern‚ Innendekoration oder Schweissen und von der professionellen Begleitung, die zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit

Dangwe Arts

Mit ihrem Kunsthandwerk haben sich ehemalige Strassenkinder ein eigenes Heim geschaffen. Jetzt engagieren sie sich in ihrer Nachbarschaft, nicht zuletzt mit einem Kindergarten. fepa verkauft die Produkte des Dangwe Art-Kollektivs in der Schweiz.


«fepa support is so uplifting in our programmes,it is giving us strength to fullfil our objectives in care of underprivileged children and youth in Zimbabwe.» - Dangwe Dangwe Arts Dangwe Arts, ein Kollektiv ehemaliger Strassenkinder und Aidswaisen, bestreitet seinen Lebensunterhalt durch Anfertigung und Verkauf von Kunsthandwerk. Dank der Unterstützung von fepa verfügt die Gruppe über ein eigenes Heim und Land, wodurch sie sich

Jugend und Entwicklung

Jugendliche in Chipinge wollen sich von riesigen "Entwicklungs-projekten" nicht vertreiben lassen. Im Gegenteil: sie engagieren sich mit eigenen Projekten für ein friedliches Zusammenleben und eine Zukunft für alle.

«fepa is playing a mentorship role and remains core to our basic activities.Our value and confidence have been boosted and we are now strategic and an attractive outfit.»
- PYD Jugend und Entwicklung Die AktivistInnen des fepa Partners „Platform for Youth Development“ fordern Mitsprache und Rechte bei der Entwicklung ein. Nicht zuletzt wehren sie sich dafür, dass die Biotreibstoffproduktion in Chisumbanje der Gemeinschaft nicht nur Land wegnimmt,

Gender Aktivismus

Geschlechtergerechtigkeit und mehr Rechte für Mädchen - Jugendlicher Gender-Aktivismus in chipinge

«FEPA's support has helped a lot in changing  womens' lives in Chipinge through the awareness campaigns that empower women to stand their ground and challenge the harmful cultural practises that continue to hinder women's development. Through the support quite a number of women can now stand up and report cases of rape and sextortion freely.»  - PYD GEnder Aktivismus Junge Frauen engagieren sich gegen sexuelle Ausbeutung, Kinderheirat und für mehr Gleichstellung. Das neu gegründete "Gender Office" schafft Raum für Dialog unter den Frauen, welche