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Vierteljährlich veröffentlichen wir einen Newsletter, in dem wir von den neusten Aktivitäten der Partnerorganisationen berichten und über die aktuellen Themen in den Partnerländern und aus der Geschäftsstelle informieren.

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April 2020

Frauen und Entwicklung

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Interaktives fepa Zoom-Treffen: «Ich bin UnternehmerIn in Simbabwe» 26.4.2021, 19:30 Uhr

Simbabwes Wirtschaft hat den weltweit zweitgrössten Anteil des informellen Sektors, eine riesige Arbeitslosigkeit und ist seit Jahren aussergewöhnlich wackelig. Wie kann man in diesem Umfeld mit Eigeninitiative weiterkommen?
Wir lassen im fepa-Treff am 26.4.21 UnternehmerInnen zu Wort kommen, die in Simbabwe ein Geschäft betreiben oder mit Kleinhandel ihren Lebensunterhalt sichern. Sie schildern, wie sie die letzten Krisenjahre erlebt haben. Es gibt Raum für Fragen und Diskussion.

Die Veranstaltung ist hauptsächlich in Standarddeutsch. Beiträge in Englisch werden im Chat auf Deutsch übersetzt und/oder auf Deutsch präsentiert.
Der Austausch findet am Montag 26.04.2021 um 19:30 Uhr statt.

Zoom Link

Oder Zoom-Meeting-ID: 986 4605 6623, Kenncode: 434516
Diese Zugangsdaten gelten für jedes fepa Zoom- Treffen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alle Veranstaltungen dieser Reihe.

fepa Mitteilungsblatt

Weltweit setzen sich innovative Jugendbewegungen für eine bessere Zukunft ein: Anti-Rassismus, Geschlechtergerechtigkeit, Klimawandel, LGBTQ+ und vieles mehr. Aus Simbabwe hört man an dieser Front jedoch wenig, obwohl die Jugendlichen sich unzähligen Herausforderungen stellen müssen. Vernachlässigt Simbabwe seine Jugend? Darüber fand im neuen Jahr ein reger Austausch mit unseren Partnern aus dem Süden statt und wir diskutierten, was sich die Jugend wünscht und was sie braucht, um sich weiterentwickeln zu können. Die Diskussionen waren ernüchternd und ermutigend zugleich. Junge, ideenreiche Menschen bilden die Zukunft des Landes. Sie sind bereit dazu, mit Disziplin, Kreativität und Innovation gemeinsam Veränderungen hervorzubringen, auch wenn dies zunächst nur im kleinen Rahmen möglich ist. Doch auch eine kleine Flamme kann sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Unsere Partnerorganisation «Youth Empowerment and Transformation Trust» (YETT) zum Beispiel unterstützt zusammen mit ihrem breit gefächerten Netzwerk an Jugendorganisationen landesweit junge Menschen bei ihrer Mission, aktiv an der Entwicklung Simbabwes teilzuhaben. 
Über das Leben als Jugendlicher berichtet auch der 20-jährige Fotograf «Remy Shoots» in seinen Fotografien und im Interview in unserem Kulturteil. Um seine Leidenschaft und seine Karriere weiter zu verfolgen siedelte er kürzlich von Bulawayo nach Johannesburg um. Hoffnungsfroh sagt er: «Da kommt noch mehr, ich habe noch nicht alles gezeigt, was ich kann».
Diesen Optimismus wollen wir teilen und fördern, was Sie auch unserem Jahresbericht 2020 entnehmen können, der im Mitteilungsblatt enthalten ist.

Zum Mitteilungsblatt

Liebe Grüsse
Iria Mudimu

Die Aktivitäten unserer Partner, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

Februar 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2021 viel Freude und vor allem Gesundheit. Die Solidarität, die wir 2020 erfahren durften, ist eindrücklich. Sie ermöglicht uns auch dieses Jahr, trotz der besonderen COVID-19-Lage, ein motiviertes und partnerschaftliches Engagement im Süden Afrikas.

Herzliche Grüsse
Iria Mudimu

fepa Zoom-Treffen
Was passiert gerade in Simbabwe und Südafrika? Was läuft bei den fepa-PartnerInnen? Wir überwinden die COVID-19-Isolation und bieten jeweils am letzten Montag im Monat ein öffentliches, interaktives Zoom-Treffen zu aktuellen Ereignissen oder Partnerprojekten.

Im nächsten Treffen am 22.02.2021 um 19:30 Uhr diskutieren wir die aktuelle Lage rund um Covid und welche Auswirkungen sie für die Menschen im südlichen Afrika hat. Simbabwe hatte 2020 nur wenige Fälle des Coronavirus. Nach den Neujahr-Festlichkeiten stiegen die Zahlen jedoch enorm. Das Gesundheitssystem war sofort überfordert. Viele Prominente verstarben, darunter der Aussenminister und Anführer der Absetzung von Mugabe, S.B. Moyo. Die Menschen reagierten verunsichert: Missverständnisse und Misstrauen prägen den Umgang mit der Pandemie. So wird die Impffrage zur doppelten Herausforderung: Wo bleibt die globale Impfsolidarität? Und gibt es ein Vertrauen in die Impfung und Impfstratetegie?

Wir besprechen die komplexe Situation in Simbabwe an unserem ersten Austausch per Zoom am Montag 22.02.2021 um 19:30Uhr.
Zoom Link
Oder Zoom-Meeting-ID: 986 4605 6623, Kenncode: 434516
Diese Zugangsdaten gelten für jedes fepa Zoom- Treffen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alle Veranstaltungen.

Zur Covid-19 Situation in Simbabwe und Südafrika gibt es auf unserer Webseite regelmässige Updates.

Miss Deaf Pride: Wer hilft mit Gebärdensprache

Autorin: Kuda Mapeture – Die Gründerin und Direktorin von Miss Deaf Pride Zimbabwe.

Gehörlose SImbabwerInnen sind täglich mit Herausforderungen konfrontiert: Diskriminierung, Stigmatisierung und begrenzte Informationen in Gebärdensprache über ihre Rechte, insbesondere bei Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch wenige Dienstleister können mit der Gehörlosengemeinschaft kommunizieren und entsprechende Hilfe anbieten.
«Miss Deaf Pride Zimbabwe Trust» ändert das! Die Jugendorganisation ermöglicht gehörlosen Mädchen und jungen Frauen Zugang zu professioneller Hilfe, indem sie die Gebärdensprache und vor allem die Zugänglichkeit von Diensten und Angeboten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit verbreitet.

«Miss Deaf Pride» startete das neue Jahr mit einer poetischen Videobotschaft in Gebärdensprache: «I was raped! Who will help me?». «Ich wurde vergewaltigt! Wer hilft mir?», ruft das Mädchen in dem Gedicht hilfesuchend. Doch vergeblich. Sie wendet sich an Freunde, Nachbarn, Sozialarbeiter, Polizisten und Organisationen, doch niemand kann sie verstehen. Ein Aufruf an alle Dienstleister, Familienangehörige und Freunde, der dazu ermutigt, die Gebärdensprache zu lernen, damit Gehörlose endlich barrierefrei Hilfe bekommen.

Mit Unterstützung von fepa ermöglicht unser Partner Youth Empowerment and Transformation Trust (YETT) jährlich mehreren Jugendorganisationen aus ganz Simbabwe ein Projekt umzusetzen, das ihnen besonders am Herzen liegt. 2020 war «Miss Deaf Pride Trust Zimbabwe Trust» eine davon.

Die Aktivitäten unserer Partner, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

Oktober 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Der erste E-Mail-Newsletter von fepa. Der vierteljährliche Newsletter bringt Neuigkeiten unserer Partnerorganisationen und aus der Geschäftsstelle.

Herzliche Grüsse Iria Mudimu

fepa-Mitteilungsblatt mit dem Menschrechtsanwalt Doug Coltart, der Künstlerin Hope Masike und Berichten über die Auswirkungen von Covid-19

Das aktuelle Mitteilungsblatt steht im Zeichen des Hashtags #ZimbabweanLivesMatter. In Simbabwe ist es gefährlich, sich gegen die Regierung aufzulehnen, da der Staat jeglichen Angriff auf die Regierung brutal unterdrückt. Deswegen fordert die #ZimbabweansLivesmatter-Bewegung das Ende von Misswirtschaft, Korruption und Entführungen. Simbabwes Menschen sollen wieder frei atmen können. Wir bieten ein exklusives Interview mit dem simbabwischen Menschenrechtsanwalt Doug Coltart. «Die Menschenrechtssituation derzeit ist schrecklich», sagt uns der Anwalt, der unter anderem den Journalisten Hopewell Chin’ono verteidigt, welcher den Korruptionsskandal aufdeckte. Unsere Artikel zu Covid-19 in Simbabwe und Südafrika berichten über das Gesundheitssystem, das Stadt- und Landleben und die Geschlechter-Ungerechtigkeit während der Pandemie. Lassen Sie sich auf der letzten Seite von einem Kultur-Beitrag der Künsterin Hope Masike und Ihrem Werk «While Justice Slept» überraschen.

Zum Mitteilungsblatt

PYCD: 16 Days of Activism against Gender-Based Violence

Dank unserem Partner Platform for Youth and Community Development (PYCD) wirkt die Kampagne der Uno-Organisation für Frauenrechte (UN-Women) «16 Tage Aktivismus gegen Geschlechtsspezifische Gewalt» an der Basis in den Gemeinschaften im östlichen Simbabwe. Die diesjährige Kampagne findet vom 25. November bis zum internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember statt und widmet sich der «Shadow Pandemic», einer der Nebenwirkungen der Covid-19-Pandemie. Mit dem Begriff «Shadow Pandemic» definiert UN-Women den Anstieg der häuslichen Gewalt im Windschatten der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Massnahmen und Folgen. PYCD wird während dieser 16 Tage ein vielseitiges Programm in ganz Chipinge (Region in Ost-Simbabwe) mit Aktivitäten rund um die Aufklärung und Prävention der häuslichen Gewalt durchführen. Die AktivistInnen werden dabei von Tanten und Onkel, welche in einem PYCD-Projekt namens «Kungoma» geschult wurden, unterstützt. Onkel und Tanten sind in Simbabwe wichtige Bezugspersonen, weswegen es wichtig ist, diese in die Gemeinschaftsentwicklung miteinbeziehen. Mit Kungoma bietet PYCD einen ganz neuen Ansatz. Sie beleben eine kulturelle Institution auf eine fortschrittliche Weise und nutzen die Zusammenarbeit zwischen den Generationen zugunsten von Mädchen und jungen Menschen. Door-To-Door Kampagnen, Klub-Meetings und Foren und Netzball-Tourniere und Kundgebungen stehen unter anderem auf dem Plan, alles Aktivitäten mit denen PYCD schon viel erreichen konnte. Das Ziel dieser Aktivitäten ist es, das Problem in die Öffentlichkeit zu bringen sowie Lösungen aufzuzeigen und zum Handeln zu mobilisieren. Wir dokumentieren die 16-Tage-Kampagne auf den sozialen Medien.

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