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Immer auf dem neusten Stand mit dem fepa-Newsletter

Vierteljährlich veröffentlichen wir einen Newsletter, in dem wir von den neusten Aktivitäten der Partnerorganisationen berichten und über die aktuellen Themen in den Partnerländern und aus der Geschäftsstelle informieren.

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Juni 2022

März 2022

Dezember 2021

Juli 2021

April 2021

Februar 2021

Oktober 2020

Juni 2022

Liebe fepa-Freund:innen

Vielleicht haben Sie es auf unseren Facebook– oder Instagram-Kanälen bereits gesehen: Die fepa-Studienreisegruppe war gerade in Simbabwe, um fepa-Partnerorganisationen zu besuchen und sich ein Bild von den Lebensrealitäten vor Ort zu machen. Dabei sind sie auf die Schönheit Simbabwes gestossen, auf alltägliche Herausforderungen und Tragödien und auf mutige Aktivist:innen, die sich mit Herzblut für die Jugend, für Frauenrechte und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel einsetzen.

À propos Frauenrechte… Gemeinsam mit rund einem Dutzend Organisationen aus Simbabwe stärkt fepa Aktivist:innen darin, mit innovativen Ideen und lokalen Ansätzen eine starke feministische Bewegung zu bilden.  Dabei wurden in den letzten Monaten Podcasts zum Thema politische Partizipation produziert und Videos, um Frauen zu ermutigen, in männlich dominierten Arbeitsbereichen allen Hindernissen zum Trotze Führungspositionen einzunehmen. Es wurde ein ‘Women Protection Committee’ gegründet, um Mädchen und Frauen vor geschlechtsbasierter Gewalt zu schützen und ihnen gegebenenfalls bei der Anzeige von Straftaten unterstützend zur Seite zu stehen. An anderer Front wurden Aufklärungsvideos in Gebärdensprache produziert, um vor allem Mädchen und junge Frauen mit Hörbehinderung über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte aufzuklären. Sie merken schon: Unsere Partner:innen arbeiten online und offline – und das mit grosser Wirkung. Das Schöne daran: Sie dürfen die kreativen Initiativen auf den Online-Kanälen unserer Partner:innen mitverfolgen.

Mitteilungsblatt Einblicke in die Arbeit unserer Partnerorganisation sowie den Jahresbericht 2021 erhalten Sie in unserem aktuellen Mitteilungsblatt, welches online bereits verfügbar ist. fepa-Praktikantin Pascalle Wassink durfte Cynthia Gwenzi, Gender Officer bei PYCD, während ihrer Beratungstätigkeit begleiten und berichtet in ihrem Artikel von den prägenden Lebensgeschichten der hilfesuchenden Mädchen und Frauen und dem mutigen Engagement von PYCD.
Die fepa Partnerorganisation PORET kämpft um das ökologische Gleichgewicht in Simbabwe und wirkt der drohenden Wüstenbildung mit Permakultur entgegen. Wie das Trainingszentrum von PORET die Menschen der umliegenden Gemeinschaften miteinbezieht, um langfristig die Ernährungssicherheit in der Region zu erhöhen, erfahren Sie ebenfalls im aktuellen Mitteilungsblatt.
Neben dem Kampf gegen den Klimawandel der fepa-Partnerorganisation PORET finden Sie viele weitere Einblicke in die wertvollen Aktivitäten unserer Partner:innen – wir wünschen viel Freude beim Lesen!

Jahresversammlung

Wir freuen uns, Sie zur diesjährigen Jahres- und Mitgliederversammlung am Samstag, 18. Juni 2022 ab 14 Uhr in den Räumlichkeiten der Launchlabs in Basel einladen zu dürfen. Während des formellen Teils der Versammlung um 14 Uhr werden wir auf unser Wirken 2021 zurückblicken und den Vorstand sowie ein neues Co-Präsidium wählen. Anschliessend wird die fepa-Studienreisegruppe Fotos ihrer Reise zeigen und zur politischen Situation, dem Bergbau sowie der Perspektive junger Menschen in Simbabwe berichten. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und heissen Sie beim abschliessenden Apéro herzlich willkommen. Nähere Informationen zu Ablauf und Anfahrt finden Sie hier. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Flyer für unsere Jahresversammlung mit Ihren Freund:innen, Nachbar:innen und Familien teilen würden.  
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns, Sie bei unserer Jahresversammlung begrüssen zu dürfen.

Die Aktivitäten unserer Partner:innen, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

März 2022

Liebe Interessierte

Big Tree: Kunst und Freiraum für Mädchen
Wie bestärkt man Mädchen darin, für ihre Bedürfnisse und Rechte einzustehen?
Fepa-Partnerin und Künstlerin Sikhanyisiwe Sebata setzt dafür zusammen mit ihrer Jugendorganisation Rise N Shine auf Kunst.  Mit einem kleinen Projektbeitrag, den Rise N Shine heute von fepa erhielt, werden am kommenden Wochenende 100 Mädchen und junge Frauen an einem Kunstprojekt arbeiten. Dabei entsteht ein riesiger Baum. Noch wichtiger als das Endprodukt ist jedoch der Prozess selbst: Während die Mädchen und jungen Frauen an dem Gemälde arbeiten, können sie unter Begleitung der Rise N Shine Initiatorinnen ausdrücken, was Freiheit und Frieden für sie bedeutet. Sie lernen mit- und voneinander, für ihre Bedürfnisse einzustehen und ihre Rechte einzufordern – und kehren am Ende bestärkt und selbstbewusster zurück in ihre Familien und Gemeinschaften. Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck des Big Tree Projektes: Ab nächster Woche werden wir via Facebook und Instagram Fotos des Projektes mit Ihnen teilen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Bei der Finanzierung des Projektes hilft uns Sibilla Marelli. Der Erlös aus dem Verkauf ihres kunstvollen Keramikgeschirrs am Keramikmarkt in der Markthalle Basel am Samstag, 19.03. von 10-17 Uhr kommt Big Tree zugute.

fepa-Praktikantin Pascalle Wassink berichtet über ihre Projektreise
fepa Praktikantin Pascalle Wassink hat während der letzten zwei Wochen fepa-Partner:innen in Simbabwe besucht. Die fepa Partner:innen seien genial, meldet Pascalle beeindruckt. Sie nahm an einem gemeinsamen Kreativ-Workshop unserer Partnerorganisationen Dangwe und der Gehörlosenorganisation Miss Deaf Pride Zimbabwe teil. Der Verkauf von Kunsthandwerk generiert für beiden Gruppen wichtiges Einkommen. Am Internationalen Frauentag begleitete sie GWEN-Direktorin Kumbirai Kahiya und ihr Team, welches Stoffbinden in umliegenden Schulen verteilte. Sie berichtet, wie einfühlsam Kumbirai Kahiya mit den Mädchen über menstruelle Gesundheit und Hygiene sprach. Wer sich für dieses Thema interessiert, ist herzlich eingeladen, am 5.4. an einem Zoom-Austausch unserer Partnerinnen teilzunehmen (bitte bei Aileen Diewald, aileen.diewald@fepafrika.ch, anmelden – Safe Space: daher nur Frauen).

Besonders eindrücklich war es für Pascalle, die Arbeit von fepa-Partnerin PYCD kennenzulernen: Zwei Mal pro Woche werden dort für von Gewalt betroffenen Frauen die Türen geöffnet. Dass Gewalt konkret bedeuten kann, dass junge Mädchen im Austausch für einen Sack Mehl in Sexarbeit involviert sind, war für unsere Praktikantin eine erdrückende Erkenntnis. Wie fepa-Partnerin PYCD auf institutioneller und struktureller Ebene versucht, Lösungen zu finden, um Mädchen und junge Frauen vor sexueller Ausbeutung zu schützen und sich für das Recht auf Bildung stark macht, erzählt Pascalle Wassink bei unserem nächsten öffentlichen Zoom-Treffen am Montag, 25.04.2022 um 19:30 Uhr in deutscher Sprache – wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf ihre Fragen!
 
Auch Katja Majirija ist gerade bei fepa-Partnerin PORET und wird von den Chancen und Herausforderungen ökologischer Landwirtschaft im Tiefland von Chaseyama berichten.

Wollen Sie das und noch viel mehr gerne mit eigenen Augen sehen? Unsere Co-Präsident:innen Barbara Müller und Ueli Haller nehmen Sie mit auf die Studienreise nach Simbabwe vom 7. bis 22. Mai 2022 – melden Sie sich jetzt für das Vorbereitungstrffen am 28.3.2022, 17:45 Uhr in Olten an (per Mail an info@fepafrika.ch).

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns, Sie bei unserem Zoom-Treffen oder dem Vorbereitungstreffen für die Studienreise begrüsen zu dürfen.

Dezember 2021

Liebe Interessierte

Inzwischen haben viele von Ihnen unser letztes Mitteilungsblatt gelesen. Jetzt gibt es Dank des freiwilligen Einsatzes von Joyce Schäfer auch eine Übersetzung ins Englische. Und wir haben uns dazu entschieden, in Zukunft alle Mitteilungsblätter auf Englisch zu übersetzen.

Einerseits können wir damit interessierte Menschen erreichen, die aufgrund sprachlicher Barrieren von unseren Kommunikationskanälen ausgeschlossen waren. Vor allem geht es uns aber auch um Transparenz und Partnerschaft auf Augenhöhe. Damit helfen wir nicht nur die ‚Entwicklungshilfe‘ zu dekolonisieren und konkret unsere Partnerschaften mit simbabwischen Basisorganisationen aufzuwerten, sondern ebenfalls die Art und Weise, wie wir über deren Arbeit berichten. Wir wollen Stereotype in der Darstellung von Lebensrealitäten vermeiden und noch mehr Stimmen aus dem Süden zu Wort kommen lassen. Dazu gehört auch, dass alle unsere  Partner:innen vollen Zugang zu den von uns bereitgestellten Informationen haben. Das Feedback unserer Partner auf das übersetzte Mitteilungsblatt ist sehr positiv: Das sei eine echte Verbesserung der Partnerschaft – und im Übrigen auch anregend zu lesen.

Vielleicht haben Sie Freund:innen, die von unserer englischen Übersetzung profitieren würden? Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, die englische Version zu teilen. Sie können z.B. ganz einfach diesen Newsletter weiterempfehlen oder diesen Link kopieren und teilen.

Projektbesuchsreise: Aktuelles aus Simbabwe

Hinter uns und unseren Partner:innen liegt ein turbulentes Jahr, welches massgeblich von der Covid-19-Pandemie geprägt war. Besonders in den dicht besiedelten, städtischen Gebieten Simbabwes geraten immer mehr Menschen in Armutsverhältnisse – nach Monaten des Lockdowns sind ihre finanziellen Ressourcen schlichtweg erschöpft. Neben den Sorgen von Eltern um die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder, zunehmendem Drogenmissbrauch sowie den Nöten junger, früh verheirateter Mädchen erlebten wir auf unserer Reise durch Simbabwe jedoch auch, was unsere Partner:innen antreibt: Es ist die Überzeugung, Verbesserung bewirken zu können und die Bestätigung, nicht alleine gelassen zu werden. Wir erlebten während unserer Besuche grüne Gärten, mutige Kleinunternehmer:innen und selbstlose, direkte Hilfestellung für benachteiligte Menschen.

Bei unseren Partner:innen des Women Advocacy Projects (WAP) durften wir erfahren, wie basisnahe, unbürokratische Unterstützung für junge Frauen aussehen kann: Mittels einer lokalen Flüssigseifenproduktion wird 15 Mädchen zwischen 12 und 18, die von Kinderheirat betroffen sind oder Gefahr laufen, ihr zum Opfer zu fallen, sowie jungen, alleinerziehenden Müttern aus benachteiligten Verhältnissen, der erste Schritt in Richtung ökonomischer Unabhängigkeit angeboten.

Der Verkauf der selbstproduzierten Flüssigseifen generiert Einkommen für die teilnehmenden Mädchen und jungen Frauen und macht sie damit zumindest teilweise finanziell unabhängig. Damit sind sie in der Lage, Schulgelder eigenständig zu begleichen. Dies wird langfristig dazu führen, dass die Teilnehmerinnen zuversichtlich und selbstbewusst in eine Zukunft blicken dürfen, in der sie einen bedeutungsvollen Beitrag zu ihrer eigenen Unabhängigkeit und Bildung sowie zum Wohle ihrer Familie leisten können.

Bei unserem Besuch durften wir die 15 Teilnehmerinnen kennenlernen und miterleben, wie die Flüssigseife produziert wird. Wir spürten: Unseren Partner:innen hilft es, dass sie nicht alleine gelassen werden. Unsere Solidarität motiviert und ermöglicht deren Handeln für ein Leben in Würde – und in diesem Falle für Zukunftsperspektiven benachteiligter Mädchen und junger Frauen.

Was wir uns erhoffen: Dass noch mehr Menschen in der Schweiz mit ihrer Solidarität und ihren Spenden das Engagement der fepa-Partner:innen in Simbabwe und Südafrika antreiben.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen gesunde und frohe Festtage – und einen guten Start ins neue Jahr.

Spenden Sie Zukunft

Ein Zeichen für Diversität

Sie haben es sicherlich gemerkt: fepa gendert jetzt mit dem Doppelpunkt. Damit auch Frauen und die LGBTQIA* Community sprachlich berücksichtigt und damit sichtbar gemacht werden können, haben wir uns für die konsequente Umsetzung einer diskriminierungsfreien Schreibweise entschieden.

Die Aktivitäten unserer Partner, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

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Juli 2021

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

fepa Zoom-Treffen Agrarökologie und nachhaltige Beweidung am 26.07.2021 19:30 Uhr
Was kann Agrarökologie in Simbabwe bewirken? Wie kann Agrarökologie konkret umgesetzt werden? Und was fehlt zur agrarökologischen Trendwende? Julious Piti von PORET widmet sich diesen Fragen und stellt seine Projekte vor. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Treff mit vielen aktuellen Informationen über die agrarökologische Bewegung in Simbabwe.

Direkt am Treffen teilnehmen

Zoom Link

Oder Zoom-Meeting-ID: 986 4605 6623, Kenncode: 434516
Diese Zugangsdaten gelten für jedes fepa Zoom- Treffen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alle Veranstaltungen.

Übrigens: Aktuell informieren wir wöchentlich mit Informationen und Bildern in unserer Social Media Serie über das PORET-Projekt «Holistic Land and Livestock Management» (HLLM).

Interkulturelles „Men Engage“- Projekt für Gleichberechtigung

Zurzeit arbeitet Niklas Lindenthal auf der Geschäftsstelle mit. Der Student der Sozialen Arbeit gestaltet als Praktikant zusammen mit Allan Murozvi von der Partnerorganisation PYCD das Projekt Men Engage. Bei diesem Projekt geht es um Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit mit Männern zum nachhaltigen Entwicklungsziel Nummer 5. Ziel 5 fordert die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen in der ökonomischen Entwicklung, die Eliminierung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, inklusive Früh- und Zwangsverheiratungen sowie gleichberechtigte Partizipation auf allen Ebenen.

Niklas und Allan kreieren einen interkulturellen Austausch, dank dem die Mitwirkenden aus der Schweiz und Simbabwe voneinander lernen. Mit der Diskussion patriarchaler Stereotype regen sie ein Umdenken über Männlichkeit an. Frauen und Männer müssen die gleichen Rechte, Voraussetzungen und Chancen in allen Lebensbereichen haben. Was also tragen wir als junge Männer dazu bei?

Anfangs Juli fand bereits ein Startmeeting mit 12 Teilnehmern aus Simbabwe und der Schweiz statt. Als nächster Schritt sind zwei Workshops über konkrete Aktionsformen für die Arbeit mit engagierten Jungen und Männern geplant, geleitet von einer Fachperson aus Simbabwe und der Schweiz. Danach finden für einen breiteren Kreis von Interessierten zwei Inputs von Fachstellen zur Gleichstellung der Geschlechter statt. Höhepunkt der öffentlichen Aktivitäten sind Ende August 2021 zwei ähnliche Sport-Events in Simbabwe und der Schweiz, bei denen wir die Leute über unsere Ziele informieren können.

Bist Du interessiert und möchtest Dich auch engagieren und von unserem Austausch profitieren? Dann nimm Kontakt auf mit Niklas.Lindenthal@fepafrika.ch. Über die Aktivitäten des Projektes informieren wir auch auf der Website von FEPA unter Men Engage und auf unseren Social-Media-Kanälen.

Allan von PYCD und seine Frau führen den Haushalt gemeinsam.

fepa unterstützen: Spenden als Geschenke

Nach über einem Jahr können wir uns endlich wieder treffen, Feste feiern und Freude teilen. Gerade an besonderen Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum hat uns das Beisammensein mit Freunden und Familie gefehlt. Wunschlos glücklich darüber, endlich wieder eine Feier zu veranstalten, zerbrechen Sie und Ihre Gäste sich den Kopf über Geschenke.
Spenden als Geschenke – Unterstützen Sie uns, indem fepa Teil Ihrer Feier wird. Bitten Sie Ihre Freunde und Verwandten, anstelle von Geschenken ein Projekt von fepa zu unterstützen. Zum Beispiel für Frauen und Mädchen oder nachhaltige Landwirtschaft.

Weitere Informationen und Ideen, wie Sie fepa unterstützen können, finden Sie hier.

Die Aktivitäten unserer Partner, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

Spenden Sie Zukunft

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April 2021

Frauen und Entwicklung

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Interaktives fepa Zoom-Treffen: «Ich bin UnternehmerIn in Simbabwe» 26.4.2021, 19:30 Uhr

Simbabwes Wirtschaft hat den weltweit zweitgrössten Anteil des informellen Sektors, eine riesige Arbeitslosigkeit und ist seit Jahren aussergewöhnlich wackelig. Wie kann man in diesem Umfeld mit Eigeninitiative weiterkommen?
Wir lassen im fepa-Treff am 26.4.21 UnternehmerInnen zu Wort kommen, die in Simbabwe ein Geschäft betreiben oder mit Kleinhandel ihren Lebensunterhalt sichern. Sie schildern, wie sie die letzten Krisenjahre erlebt haben. Es gibt Raum für Fragen und Diskussion.

Die Veranstaltung ist hauptsächlich in Standarddeutsch. Beiträge in Englisch werden im Chat auf Deutsch übersetzt und/oder auf Deutsch präsentiert.
Der Austausch findet am Montag 26.04.2021 um 19:30 Uhr statt.

Zoom Link

Oder Zoom-Meeting-ID: 986 4605 6623, Kenncode: 434516
Diese Zugangsdaten gelten für jedes fepa Zoom- Treffen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alle Veranstaltungen dieser Reihe.

fepa Mitteilungsblatt

Weltweit setzen sich innovative Jugendbewegungen für eine bessere Zukunft ein: Anti-Rassismus, Geschlechtergerechtigkeit, Klimawandel, LGBTQ+ und vieles mehr. Aus Simbabwe hört man an dieser Front jedoch wenig, obwohl die Jugendlichen sich unzähligen Herausforderungen stellen müssen. Vernachlässigt Simbabwe seine Jugend? Darüber fand im neuen Jahr ein reger Austausch mit unseren Partnern aus dem Süden statt und wir diskutierten, was sich die Jugend wünscht und was sie braucht, um sich weiterentwickeln zu können. Die Diskussionen waren ernüchternd und ermutigend zugleich. Junge, ideenreiche Menschen bilden die Zukunft des Landes. Sie sind bereit dazu, mit Disziplin, Kreativität und Innovation gemeinsam Veränderungen hervorzubringen, auch wenn dies zunächst nur im kleinen Rahmen möglich ist. Doch auch eine kleine Flamme kann sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Unsere Partnerorganisation «Youth Empowerment and Transformation Trust» (YETT) zum Beispiel unterstützt zusammen mit ihrem breit gefächerten Netzwerk an Jugendorganisationen landesweit junge Menschen bei ihrer Mission, aktiv an der Entwicklung Simbabwes teilzuhaben. 
Über das Leben als Jugendlicher berichtet auch der 20-jährige Fotograf «Remy Shoots» in seinen Fotografien und im Interview in unserem Kulturteil. Um seine Leidenschaft und seine Karriere weiter zu verfolgen siedelte er kürzlich von Bulawayo nach Johannesburg um. Hoffnungsfroh sagt er: «Da kommt noch mehr, ich habe noch nicht alles gezeigt, was ich kann».
Diesen Optimismus wollen wir teilen und fördern, was Sie auch unserem Jahresbericht 2020 entnehmen können, der im Mitteilungsblatt enthalten ist.

Zum Mitteilungsblatt

Liebe Grüsse
Iria Mudimu

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Februar 2021

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2021 viel Freude und vor allem Gesundheit. Die Solidarität, die wir 2020 erfahren durften, ist eindrücklich. Sie ermöglicht uns auch dieses Jahr, trotz der besonderen COVID-19-Lage, ein motiviertes und partnerschaftliches Engagement im Süden Afrikas.

Herzliche Grüsse
Iria Mudimu

fepa Zoom-Treffen
Was passiert gerade in Simbabwe und Südafrika? Was läuft bei den fepa-PartnerInnen? Wir überwinden die COVID-19-Isolation und bieten jeweils am letzten Montag im Monat ein öffentliches, interaktives Zoom-Treffen zu aktuellen Ereignissen oder Partnerprojekten.

Im nächsten Treffen am 22.02.2021 um 19:30 Uhr diskutieren wir die aktuelle Lage rund um Covid und welche Auswirkungen sie für die Menschen im südlichen Afrika hat. Simbabwe hatte 2020 nur wenige Fälle des Coronavirus. Nach den Neujahr-Festlichkeiten stiegen die Zahlen jedoch enorm. Das Gesundheitssystem war sofort überfordert. Viele Prominente verstarben, darunter der Aussenminister und Anführer der Absetzung von Mugabe, S.B. Moyo. Die Menschen reagierten verunsichert: Missverständnisse und Misstrauen prägen den Umgang mit der Pandemie. So wird die Impffrage zur doppelten Herausforderung: Wo bleibt die globale Impfsolidarität? Und gibt es ein Vertrauen in die Impfung und Impfstratetegie?

Wir besprechen die komplexe Situation in Simbabwe an unserem ersten Austausch per Zoom am Montag 22.02.2021 um 19:30Uhr.
Zoom Link
Oder Zoom-Meeting-ID: 986 4605 6623, Kenncode: 434516
Diese Zugangsdaten gelten für jedes fepa Zoom- Treffen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alle Veranstaltungen.

Zur Covid-19 Situation in Simbabwe und Südafrika gibt es auf unserer Webseite regelmässige Updates.

Miss Deaf Pride: Wer hilft mit Gebärdensprache

Autorin: Kuda Mapeture – Die Gründerin und Direktorin von Miss Deaf Pride Zimbabwe.

Gehörlose SImbabwerInnen sind täglich mit Herausforderungen konfrontiert: Diskriminierung, Stigmatisierung und begrenzte Informationen in Gebärdensprache über ihre Rechte, insbesondere bei Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch wenige Dienstleister können mit der Gehörlosengemeinschaft kommunizieren und entsprechende Hilfe anbieten.
«Miss Deaf Pride Zimbabwe Trust» ändert das! Die Jugendorganisation ermöglicht gehörlosen Mädchen und jungen Frauen Zugang zu professioneller Hilfe, indem sie die Gebärdensprache und vor allem die Zugänglichkeit von Diensten und Angeboten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit verbreitet.

«Miss Deaf Pride» startete das neue Jahr mit einer poetischen Videobotschaft in Gebärdensprache: «I was raped! Who will help me?». «Ich wurde vergewaltigt! Wer hilft mir?», ruft das Mädchen in dem Gedicht hilfesuchend. Doch vergeblich. Sie wendet sich an Freunde, Nachbarn, Sozialarbeiter, Polizisten und Organisationen, doch niemand kann sie verstehen. Ein Aufruf an alle Dienstleister, Familienangehörige und Freunde, der dazu ermutigt, die Gebärdensprache zu lernen, damit Gehörlose endlich barrierefrei Hilfe bekommen.

Mit Unterstützung von fepa ermöglicht unser Partner Youth Empowerment and Transformation Trust (YETT) jährlich mehreren Jugendorganisationen aus ganz Simbabwe ein Projekt umzusetzen, das ihnen besonders am Herzen liegt. 2020 war «Miss Deaf Pride Trust Zimbabwe Trust» eine davon.

Die Aktivitäten unserer Partner, Themen und Ereignisse aus dem afrikanischen Süden dokumentieren wir auch auf facebook & instagram

Oktober 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von fepa

Der erste E-Mail-Newsletter von fepa. Der vierteljährliche Newsletter bringt Neuigkeiten unserer Partnerorganisationen und aus der Geschäftsstelle.

Herzliche Grüsse Iria Mudimu

fepa-Mitteilungsblatt mit dem Menschrechtsanwalt Doug Coltart, der Künstlerin Hope Masike und Berichten über die Auswirkungen von Covid-19

Das aktuelle Mitteilungsblatt steht im Zeichen des Hashtags #ZimbabweanLivesMatter. In Simbabwe ist es gefährlich, sich gegen die Regierung aufzulehnen, da der Staat jeglichen Angriff auf die Regierung brutal unterdrückt. Deswegen fordert die #ZimbabweansLivesmatter-Bewegung das Ende von Misswirtschaft, Korruption und Entführungen. Simbabwes Menschen sollen wieder frei atmen können. Wir bieten ein exklusives Interview mit dem simbabwischen Menschenrechtsanwalt Doug Coltart. «Die Menschenrechtssituation derzeit ist schrecklich», sagt uns der Anwalt, der unter anderem den Journalisten Hopewell Chin’ono verteidigt, welcher den Korruptionsskandal aufdeckte. Unsere Artikel zu Covid-19 in Simbabwe und Südafrika berichten über das Gesundheitssystem, das Stadt- und Landleben und die Geschlechter-Ungerechtigkeit während der Pandemie. Lassen Sie sich auf der letzten Seite von einem Kultur-Beitrag der Künsterin Hope Masike und Ihrem Werk «While Justice Slept» überraschen.

Zum Mitteilungsblatt

PYCD: 16 Days of Activism against Gender-Based Violence

Dank unserem Partner Platform for Youth and Community Development (PYCD) wirkt die Kampagne der Uno-Organisation für Frauenrechte (UN-Women) «16 Tage Aktivismus gegen Geschlechtsspezifische Gewalt» an der Basis in den Gemeinschaften im östlichen Simbabwe. Die diesjährige Kampagne findet vom 25. November bis zum internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember statt und widmet sich der «Shadow Pandemic», einer der Nebenwirkungen der Covid-19-Pandemie. Mit dem Begriff «Shadow Pandemic» definiert UN-Women den Anstieg der häuslichen Gewalt im Windschatten der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Massnahmen und Folgen. PYCD wird während dieser 16 Tage ein vielseitiges Programm in ganz Chipinge (Region in Ost-Simbabwe) mit Aktivitäten rund um die Aufklärung und Prävention der häuslichen Gewalt durchführen. Die AktivistInnen werden dabei von Tanten und Onkel, welche in einem PYCD-Projekt namens «Kungoma» geschult wurden, unterstützt. Onkel und Tanten sind in Simbabwe wichtige Bezugspersonen, weswegen es wichtig ist, diese in die Gemeinschaftsentwicklung miteinbeziehen. Mit Kungoma bietet PYCD einen ganz neuen Ansatz. Sie beleben eine kulturelle Institution auf eine fortschrittliche Weise und nutzen die Zusammenarbeit zwischen den Generationen zugunsten von Mädchen und jungen Menschen. Door-To-Door Kampagnen, Klub-Meetings und Foren und Netzball-Tourniere und Kundgebungen stehen unter anderem auf dem Plan, alles Aktivitäten mit denen PYCD schon viel erreichen konnte. Das Ziel dieser Aktivitäten ist es, das Problem in die Öffentlichkeit zu bringen sowie Lösungen aufzuzeigen und zum Handeln zu mobilisieren. Wir dokumentieren die 16-Tage-Kampagne auf den sozialen Medien.

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