Land in Sicht PORET Tournee

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Ein anderer Blick auf Landwirtschaft im südlichen Afrika und hier

Aufgrund des Klimawandels ändern sich die Bedingungen für die Landwirtschaft weltweit. Das Klima wird extremer – Hitzewellen, Dürren, Regenfluten, Kälteeinbrüche folgen sich. Betroffen sind hauptsächlich die Kleinbauern, die nach wie vor den Hauptteil der weltweiten Lebensmittel produzieren. Mit ihren beschränkten Mitteln müssen sie sich anpassen, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Überall machen sich BäuerInnen Gedanken, wie’s weiter gehen soll. Allmählich wächst die Erkenntnis, dass die von Konzernen und vielen Regierungen propagierte, ressourcenverschwenderische Agroindustrie nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. Gefragt ist eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft. Ist Permakultur dazu ein Ansatz? An diesem Abend bringen wir PraktikerInnen aus Zimbabwe und der Schweiz miteinander ins Gespräch. 

Veranstaltungsinformationen

Dienstag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Biohof Schüpfenried Uettligen

ReferentInnen

Julia Jawutsch Agronomin (Brot für alle)
Julious Piti & Kumbirai Dube Permakultur-Bauern (PORET-Simbabwe)
Toni Küchler Permakulturpraktiker & Umweltwissenschaftler
Kathy Hänni Landwirtin in Kirchlindach

Julia Jawtusch ist Agronomin und war Mitarbeiterin beim Forschungsinstitut für Biologische Landwirtschaft. Jetzt arbeitet sie bei Brot für Alle im Bereich Recht auf Nahrung und Klimawandel. Sie wird am 6. Juni die anstehenden Probleme aus einer weltweiten Perspektive darstellen.

Julious Piti hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Permakultur und ist ein Landwirtschaftsexperte mit Dreck an den Schuhen. Er experimentiert und fördert den Austausch von Wissen und ist ein inspirierender Motivator, der unzählige Kleinbauern zum Mitmachen bewegen kann. Das Projekt PORET (Participatory Organic Research Extension and Training) schafft praktische Beispiele in der von Dürren bedrohten Gegend, von denen die umliegenden Bauern und Bäuerinnen lernen. 

Kumbirai Dube ist selber Bauer und arbeitet mit Julious Piti zusammen. Er veranstaltet Workshops im Mustergelände, geht aber auch zu den Bauern auf den Hof und erarbeitet dort gemeinsam mit ihnen, wie sie die Techniken auf dem eigenen Land am besten anwenden. 

Kathy Hänni ist Bäuerin auf dem Bio-Hof Heimenhaus in Kirchlindach, einem modernen, ökologischen und vielseitigen Bauernhof. 

Die Übersetzung erfolgt durch Barbara Müller aus Basel.

Die Gesprächsleitung an diesem Abend hat Ueli Haller inne.

Weiterführende Informationen zum Veranstaltungsort

Finden sie unter Homepage des Veranstaltungspartners Biohof Schüpfenried.