Generationen von Frauen

Generationen von Frauen

Frauen verschiedener Altersgruppe haben verschiedene Stellungen in ihren Gesellschaften. Was bedeutet das für Mädchen und junge Frauen?

Geschlechterverhältnisse weitergegeben: junge Menschen werden in ihre Gesellschaften sozialisiert und lernen so auch Geschlechterrollen und Ideale. Doch in welcher Weise werden Geschlechterverhältnisse weitergegeben?

Dieser Beitrag wir noch etwas länger in unserer Werkstatt sein. Wir arbeiten dafür Fachliteratur auf, die sich nicht nur mit Geschlechterfragen, sondern zum Beispiel auch mit dem (historischen) Kontext, mit Jugendkultur und mit kulturellen Institution des Lernens beschäftigt. Wenn Sie etwas dazu beitragen möchten, freuen wir uns über ihre Kontaktaufnahme via marcel.dreier@fepafrika.ch

This article will be longer in the making. As part of fepa’s research effort, we are approaching the subject from an engaged academia angle, and will present material form gender studies, from research on youth culture  and on institutions of learning and knowledge transfer in southern Africa. If you want to contribute please contact marcel.dreier@fepafrika.ch

Generationen von Frauen

fepa und die Frauen

fepa und die Frauen

fepa hat sich schon immer für Frauen stark gemacht

fepa wurde von Frauen gegründet und wird bis heute wesentlich von Frauen getragen. Darum unterstützt fepa schon lange Projekte, deren Trägerinnen Frauen sind und die sich ganz spezifisch für die Förderung von Frauen einsetzen.

Z.B. Kunzwana women’s organisation

Darum setzten wir uns auch mit aller Kraft für den Weltgebetstag der Frauen im Jahr 2020 ein. Denn hier sind Frauen aus Simbabwe die Autorinnen der Liturgie und Frauen in der ganzen Welt leiten und beleben den Tag.

Mehr Material zu unserem Engagement für Frauenrechte und Frauenförderung sowie für eine geschlechtergerechte Welt finden Sie hier ab Ende Mai 2020.

In der Zwischenzeit empfehlen wir  Seiten 1-2 und 8 unseres Mitteilungsblattes vom Mai 2020.

Fepa und Frauen

Frauen in Simbabwe

Frauen in Simbabwe

Frauen in Simbabwe sind wichtig für eine nachhaltige Entwicklung. Aber die Mitsprache von Frauen ist begrenzt und Frauen sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Mit einem Blick besonders auf junge Frauen stellen wir hier die Situation dar und zeigen, was gemacht werden kann, um eine gerechtere Entwicklung zu befördern.

Frauen 2020

Situation und Aktivismus von Frauen in Simbabwe

Frauen in Simbabwe sind wichtig für eine nachhaltige Entwicklung. Aber die Mitsprache von Frauen ist begrenzt und Frauen sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Mit einem Blick besonders auf junge Frauen stellen wir hier die Situation dar und zeigen, was gemacht werden kann, um eine gerechtere Entwicklung zu befördern.

Im Umfeld des internationalen Frauentages und des Weltgebetstags 2020 organisiert fepa eine Gesprächsreihe mit zwei Frauen aus Simbabwe. Sie finden unsere Veranstaltungen auch auf Facebook.

Climate Heroes

Climate Heroes: SchülerInnen werden zu Klimaheld:innen

Climate Heroes Challenge

Nach einem Besuch und einer Vorlesung der Klimatologin Patrizia Imhof hat sich eine Bewegung von Schüler:innen an der Chakohwa Middle School gebildet, die «Climate Heroes». Aus eigener Initiative gründeten die Schüler:innen bereits eine Baumschule und möchten nun ihre Schule zu einer Klimaschule machen, wobei wir sie unterstützen. Ebenso erhielten die Climate Heroes bereits eine Ausbildung in klimabewusstem Handeln, die sie nun ihrer ganzen Schule weiter geben möchten.

Die erste Klimaschule Simbabwes

Simbabwe erlebte im Frühjahr den stärksten Zyklon seiner Geschichte. Die darauf folgende Trockenzeit brachte eine grosse Dürre – beides nachweislich Folgen des Klimawandels. Obwohl die wirtschaftliche und politische Situation in Simbabwe äusserst prekär ist, setzen sich die Jugendlichen mit grosser Motivation für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände und den Schutz des Klimas ein. Dabei möchten wir sie unterstützen: Die Chakohwa Middle School wird zur Klimaschule und pflanzt 1000 Bäume.

Baumschule und ihre Wirkung

In der Baumschule lernen die Schüler:innen die Aufzucht von Bäumen, was in der sehr trockenen Region im Osten Simbabwes enorm wichtig ist. Bäume binden Luftfeuchtigkeit, verhindern Erosion und das Abfliessen des Wassers und füllen so das Grundwasser an. Wasser, das sonst nach heftigen Regenfällen abfliesst, kann im Boden gespeichert werden und ist so verfügbar für die Vegetation aber auch zur Nutzung von Menschen in Form durch Quellen, Brunnen und Bohrlöcher.

Die Jugendlichen ziehen Obstbäume, wie Citrusfrüchte oder Papayas die so zu einer abwechslungsreicheren Ernährung beitragen. Andererseits werden auch bedrohte Baumsorten wie der afrikanische Mahagoni (Khaya anthotheca) gepflanzt, der aufgrund seines wertvollen Holzes sehr gesucht ist und deshalb auf der roten Liste steht.

Zukunftspläne

In der Klimaschule wird einerseits zum Thema, wie die künftigen Climate Heroes sich dem veränderten Klima anpassen können: Durch ökologische Landwirtschaft, eine schonende Wassernutzung, mit Wiederaufforstung sowie Massnahmen gegen Erosion. Andererseits wird auch Wissen darüber verbreitet, wie der Klimawandel überhaupt entsteht und was sie als Jugendliche – im vor Ort –  dagegen tun können: Weniger Brandrodung schützt das Klima und vermeidet gleichzeitig den Verlust von Biomasse, eine lokale, nachhaltige Produktion von Lebensmitteln spart CO2 ein und stärkt die Landwirtschaft vor Ort.

Die Schüler:innen wollen einen Wandel herbeiführen, und können dies auch. Es geht darum für sich eine langfristige Zukunft aufzbauen, was am besten zu erreichen ist, mit Mitteln die auch ökologisch nachhaltig sind. Die Schüler:innen möchten Climate Lectures einführen, und so weiter für das Thema sensibilisieren. Gleichzeitig suchen sie nach neue Verdienstmöglichkeiten, die eine nachhaltige Landwirtschaft mit sich bringt. So können sie ihre Lebensumstände der Jugendlichen verbessern und gleichzeitig das Klima schützen– denn die Klimajugend in Simbabwe hat die gleichen Ziele wie die Klimajugend in Europa – allerdings nicht die gleichen Mittel.

Was es braucht

Mit CHF 5000 können die Climate Heroes 1000 Bäume pflanzen und ihre Schule zu einer Klimaschule machen. Jede Schülerin und jeder Schüler kann einen anziehen und erhält eine Ausbildung in Anpassung an und Reduzierung des Klimawandels. Dazu kommen neben praktischen Workshops auch theoretische und Fähigkeiten und die Ausstattung mit Informationsmaterial, sodass die Jugendlichen sich selbstständig zum Thema vertiefen können und zu lokalen Klimaexpert.innen werden. Damit legen die Klimaschule den Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung.

Das Projekt findet mit gemeinsamen mit unserer Partnerorganisation PORET statt, die die Schüler.innen vor Ort unterstützt. PORET ist ein lokales Zentrum für ökologische Landwirtschaft in Chaseyama, im östlichen Tiefland Simbabwes. Es betreibt einen Waldgarten, gibt Workshops und Trainings für die lokalen Bauernfamilien und betreibt einen Permakultur-Club, dem mehr als 250 BäuerInnen angehören. Die Organisation geniesst sehr hohes Ansehen vor Ort und ist bei der Bevölkerung gut verankert. Die Climate Heroes stehen in engem Kontakt zu ihnen.

Genau wie die Klimajugend in der Schweiz sind auch die Climate Heroes in Simbabwe junge, engagierte Jugendliche, die eine nachhaltigere Zukunft aufbauen möchten, in der sie ein gutes Leben haben, ohne die Natur dafür zerstören zu müssen.

fepa Partnerorganisation PORET
Ort Chakohwa, Zimbabwe
Zielgruppe SchülerInnen der Klimaschule
fepa Budget bis 7/2020 CHF 9000 ? 5000 + Horgen, evt. anderes

Frauenrechte und Entwicklung in Simbabwe und in der Schweiz

Frauenrechte und Entwicklung in Simbabwe und in der Schweiz

Gender March – Frauenstreik

Der Frauenstreik im vergangen Juni wurde von Frauen getragen, die sich gegen allerlei geschlechtsspezifische Formen der Diskriminierung in der Schweiz engagieren. Gleicher Lohn und gleiches Recht waren die Forderungen. Forderungen nach Gleichberechtigung gab es in den letzten Monaten auch in Simbabwe, besonders während der 16 Tage des Aktivismus gegen Gewalt an Frauen. Die globale Kampagne gegen häusliche Gewalt wurde von Frauen in Simbabwe als Instrument genutzt, um sich gegen alle Formen der Ausbeutung zu wehren, Verbesserungen für ihr Leben und Entwicklung für ihre Gesellschaften einzufordern.

Interessieren Sie sich für Frauen und Entwicklung in Afrika?

Die Podiumsdiskussion am 3. März 2020 bietet Gelegenheit zu Austausch und Diskussion. Die beiden Frauenrechts-Aktivistinnen Rosewita Katsande und Cynthia Gwenzi aus Simbabwe berichten von ihrer Arbeit: Was ist der Status der Frauen in Simbabwe und wo ist Handeln am wichtigsten, um die Situation der Frauen zu verbessern und Entwicklung zu fördern?

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, über Gleichberechtigungsfragen in Afrika und der Schweiz ins Gespräch zu kommen.

Dienstag 3. März 2020, 19:30 – 21:00 Uhr, Erfreuliche Universität Palace, Zwinglistrasse 3, 9000 St. Gallen

Spendenaufruf Simbabwe

Simbabwe: Hungersnot und humanitäre Krise

Simbabwe ist steht vor einer schweren humanitären Krise. Unter den Folgen von Dürre, galoppierender Inflation und dem Zusammenbruch von Gesundheitswesen, Wasser- und Stromversorgung  leiden die Schwächsten und Benachteiligten am meisten.

Vieles an dieser Krise ist menschengemacht.  Unsere partnerschaftlichen Projekte stemmen sich darum nicht nur gegen die Not, sondern sie fördern Strukturen,  die langfristige, gerechte Entwicklung bringen.

Unterstützen Sie in dieser Situation die Menschen in Simbabwe? Geben Sie Hoffnung? Spenden sie Zukunft!

Spendenaufruf Dezember 2019

link zum Aufruflink zum Spenden

weiterführende Informationen

link zum Bericht der UNO-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung (English)

Austauschbesuch mit zwei Frauenrechtsaktivistinnen aus Simbabwe

Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Schweiz rund ums Thema Frauenrechte

Im Rahmen des internationalen Frauentages und des Weltgebetstags der Frauen 2020 lädt fepa zwei Aktivistinnen aus Simbabwe in die Schweiz ein. Um einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen werden sie ihre Erfahrungen aus der Gleichstellungsarbeit in Simbabwe päsentieren: «STEH AUF…/Rise…!»

Austauschbesuch mit zwei Frauenrechtsaktivistinnen aus Simbabwe

Austausch

Solidarität geht nicht ohne Begegnung und Austausch – wer sich versteht, kann besser zusammenarbeiten und neue Erfahrungen machen. Der Austausch macht die Zusammenarbeit zu einem Geben und Nehmen, in dem alle eine Mitsprache haben und voneinander lernen können. Wir schaffen eine Plattform für solche Begegnungen, von unten her kann so eine globale Solidarität wachsen.

Der Feminismus auf dem afrikanischen Kontinent hat auf den ersten Blick seine Eigenheiten: ein von patriarchalen Traditionen geprägter Alltag untergräbt die Rechte der Frauen. Andererseits sind die Befreiungskämpfe der Frauen gar nicht so lokal spezifisch, denn sie drehen sich oft um vergleichbare Ungerechtigkeiten und verweigerte Rechte: man braucht sich nur die Themen des Frauenstreiks vom 14. Juli vor Augen zu führen!

Zudem hat die Gleichberechtigung der Frau (und von diversen Geschlechtern) eine globale Dimension. Darum wollen wir über das Engagement der Frauen in Simbabwe hören, aber auch globales Engagement thematisieren und Menschen in der Schweiz anregen, über diese internationalen Dimensionen des Engagements und Kampfes für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit nachzudenken.

Das Programm finden Sie unter Veranstaltungen

Hintergrundinformationen finden Sie unter Advocacy

Zyklon Idai

Der Wirbelsturm Idai: spontane Hilfe und langfristiger Wiederaufbau

wiederaufbau nach dem Sturm Idai

Im März 2019 rollte der Wirbelsturm Idai über Mozambique und Manicaland im Osten Simbabwes. Der Zyklon traf dabei hauptsächlich die beiden Distrikte Chimanimani und Chipinge, in denen zwei fepa Partnerorganisationen beheimatet sind.

Lesen Sie hier im Detail, was IDAI ausgelöst hat und die Zusammenfassung eines Regierungsberichtes darüber. Wie unsere beiden Partnerorganisationen PYCD und PORET darauf reagieren lesen Sie in einem Bericht im fepa-Mitteilungsblatt oder hier. Im Anschluss dazu findet auch das Projekt Climate Heroes statt.

Möchten Sie den langfristigen Wiederaufbau nach Idai unterstützen? Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen.

Schwere Schäden an Leben und Infrastruktur

Es handelt sich um eine der schwersten Naturkatastrophen, die das Land je erlebte. Heftige Winde brachten Gebäude zum Einsturz und starke Niederschläge lösten innert kurzer Zeit Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Dies ist vor allem deshalb dramatisch, weil der Zyklon die Region während der Erntezeit erreichte, in einem Gebiet, das unter anhaltender Dürre leidet und in dem ein Drittel der Lebensmittel Simbabwes produziert werden.

Simbabwer:innen für Simbabwer:innen

Viele Simbabwer:innen haben sich in den ersten Wochen nach der Katastrophe spontan in der Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms engagiert. Sie spendeten Nahrungsmittel, Decken und sorgten für Angehörige. Unsere Partner setzten sich besonders für die Verletzlichsten ein: Kinder und Jugendliche. Jetzt beobachten sie kritisch die korruptionsgefährdete Umsetzung der Massnahmen auf lokaler Ebene und setzten sich mit eigenen, unbürokratischen Selbsthilfeprojekten für den langfristigen Wiederaufbau ein. Fepa unterstützt seine Partner dabei. Ihre Spende hilft.

Was fepa Partneroganisationen tun und wie wir Sie unterstützen

Distrikt Chimanimani: PORET und CPC

Bei unserer agrarökologischen Partnerorganisation PORET wurden die diversen Anlagen zum Sammeln und Versickern von Regenwasser, die in den letzten zwei Jahren auf dem Areal des Trainingszentrums und auf dem Land von Kleinbäuer:innen entstanden sind, durch die starken Niederschläge einem harten Test unterworfen. Sie haben diesen bestanden.

Die Mitglieder des Chaseyama Permaculture Club haben beschlossen, zu Gunsten des Wiederaufbaus aus einer Sammlung unter den Mitgliedern einen Solidaritätsfonds zu äufnen, von dem Opfer des Wirbelsturms direkt profitieren.

Distrikt Chipinge: PYCD mit lokalen Schulräten

Im Distrikt Chipinge wurden diverse Schulhäuser beschädigt: Dächer wurden abgerissen, Toilettenanlagen überschwemmt und unterhöhlt. Die Platform for Youth and Community Development (PYCD) hat sehr gute Verbindungen zu den Schulräten in der betroffenen Region und konnte viel Know-How zur Leitung von kleineren Bauprojekten mobilisieren. Darum arbeitet fepa mit PYCD eng zusammen: von fepa kamen finanzielle Unterstützungsversprechen an Schulräte, welche Wiederaufbauprojekte noch vor dem Schulbeginn durchführen konnten.

In Rimbi konnten wir so das Dach der Aula der Primarschule reparieren. Dieses kleine Projekt war innert zwei Tagen abgeschlossen. Weil die Aula täglich auch von den Vorschulkindern für den Kindergartenunterricht benutzt wird, waren alle sehr erleichtert, dass der Unterricht sogleich wieder beginnen konnte.

In Chibuwe war das Projekt etwas grösser. Die halbe Toilettenanlage der Primarschule mit 1‘918 Schülerinnen und Schüler war eingestürzt. Um sie an neuer Lage wieder aufzubauen waren umfangreiche Arbeitsleistungen der Gemeindemitglieder nötig – bis hin zur Herstellung der betonierten Mauersteine. Dieses Projekt wurde Anfang August und damit rechtzeitig vor dem neuen Trimester abgeschlossen. Damit sind die sanitären Anlagen für die vielen Schülerinnen wieder auf einem ausreichenden Stand um einen Minimalstandard an Gesundheitsschutz zu gewähren.

Ihre Unterstützung: Spenden an fepa mit Vermerk IDAI

Überweisung auf das Konto CH97 0900 0000 3000 24056

oder online (Vermerk IDAI auf dem Formular als zweiten Vorname eingeben)

Meh-Als-Gmües 27.Juni 2019

Gartengespräche bei Meh als Gmües am 27. Juni 2019

Die Gemüsegenossenschaft meh als gmües lädt zu Gartengesprächen ein. Nach einer Gartenführung und einem gemeinsamen Essen berichten Helena Zweifel und Oswald Ulrich von der fepa-Reise nach Simbabwe und ihren Begegnungen mit PORET.

17:30 – Gartenführung mit Frank Meissner

18.30 – Gemeinsames Essen mit Rosmarie Christen

19.30 – Ökologische Trendwende in Simbabwe: Ein Augenschein